Archiv für Mai, 2008

Integration meiner verstreuten Informationen und Profile

Veröffentlicht: Mittwoch, Mai 21, 2008 in Web 2.0

Ich bin gerade bei Mo auf einen interessanten Dienst gestoßen: 123people. Dieser Dienst sucht auf verschiedenen Seiten Informationen über eine Person zusammen und stellt sie übersichtlich dar. Man bekommt zwar den Eindruck, dass noch mehr möglich sein könnte, aber das aktuelle Resultat ist schon sehr beeindruckend. Ich muss (ähnlich wie Mo) zugestehen, dass die Tag-Wolke mich recht gut trifft. Außerdem verdränge ich in der Tag-Wolke mit meinen Tags die Tags der anderen Christian Spannagels scheinbar komplett. :-)

Man kann sich wohl übrigens dort auch registrieren und dann eigene Seiten / Content hinzufügen. Das werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.

Ich mache mir in letzter Zeit vertieft Gedanken darüber, welche Methoden öffentliche Wissenschaftler anwenden können. Gestern habe ich dazu etwas ausprobiert:

Ich war zu einem Vortrag im Oberseminar der Didaktik der Mathematik in Würzburg eingeladen. Nach dem Vortrag gab es eine sehr gute Diskussion. Während (!) der Diskussion habe ich die Anregungen / Ideen / Kritikpunkte direkt stichpunktartig in meinen Forschungsbereich bei Wikiversity eingetragen, und zwar hier. Somit waren sofort während und nach dem Vortrag die Diskussionsanregungen im Web. Heute habe ich die Stichpunkte noch etwas ausformuliert und den Link an die Teilnehmer des Vortrags geschickt. Somit besteht die Möglichkeit, weiterhin auf der Plattform miteinander zu diskutieren. Oft ist es ja so, dass man als Zuhörer eines Vortrags einige Tage nach der Präsentation noch eine Idee bekommt. Jetzt besteht die Möglichkeit, dass die Teilnehmer diese Idee einfach dort auf die Seite schreiben. Ist das nicht prima?

Diesen Stil werde ich in Zukunft weiter pflegen. So entsteht direkt eine Ideensammlung, auf die ich und andere zugreifen können. Dadurch entsteht ein richtiges Flow-Erlebnis!

iLearnIT

Veröffentlicht: Mittwoch, Mai 21, 2008 in Computer Science, Educational Informatics

Es gibt eine neue, wirklich sehr goldig aufgemachte Webplattform zum Lernen informatischer Grundkenntnisse: iLearnIT. Alle zwei Monate gibt es ein neues Thema zu entdecken. Das Projekt wird von der Hasler Stiftung unterstützt, die Projektleitung liegt bei Beat Döbeli Honegger.

Viele Wissenschaftler sind im alten Paradigma sozialisiert. Kennzeichen des alten Paradigmas sind Profilierung, Egozentrik, Hierarchie, Misstrauen und Angst vor Irrtum (das klingt jetzt sehr negativ – es ist sicher eine Überzeichnung, aber die Tendenz stimmt). Offene Diskussionen bzgl. der eigenen Forschungs- und Lehrtätigkeit, vielleicht auch noch weltweit im Internet einsehbar, sind in der Regel nicht gewünscht. Dies zeigen beispielsweise auch die Diskussionen um die Plattform meinprof.de. Auf dem EduCamp haben wir in einer Sitzung mit Steffen Büffel über Nachwuchswissenschaftler und das alte bzw. neue Paradigma diskutiert – hier von Mo zusammengefasst.

Ich habe mich jetzt entschlossen, den Weg des öffentlichen Wissenschaftlers einzuschlagen. Inspiriert dazu wurde ich von unserer Arbeit in der Gruppe Neuron!, insbesondere von Jean-Pol Martin, der selbst sehr viel im Internet veröffentlicht und die vollkommene Offenheit bzgl. seiner Gedanken pflegt.

Ich habe zwei Wiki-Seiten angelegt, die momentan zwar noch Baustellencharakter haben, die sich in Zukunft aber weiterentwickeln und mit Inhalten und Diskussionen füllen werden. Die eine Seite beschreibt meine Philosophy of Teaching, die andere mein Forschungsprofil. Ich rege dazu an, ich fordere regelrecht dazu auf, dort zu kommentieren und mit mir in den Dialog über meine Lehr- und Forschungsaktivitäten zu treten. Bislang habe ich diesen Stil ja schon mehr oder weniger in meinem Weblog geführt. Durch die beiden neuen Bereiche möchte ich diese Vorgehensweise aber noch stärker forcieren und noch mehr Informationen im Netz der Diskussion übergeben.

Worüber schreibe ich dort?

  • Ich lege die didaktisch-methodischen Konzepte zu meinen Lehrveranstaltungen offen.
  • Ich reflektiere öffentlich meine Lehrerfahrungen.
  • Ich beschreibe meine Forschungstätigkeit und diskutiere neue Forschungsideen.

Ich möchte damit Kollegen und Studierende gleichermaßen erreichen. Diese Offenlegung kann dabei der engeren Verknüpfung von Forschung und Lehre dienen. Und natürlich dürfen auch alle andere mitdiskutieren. Insbesondere von Menschen, die nicht vom Fach sind, erhoffe ich mir wertvolle Anregungen. Dies hilft dabei, die eigene Forschungsarbeit zu “erden”.

Neben der Publikation fertiger Ergebnisse in Fachzeitschriften und auf Konferenzen erhoffe ich mir durch die öffentlichen Diskussionen insbesondere Anregungen in den frühen Phasen neuer Forschungs- und Lehrideen. Ich sehe dies als Möglichkeit, durch kollektive Wissenskonstruktion neue Ideenressourcen zu erschließen. Darauf freue ich mich sehr!

Twitter in der Disco

Veröffentlicht: Sonntag, Mai 18, 2008 in Web 2.0

Gestern abend bin ich auf folgende Idee gekommen: Wäre es nicht witzig, in der Disco eine Twitterwall, d.h. ein Display, auf dem Twitternachrichten angezeigt werden, zu haben? Die Gäste könnten dann per Handy, UMTS und wasweißich Kommentare abgeben. Zum Beispiel:

  • Ich wünsche mit das Lied XYZ von der Gruppe BlaBlubb.
  • DJ: Spiel mal was Gescheites!
  • Ich suche meine Jacke (schwarz, mit Tribalmuster). Hat sie jemand gefunden?
  • Fährt jemand noch nach Stuttgart zurück und kann mich mitnehmen?

Außerdem könnten Leute auch von zu Hause ihre Kommentare abgeben (z.B., dass sie heute doch nicht in die Disco gehen oder so).

Wär doch lustig…

twhirl

Veröffentlicht: Samstag, Mai 17, 2008 in Web 2.0

Mein dritter Weblog-Eintrag zu twitter heute (egal): Endlich habe ich es geschafft, den TwitterClient twhirl mal auszuprobieren: Gefällt mir sehr gut. Bislang habe ich über mein pageflakes-Twitter-Flake oder über Flock getwittert. Auf Dauer ist dies aber recht unübersichtlich. Zum Beispiel bekommt man dort direct messages nicht mit, und auch persönlich Ansprache (mit @) sieht man nicht sofort. Twhirl hilft dabei durch farbige Hervorhebung von Nachrichten (grün: persönliche Ansprache, gelb: direct messages usw.). Außerdem spart man sich das lästige Tippen von Accountnamen, da man Kontextmenüs zur Verfügung hat.

(Der twhirl-Tipp kam von DenQuer)

Wozu überhaupt Twitter?

Veröffentlicht: Samstag, Mai 17, 2008 in Web 2.0

Der Webworkblogger gibt Antworten: 17 sinnvolle Anwendungsideen für Twitter