BarCamp 2.0

Veröffentlicht: Donnerstag, April 24, 2008 in Collaboration, Communication, Conferences, Web 2.0

Was sind eigentlich die Vorteile von BarCamps? Unter anderem – würden manche sagen – die Möglichkeit zur Spontaneität. So kann man erst auf dem BarCamp selbst entscheiden, ob man eine Session halten möchte und wozu.

Das ist sicher richtig. Aber ist es nicht viel wertvoller, sich gemeinsam auf ein solches Treffen schon im Vorhinein intensiv vorzubereiten? Wir jedenfalls haben diese Erfahrung auf dem EduCamp gemacht: Wir haben als Gruppe intensiv im EduCamp-Forum zuvor diskutiert und eine gemeinsame Wissensbasis geschaffen, auf der wir die face-to-face Diskussionen im EduCamp aufsetzen konnten. Dieses Vorgehen würde ich jedem empfehlen! Das heißt: Wir brauchen ab sofort Veranstaltungen vom Typ BarCamp 2.0!

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Kommentare
  1. Oliver sagt:

    Ich finde es sehr gut, dass Leute lieber etwas verbessern, als es erst einmal abzuschreiben. Auch Deiner Meinung zu der Bedeutung der Vor- und Nachbereitung möchte ich zustimmen. Man kann wesentlich mehr schaffen und sich besser austauschen, wenn man vorab eine Basis schafft und danach auch nachfasst. Und da bin ich natürlich glücklich, dass Du anscheinend mit mixxt also Plattform dafür zufrieden bist. ;)

    Allerdings würde ich nicht unbedingt BarCamp 2.0 daraus machen, sondern eher einfach die bestehenden BarCamps mitbeeinflussen.

    Sollte es noch irgendwelche Ideen, Anregungen oder Wünsche hinsichtlich mixxt geben, kannst Du mich/uns sehr gerne anmailen. Ich freue mich immer über Feedback. Nur so kann man besser werden.

    Alles Gute aus dem sonnigen Bonn,

    Oliver

  2. Die Vorbereitung war in mindestens doppelter Hinsicht klasse:

    1. Eine gemeinsames Wissenbasis, worauf die Diskussionen aufbauen konnten, wurde gelegt.
    2. Die soziale Komponente wurde erhöht, sprich: wir sind trotz erstem real life Kontakt sehr locker und voller Freude aufeinander zugegangen.

  3. cspannagel sagt:

    @Oliver Ich bin mit mixxt eigentlich diesbezüglich sehr zufrieden. Falls mir ein Verbesserungsvorschlag einfällt, gebe ich bescheid. :-)

    @Jana Genau, der zweite Punkt war auch sehr wichtig!

  4. Wir müssen auch allmählich 3.0 ins Auge fassen! Nämlich die Zeit bereits voraussehen, wo Programme in der Lage sein werden, ein Profil aus allen verteilten Bausteinen kohärent zu erstellen. Und zwar so, dass das Wichtigste am Wirken einer Person an erster Stelle erscheint (semantische Suche).

  5. Ich präzisiere meinen Gedanken: wenn man eine Botschaft plazieren will, muss man dies in Felder tun, die hohe Resonanz versprechen. So habe ich mich in Wikipedia von Anfang an breit positioniert. Auch in dem ZUM-Wiki und nicht minder in der Wikiversity. Educamp war auch ein gutes Feld, wennauch am Anfang wenig versprechend. Wo gibt es sonst noch Resonanzböden? Ich denke unser Treffen in Ludwigsburg müssen wir als Resonanzraum gestalten und dort auch Resonanz erzeugen.

  6. cspannagel sagt:

    Die Frage, wo es sonst noch Resonanzböden gibt, ist sehr spannend. Ich weiß es nicht. Ich freue mich aber auf jeden neuen Resonanzboden, der sich in Zukunft noch auftun wird.

  7. Das passt ganz gut. Ich tue nichts anderes in meinem Leben als zu versuchen, gute Ideen zu entwickeln und Resonanböden dafür zu finden. Ludwigsburg verspricht einiges!

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