Heute bin ich gefragt worden, ob ich ein paar Literaturtipps zum Thema “Software Training” habe. Diese Frage hat mich dazu bewogen, mir darüber Gedanken zu machen, wie ich jetzt und in Zukunft solche Fragen beantworte. Ich möchte nicht bei solchen Fragen jedesmal per Copy & Paste die Literaturreferenzen in ein Dokument reinkopieren. Ideal wäre ein Web-2.0-Dienst, mit dem ich meine Literaturreferenzen organisieren und Literaturlisten erstellen kann.
Martin Ebner hat mich auf einen Dienst hingewiesen, der mir wirklich sehr gut gefällt: CiteULike. Dieser Dienst ermöglicht es, Literaturreferenzen online zu sammeln, zu taggen und mit anderen zu sharen. Also praktisch Social Bookmarking für Literaturreferenzen.
Ich habe mir gleich mal meinen eigenen Account geholt und – aufgepasst! – meine 400 Literaturreferenzen aus der Dissertation im Bibtex-Format mit einem einzigen Mausklick importiert. Das war schon mal die erste Genialität.
Die zweite Genialität: Man kann sich neben der normalen Tag-Cloud auch eine Autor-Tag-Cloud anzeigen lassen oder seine gesamte Literaturdatenbank durchsuchen.
Drittens: Man kann sich die Literaturreferenzen in allen möglichen Formaten (APA, IEEE, …) ausgeben lassen. Das ist ganz wichtig, wenn man nicht selbst rumformatieren möchte.
Wenn mich jetzt also mal nach einer Literaturliste zu einem Themenbereich gefragt werde, dann erstelle ich die nicht mehr (wie bislang) per Copy&Paste als Dokument, sondern ich tagge meine Literaturreferenzen in CiteULike und gebe den entsprechenden Tag-Link weiter. Als Beispiel diene meine Literaturliste zum Thema Software-Training.
Und schon wieder zählt eine neue Web-2.0-Anwendung zu meinem Personal Learning Environment.





