Schade, dass Personen, die eigentlich eine Vorbildfunktion hinsichtlich des Web 2.0 einnehmen sollten, unnötigerweise private Dinge falsch platzieren und damit die positiven Aspekte des Web 2.0 in Frage stellen, wie man einem Artikel der Süddeutschen entnehmen kann. Darüber hinaus sind sich viele Blogger immer noch nicht ihrer Verantwortung bewusst, wenn Sie über andere Personen schreiben. Man darf eben nicht alles bloggen, was “blogbar” ist. Es gibt neben den rechtlichen Grenzen auch moralische. Und wenn das Web 2.0 zum Sinnbild öffentlicher Beleidigungen und Denunziation wird, wird es immer schwieriger, die positiven Aspekte herauszustellen und den Nutzen für die persönliche Kompetenzentwicklung und das kooperative Lernen herauszustellen.
Was ist so schwierig daran, sich auf die fruchtbare Diskussion von Inhalten zu beschränken und von privaten, persönlichen und intimen Dingen die Finger zu lassen? Vielleicht sollte man – wie im Bewerberblog vorgeschlagen – über einen Blogger-Ethos nachdenken? Vielleicht mit einer Art Button (“Gütesiegel”), das man sich selbst auf sein Weblog klebt (“Ich blogge fair!” o.ä.)? Gibt’s so etwas vielleicht schon? Was meint ihr: Wo sind die Grenzen dessen, worüber man bloggen darf bzw. sollte?
[sz-Artikel gefunden im bewerberblog]




