Archiv für Juli, 2008

CiteULike: gemeinsam Literaturreferenzen pflegen

Veröffentlicht: Donnerstag, Juli 31, 2008 in Web 2.0

Heute bin ich gefragt worden, ob ich ein paar Literaturtipps zum Thema “Software Training” habe. Diese Frage hat mich dazu bewogen, mir darüber Gedanken zu machen, wie ich jetzt und in Zukunft solche Fragen beantworte. Ich möchte nicht bei solchen Fragen jedesmal per Copy & Paste die Literaturreferenzen in ein Dokument reinkopieren. Ideal wäre ein Web-2.0-Dienst, mit dem ich meine Literaturreferenzen organisieren und Literaturlisten erstellen kann.

Martin Ebner hat mich auf einen Dienst hingewiesen, der mir wirklich sehr gut gefällt: CiteULike. Dieser Dienst ermöglicht es, Literaturreferenzen online zu sammeln, zu taggen und mit anderen zu sharen. Also praktisch Social Bookmarking für Literaturreferenzen.

Ich habe mir gleich mal meinen eigenen Account geholt und – aufgepasst! – meine 400 Literaturreferenzen aus der Dissertation im Bibtex-Format mit einem einzigen Mausklick importiert. Das war schon mal die erste Genialität.

Die zweite Genialität: Man kann sich neben der normalen Tag-Cloud auch eine Autor-Tag-Cloud anzeigen lassen oder seine gesamte Literaturdatenbank durchsuchen.

Drittens: Man kann sich die Literaturreferenzen in allen möglichen Formaten (APA, IEEE, …) ausgeben lassen. Das ist ganz wichtig, wenn man nicht selbst rumformatieren möchte.

Wenn mich jetzt also mal nach einer Literaturliste zu einem Themenbereich gefragt werde, dann erstelle ich die nicht mehr (wie bislang) per Copy&Paste als Dokument, sondern ich tagge meine Literaturreferenzen in CiteULike und gebe den entsprechenden Tag-Link weiter. Als Beispiel diene meine Literaturliste zum Thema Software-Training.

Und schon wieder zählt eine neue Web-2.0-Anwendung zu meinem Personal Learning Environment. :-)

Mathemacher der Woche

Veröffentlicht: Dienstag, Juli 29, 2008 in Mathematics

Das Jahr 2008 ist das Jahr der Mathematik. Viele Menschen führen in diesem Jahr Aktionen durch, welche die Faszination an Mathematik deutlich machen.

Im Rahmen des Jahrs der Mathematik wird mir diese Woche eine besondere Ehre zuteil :-) . Ich bin Mathemacher der Woche, und zwar mit meinem Kinderuni-Vortrag zu Pinguinen und Mathematik. Nach diesem Bericht bin ich “Globetrotter in Sachen Mathematik”. Das gefällt mir natürlich sehr gut. Mal sehen, in welche Regionen mich mein Globetrotter-Dasein noch führen wird. :-)

Status-Updates

Veröffentlicht: Sonntag, Juli 27, 2008 in Web 2.0

Viele Dienste bieten mittlerweise die Funktion an, dass man seinen “Status” angeben kann. Beispielsweise kann man bei Facebook oder XING sagen, in welcher Verfassung man gerade ist, was man gerade tut oder einfach nur eine Weisheit zum Besten geben. Ebenso kann man eine aktuelle Aktivität bei Offline-Tools wie beispielsweise Skype kund tun. Und Twitter ist natürlich sowieso für Status-Updates “gemacht”.

Jetzt stellt sich mir nur ein Problem: Ich nutze natürlich nicht nur einen Dienst, sondern alle. Ich würde aber gerne die Status-Meldungen bei allen Diensten updaten. Ich bewundere beispielsweise meine Bekannten, die fleißig Ihren Status bei Facebook eingeben. Dazu komme ich gar nicht, weil ich immer bei Twitter update und nicht alles doppelt und dreifach ändern möchte. Viel sinnvoller wäre es, dass man seinen Status an einer Stelle eingibt und dieser an alle Dienste verteilt wird bzw. diese sich den Status regelmäßig dort abholen.

Kennt jemand ein Tool/Mashup/…, das es ermöglicht, eine Status-Meldung bei verschiedenen Diensten zu aktualisieren? Ich stelle mir z.B. einen Dienst vor, der meine Tweets von Twitter nimmt und automatisch bei den anderen Anwendungen einträgt. Gibt’s so was?

Weblogs in der näheren Umgebung

Veröffentlicht: Samstag, Juli 26, 2008 in Web 2.0

Nett: Bei Rivva kann man sich anzeigen lassen, wo Weblogs auf der Welt lokalisiert sind. Das heißt, man kann sich auch anzeigen lassen, wer so in der eigenen näheren Umgebung bloggt. Auf einer Live-Map sieht man, wo gerade im Moment jemand gebloggt hat.

Going mobile

Veröffentlicht: Samstag, Juli 26, 2008 in MobileBlogging, Web 2.0

Mobiler Zugriff aufs Netz, zu jeder Zeit und an jedem Ort – das will ich haben. Dabei will ich natürlich nicht nur mobil nach Begriffen googeln oder die Busfahrzeiten nachschlagen. Nein, ich will mobil Content erstellen. Wenn ich einen Gedanken(gang) habe, dann möchte ich ihn loswerden – in meinem Blog oder in Twitter. Wenn ich ein schönes Bild geschossen habe, dann möchte ich es gerne teilen, und zwar sofort und nicht erst, wenn ich wieder am Rechner sitze. Die sofortige Content-Erstellung ermöglicht es anderen, unmittelbar an meinem Erlebnissen und Erfahrungen teilzuhaben. Und mir selbst macht es auch anders herum Spaß, wenn ich Bilder oder Gedanken anderer unmittelbar zugetragen bekomme.

Heute habe ich mal das Mobile-Interface von WordPress ausprobiert – klappt fantastisch. Gleich darauf habe ich ein Foto von meinem Handy direkt in flickr hochgeladen – klappt auch fantastisch. Twittern tue ich ja schon seit einiger Zeit vom Handy aus. Also: Ab sofort gibt’s mobile content hier und in meinen anderen Accounts. :-)

Mobile Blogging

Veröffentlicht: Samstag, Juli 26, 2008 in MobileBlogging, Web 2.0

Ich teste gerade mobile blogging von meinem Handy aus. Man will ja schließlich die Wartezeit an der Bushaltestelle sinnvoll nutzen können. Da bietet es sich doch an, die Gedanken, die einem so durch den Kopf gehen, gleich zu bloggen.

Also: Wenn dieser Beitrag in meinem Blog erscheint, hat es geklappt. :-)

Sieger des Fotowettbewerbs

Veröffentlicht: Donnerstag, Juli 17, 2008 in Web 2.0 in der Schule

Jetzt stehen die Sieger des Fotowettbewerbs Flora und Fauna an der PH Ludwigsburg fest. Die Teilnehmer der Veranstaltungen “Web 2.0 in der Schule” und “Computereinsatz in der Schule” haben wirklich viele, schöne Bilder geschossen und danach abgestimmt, welches die besten Fotos sind. Und hier kommt das Ergebnis:

Es gibt zwei Bilder auf dem 3. Platz: Der PH-See von cocof76 und eine wunderschöne rote Blume von maxmustermann72.

Platz 2 geht mit dem Foto Annabelle an skepsis08.

Der grandiose 1. Platz geht an kathrin_gaisser mit folgendem Bild:

(by kathrin_gaisser; licensed under a CC-license)

Herzlichen Glückwunsch!

Web 2.0 in der Schule: Interviews

Veröffentlicht: Donnerstag, Juli 17, 2008 in Web 2.0 in der Schule

Am letzten Montag hat mich René Scheppler vom Blog der Initiative D21 zu meiner Veranstaltung “Web 2.0 in der Schule” interviewt. Dieses Podcast-Interview kam genau passend zum Ende des Seminars und bildet so ein schönes Resümee. Besonders schön fand ich, dass René nicht nur mich, sondern auch zwei Teilnehmerinnen zum Seminar befragt hat. Die Antworten der Studentinnen können dort ebenfalls angehört bzw. gelesen werden.

Ich finde es klasse, dass René sich die Zeit genommen hat, sich mit unserer Veranstaltung zu beschäftigen. Es sind dabei, wie ich finde, sehr schöne Beiträge herausgekommen.

Darüber hinaus würde ich mich freuen, wenn noch weitere Teilnehmer des Seminars dort in den Kommentaren ihren Eindruck vom Seminar beschreiben könnten!

Ideenklau

Veröffentlicht: Montag, Juli 14, 2008 in OeffentlicherWissenschaftler

Der Dieckmann diskutiert gerade in seinem Weblog die Frage, ob man als öffentlicher Wissenschaftler seine Ideen einfach so ins Netz stellen sollte. Die Gefahr ist groß, dass andere die Ideen “klauen”, d.h. dass sie die Ideen verwenden und als ihre eigenen Ideen ausgeben. Insbesondere, wenn diese Personen Zugriff auf bessere Ressourcen haben, könnte einen dies dumm dastehen lassen.

Diese Überlegungen möchte ich zum Anlass nehmen, meine Position zu dieser Frage klarzustellen. Ich denke, ein öffentlicher Wissenschaftler muss nicht jede Idee veröffentlichen. In vielen Fällen würde dies vermutlich einfach naiv sein. Ein offensichtliches Beispiel hierfür sind Gebiete, in denen es um Patente geht. Wenn hier ein Wissenschaftler verfrüht bestimmte Ideen veröffentlicht, wäre er vermutlich nicht nur ein öffentlicher Wissenschaftler, sondern auch ein dummer. :-)

Ich bin mir aber sicher, dass genau dieser Wissenschaftler trotzdem genügend Aspekte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit hat, über die er schreiben könnte. Beispielsweise könnte er seine Meinung über einen Fachartikel bloggen und Ideen zu den dort beschriebenen Inhalten äußern, die mit seiner “genialen, aber geheimen Idee” inhaltlich nichts zu tun haben. Dennoch könnte er durch das Veröffentlichen seiner Ideen den Autoren des Fachartikels wesentliche Anregungen zu deren Arbeit geben und eine fruchtbare wissenschaftliche Diskussion starten.

Darüber hinaus sollte man aber auch den folgenden Fall bedenken: Man hat eine Idee und behält sie für sich. Einige Zeit später veröffentlich jemand diese Idee, weil er sie rein zufällig auch hatte. Hätte man sie damals gebloggt oder irgendwie anders veröffentlicht, dann hätte man einen Beleg, dass man diese Idee zuerst hatte (wenn einen das irgendwie beruhigt oder stolz macht. ;-)   ) Was ich damit sagen will: Es gibt natürlich Ideenklau. Es gibt aber auch mit Sicherheit Fälle, in denen Ideen dummerweise von jemand anders zuerst geäußert werden, und man sich im Nachhinein ärgert, dass man die Idee nicht zuvor bereits aufgeschrieben hat.

Jeder Wissenschaftler muss entscheiden, welche Gedanken er öffentlich äußert und welche nicht. Alle Gedanken zu äußern wäre vermutlich naiv. Keine zu äußern würde viel Potenzial verschenken. Meine Ansicht ist: Der öffentliche Wissenschaftler sollte versuchen, sich so weit wie möglich nach außen zu öffnen.

Ich würde eine Diskussion darüber spannend finden, in welchen wissenschaftlichen Disziplinen oder inhaltlichen Bereichen es dumm wäre, geniale Ideen zu früh zu veröffentlichen, und in welchen es genau anders herum ist. Was denkt ihr darüber?

Jacareto-Testlabor

Veröffentlicht: Donnerstag, Juli 10, 2008 in Computereinsatz in der Schule, Jacareto

Heute haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer meiner Veranstaltung “Computereinsatz in der Schule” das Tool Jacareto/CleverPHL auf Herz und Nieren getestet, und zwar im Zusammenspiel mit dynamischer Geometriesoftware. Alles in allem hat es eigentlich ganz gut geklappt (mal abgesehen von den Usability-Problemen, die es bei CleverPHL teilweise immer noch gibt). Probleme, auf die die Teilnehmer gestoßen sind, und teilweise auch Problemlösungen findet man in der Diskussionsseite zum Jacareto-Testlabor.