Ich frage mich, ob es nicht besser wäre, Dateien genau wie Bookmarks zu taggen und nicht in hierarchischen Ordnerstrukturen abzulegen. Es müsste dann einen Ort geben, an dem alle Dateien liegen. Durch Angabe eines oder mehrerer Tags wird dann die Dateiliste entsprechend eingeschränkt (also im Prinzip genauso wie bei del.icio.us).
Natürlich (wie immer) ist man nicht der erste, der sich so etwas überlegt. Ideen dazu gibt es auf content-space.de, bei deep-resonance.org und bei kiesows.de. Umsetzungen scheint es auch schon zugeben, z.B.
- openomy beispielsweise ist ein Online-File-Storage-System, das Tagging bietet.
- Systagger ist ein Tool, das als Aufsatz auf das normale Dateisystem fungiert und das Taggen von Dateien ermöglicht. (Ausprobieren konnte ich es leider nicht, da der Download-Link momentan nicht funktioniert)
- (bei content-space.de gibt es die Beschreibung weiterer Ansätze)
Sowohl die Ansätze von openomy und systagger stimmen mich nicht zufrieden: Dateien online abzulegen ist zumindest momentan noch nicht praktikabel. Man hat schließlich nicht immer einen Online-Zugang, und man möchte auch nicht jede Datei auf fremden Servern ablegen. Die zweite Variante (systagger) ist ebenfalls nicht zufriedenstellend, da die Tags in einer zusätzlichen Datenbank abgelegt werden. Was passiert, wenn man eine externe Festplatte mitnimmt und woanders verwenden möchte? Dann liegen dort die Tags nicht mehr vor. Außerdem gefallen mir solche Aufsätze prinzipiell nicht. Ich möchte ein Filesystem haben, das von sich aus Tagging anbietet…






