Archiv für September, 2008

Frage: Wenn ich eine Klassifikationshierarchie erstellt habe: Wo an dem Baum kann ich die Äquivalenzrelation bzw. die Ordnungsrelation sehen?

Antwort: Gehen wir mal von folgender ungeordneter Menge aus:

Diese Menge kann man nach verschiedenen Kriterien sortieren (d.h. Klassen bilden). So kann man die Objekte beispielsweise nach der Farbe sortieren. Diesem Vorgang liegt die Äquivalenzrelation “hat dieselbe Farbe wie” zu grunde. Es werden alle Objekte miteinander in eine Klasse gepackt (z. B. die Klasse “rot”), welche in Relation zueinander stehen. Also: wenn gilt “Objekt x hat dieselbe Farbe wie Objekt y”, dann landen sie in derselben Klasse, ansonsten nicht. Ebenso kann man die Äquivalenzrelationen “hat dieselbe Form wie” (mit den Kategorien “Kreis” und “Quadrat”) oder “hat dieselbe Größe wie” (mit den Kategorien “klein” und “groß”) verwenden, und die Objekte werden eben danach sortiert.

Nun kann man auf die Idee kommen, die Äquivalenzrelationen nacheinander “anzuwenden”. D.h. man kategoriert die Objekte erst mal nach der Form. Anschließend werden die beiden entstandenen Klassen für sich alleine betrachtet (!) und nach z.B. mit Hilfe der Äquivalenzrelation “hat dieselbe Größe wie” nochmals aufgeteilt, und wenn man will, nochmal nach der Farbe. Dies ist für einen “Ast” im folgenden Bild dargestellt (die anderen Äste bitte selbst ergänzen oder dazudenken):

Wo sehe ich jetzt im Baum die Äquivalenzrelationen? Im Prinzip sind sie immer dort enthalten, wo ein Knoten im Baum auf mehrere Unterknoten “aufgeteilt” wird. Dort kommt nämlich eine Äquivalenzrelation zur Anwendung. Im linken, dargestellten Ast des Baums wurden nacheinander drei Äquivalenzrelationen “angewendet”, um die Objektmengen immer weiter zu unterteilen: “hat dieselbe Form wie” bei der ersten Aufsplittung, “hat dieselbe Größe wie” bei der zweiten Aufsplittung und “hat dieselbe Farbe wie” bei der dritten Aufsplittung.

Soviel zur Äquivalenzrelation. Wie sieht’s mit der Ordnungrelation aus?

Währen die Äquivalenzrelationen Relationen auf den einzelnen Objekten sind (die dadurch zu Klassen zusammengefasst werden), ist die Ordnungrelation “ist Unterklasse von” eine Relation auf den Klassen (Ordnungsrelation ist eigentlich ein ungenauer Begriff, da es verschiedene Arten von Ordnungsrelationen gibt; in unserem Fall ist’s die Halbordnung). Diese “sieht” man, wenn man von einer Klasse aus (beispielsweise der mit den grünen kleinen Kreisen) nach oben zur Wurzel des Baums schreitet: Die Klasse mit den grünen kleinen Kreisen ist Unterklasse von der Klasse mit den kleinen Kreisen, und diese ist wiederum Unterklasse von der Klasse der Kreise. Die Ordnungsrelation “ist Unterklasse von” ist dabei vollkommen unabhängig von den klassifizierten Objekten und von den Kategorien – sie lautet bei allen Klassifikationen gleich.

Am Wochenende habe ich eine Session zum Thema “Öffentliche Wissenschaft im Web 2.0″ auf dem BarCamp Stuttgart gestaltet. Ich habe dort zunächst verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, wie Wissenschaftler ihre eigene Arbeit unter Nutzung von Web-2.0-Tools transparenter machen und dabei auch Personen außerhalb des wissenschaftlichen Betriebs anregen können, mitzumachen und mitzudiskutieren. Den größeren Teil der Session nahm aber die anschließende Diskussion ein. Sowohl die Vortragsinhalte als auch die stichpunktarti festgehaltene Diskussion (Danke Hannes!) können im dazugehörigen Wiki eingesehen werden. Natürlich steht das Wiki auch weiterhin zur Diskussion offen, und in zwei Wochen auf dem EduCamp werde ich ebenfalls wieder eine Session dazu anbieten.

In der Diskussion wurden von den Teilnehmern sehr interessante Aspekte genannt. Ich möchte hier nun versuchen, die Hauptpunkte der Diskussion zusammenzutragen.

  • Oliver äußerte die Kritik, dass es sich (provokant gesagt) bei den von mir vorgestellten Konzepten um so etwas wie “Elfenbeinturm 2.0″ handelt: Im Zentrum steht weiterhin die Arbeit des Wissenschaftlers, und das Prinzip “Kommt zu mir” bleibt bestehen. Es wäre vielmehr wichtig, als Wissenschaftler in (populär)wissenschaftlichen Plattformen präsent zu sein und dort zu kommentieren.
    Über diesen Aspekt habe ich in den letzten Tagen intensiv nachgedacht. Ich halte es natürlich ebenfalls für wichtig, dass man sich als öffentlicher Wissenschaftler nicht nur mit der eigenen Arbeit im Web 2.0 beschäftigt, sondern beispielsweise auch Artikel, Foren, Blogs, … anderer Personen liest und dort kommentiert. Kollektive Wissenskonstruktion sollte nicht nur auf den eigenen Plattformen angestrebt werden, sondern auch auf denen anderer Personen – ansonsten wäre es ein egozentrisches Konzept. Diesen Aspekt habe ich bislang zu wenig betont, auch wenn er aus meiner Sicht praktisch immer implizit vorhanden war. Lediglich der Schwerpunkt meines Vortrags war ein anderer: Ich habe Methoden vorgestellt, mit denen der Wissenschaftler seinen eigenen wissenschaftlichen Arbeitsprozess öffentlich machen kann. Insofern habe ich nur einen Teilaspekt öffentlicher Wissenschaft vorgestellt. Danke für die Kritik – ich habe seitdem eine elaboriertere Sicht auf das, was man sich unter “öffentlicher Wissenschaft” vorstellen kann.
  • Eine zweite, wichtige Nachfrage bezog sich auf die Begriffe “Wissenschaft” und “Öffentlichkeit”, die ich im Vortrag nicht definiert habe. Zur Definition von Wissenschaft möchte ich eigentlich nichts sagen, das ist mehr oder weniger intuitiv verständlich bzw. an anderen Stellen beschrieben (z.B. auf Wikipedia). Viel interessanter ist die Frage, was eigentlich mit “Öffentlichkeit” gemeint ist. Welche Öffentlichkeit spreche ich denn mit den von mir vorgestellten Methoden an?
    Hierzu muss man sagen: Es sind in der Regel verschiedene Zielgruppen, die ich anspreche: In meinem Forschungsprofil sind es oft andere Wissenschaftler im Bildungsbereich, während es in meinem Weblog eher das an E-Learning und Web 2.0 interessierte Publikum ist usw. Öffentliche Wissenschaft bedeutet meiner Ansicht nach nicht, dass man mit jeder öffentlichen Aktion die komplette Allgemeinheit ansprechen muss. Öffentlich ist Wissenschaft bereits dann, wenn man spezielle Zielgruppen im öffentlichen Raum einbindet und mit diesen gemeinsam diskutiert. Potenziell hat dadurch trotzdem jeder die Möglichkeit sich zu beteiligen, auch wenn zunächst tendenziell nur eine bestimmte Zielgruppe angesprochen wird.

Was ich mir persönlich in der Diskussion mehr gewünscht hätte, wären weitere Ideen gewesen, wie man mit dem Web 2.0 seine wissenschaftliche Tätigkeit transparent machen kann. Dass die Diskussion andere Bahnen genommen hat, ist natürlich nicht schlimm und war auch sehr wichtig, aber ich denke, auf dem EduCamp werde ich versuchen, die Diskussion mehr in die Richtung neuer Ideen zu lenken, um dort einen anderen Diskussionsschwerpunkt zu haben.

In den nächsten Wochen werde ich an zwei BarCamps teilnehmen: dem BarCamp Stuttgart und dem EduCamp in Berlin. Dort möchte ich jeweils eine Session zum Thema “Öffentliche Wissenschaft im Web 2.0″ anbieten. Ich würde dort gerne die Möglichkeiten und Grenzen öffentlicher Wissenschaft insbesondere unter Nutzung von Web-2.0-Anwendungen diskutieren und freue mich schon auf hitzige Diskussionen und interessante Anregungen! :-)

Im Vorfeld habe ich zu den Sessions eine Wiki-Seite eingerichtet. Dort werde ich in den nächsten Tagen ein paar Inhalte und Infos zum Thema einstellen. Wer möchte, kann dort jetzt schon Ideen und Anregungen für die Sessions geben oder Fragen stellen. Was interessiert euch am besonders am Thema? Welche Frage sollten wir in jedem Fall diskutieren? Schreibt’s in das Wiki rein!

Mit dieser Vorgehensweise (“Wiki im Vorfeld”) orientiere ich mich übrigens an Jean-Pol Martin, der gerade ebenfalls für einen Vortrag im Rahmen eines Bildungskongresses ein Wiki eingerichtet hat. Ich halte das für eine wertvolle Arbeitsweise, da bereits im Vorfeld Ideen von jeder Person eingetragen und vielleicht sogar schon kleine Diskussionen geführt werden können. Ich werde versuchen, das in Zukunft für jeden Vortrag zu machen. Etwas mehr Aufwand zwar, aber ein Aufwand, der sich lohnt!

Lange Nacht der Mathematik

Veröffentlicht: Mittwoch, September 17, 2008 in Announcements, Mathematics

Am 4. November 2008 veranstaltet das Institut für Mathematik und Informatik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ab 19 Uhr die Lange Nacht der Mathematik. Jeder kann kommen – der Eintritt ist frei! Also: Weitersagen, hingehen, Freunde mitbringen! :-)

Aus dem Ankündigungstext:

Was haben Seifenblasen und die Olympischen Spiele mit Mathematik zu tun? Was muss man sich unter der “Unendlichkeit” vorstellen? Wie entstehen  Vorstellungen von Zahlen? Wie kann man Kinder den Umgang mit Zufall und Wahrscheinlichkeit bereits in der Grundschule lehren?

Diese und andere anregenden Fragen werden in der “Langen Nacht der Mathematik” an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg von Mathematikdozentinnen  und -dozenten beantwortet. Lassen Sie sich überraschen von abwechslungsreichen, spannenden, verblüffenden, vergnüglichen und allgemeinverständlichen Vorträgen über Mathematik und Mathematiklernen!

Ich werde im Rahmen der Langen Nacht der Mathematik einen Vortrag über “Unendlichkeit” halten. Hier ist die Kurzfassung, um schon mal die Vorfreude zu erhöhen. :-)

Christian Spannagel: Eine Reise in die Unendlichkeit – mit Happy End!

Nicht nur Cowboys schätzen unendlichen Weiten, und nicht nur Theologen beschäftigen sich mit den Konsequenzen der Existenz der Unendlichkeit. Das Unendliche ist auch für Mathematiker von besonderem Interesse – insbesondere die Frage, wie man Unendliches mit endlichen Mitteln in den Griff bekommt. Lassen Sie sich in endlicher Zeit vom Unendlichen faszinieren!

Es ist auch bereits der Flyer online mit weiteren Informationen zum Programm und zur Anfahrt, außerdem gibt es die Kurzfassungen zu den Vorträgen zum Download.

SCOPE Youngsters

Veröffentlicht: Montag, September 15, 2008 in Conferences

Am 1. Oktober 2008 findet die SCOPE in Heidelberg statt. Diese Gelegenheit lasse ich mir natürlich nicht entgehen und werde dort hinfahren. Ich bin schon tierisch gespannt auf die Veranstaltung, freue mich auf die Diskussionen und ganz besonders auf die Fragestunde mit Peter Kruse. Vorab haben einige Teilnehmer aus dem “SCOPE Youngsters”-Segment (inkl. mir) schon ein paar Statements per Video abgegeben.

DeLFI 2008 Nachlese

Veröffentlicht: Freitag, September 12, 2008 in Conferences, Jacareto, OeffentlicherWissenschaftler, Web 2.0
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Am Mittwoch ist die DeLFI-Tagung zu Ende gegangen (gemeinsam mit den anderen Tagungen des Konferenzverbundes VielMehr). Es war eine sehr anregende Tagung, auf der ich zahlreiche neue Erfahrungen sammeln konnte und von der ich viele neue Ideen mitgenommen habe.

Im Rahmen des E-Learning-2.0-Workshops am Sonntag haben Mo, Tim und ich einen Vortrag zum Thema “Ein Planungsraster zum Weblogeinsatz in der Lehre” gehalten. Der Vortrag war insofern “besonders”, weil wir ihn nach außen geöffnet haben: Wir haben den Vortrag per ustream.tv live gestreamt, und es haben einige Personen von zu Hause aus den Vortrag mitverfolgt (inkl. Tim, der den Vortrag in Osnabrück gesehen hat). Dabei hatten sowohl die Zuhörer im Raum als auch zu Hause die Möglichkeit, Fragen und Kommentare über Twitter abzusetzen, die zeitnah im Raum an die Wand gebeamt wurden. Hierzu hatte Mo mit Studierenden der RWTH das System Twittopia entwickelt, das neben den Tweets u.a. auch Metainformationen zu einem Vortrag anzeigt. Daneben haben wir auch noch den Vortrag als Screencast aufgezeichnet. Dieser kann jetzt online betrachtet werden. Wer möchte, kann auch den dazugehörigen Artikel lesen. Fragen, Kommentare und Anregungen können auf einer Wiki-Seite diskutiert werden. Marcel hat auch bereits einen Weblog-Artikel dazu geschrieben.

Ich finde, diese interaktive, vernetzte Form des Vortrags ist ein schönes Beispiel, wie man öffentliche Wissenschaft betreiben kann. Die Mittel dazu sind recht einfach, und ich habe mir vorgenommen, diese und ähnliche Möglichkeiten in Zukunft standardmäßig zu nutzen. So gibt man auch Personen außerhalb des kleinen Teilnehmerkreises vor Ort die Möglichkeit, den Vortrag synchron oder asynchron mitzuverfolgen und sogar interaktiv teilzunehmen.

Darüber hinaus haben Ulrik und ich einen Vortrag zum Thema “GUI-Adaptation in Lernkontexten” gehalten, der sogar mit dem “Best Paper Award” der DeLFI 2008 ausgezeichnet wurde. Der zugehörige Artikel steht online, und natürlich kann auch hier in einem Wiki weiterdiskutiert werden. Der Beitrag wurde auch im Weblog von e-teaching.org und im E-Learning Blog der RWTH Aachen aufgegriffen.

Der Tagungsort war übrigens auch sehr schön. Lübeck ist eine tolle Stadt! Ein paar Fotos habe ich natürlich auch gemacht. Christoph hat einige Fotos zum Workshop in Flickr eingestellt.

Vorträge auf der Delfi-Tagung

Veröffentlicht: Freitag, September 5, 2008 in Conferences
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Ich hatte mal wieder Lust, ein Video in mein Weblog einzustellen. Hier erzähle ich ein bisschen was über die Vorträge, die ich auf der Delfi-Tagung halten werde:

Es sind bereits die Abstracts zu den Vorträgen online, die Diskussionswikis sind vorbereitet:

  • Ein Planungraster zum Einsatz von Weblogs in der Lehre: Abstract, Wiki
  • GUI-Adaptation in Lernkontexten: Abstract, Wiki

Ich bin sehr auf die Tagung gespannt, insbesondere auf den Web-2.0-Workshop. Mo hat nämlich gemeinsam mit Studierenden ein Twitter-Tool vorbereitet, das während der Vorträge den Zuschauern die Möglichkeit geben wird, Fragen zu stellen oder zu kommentieren. Ich bin gespannt, wie man als Vortragender diese Beiträge einbinden kann.

Tagungen in den nächsten zwei Monaten

Veröffentlicht: Dienstag, September 2, 2008 in Conferences, Web 2.0

In der nächsten Zeit bin ich auf einigen Tagungen, BarCamps usw. Dazu zählen:

  • Vom 7.-10.9. bin ich auf der Delfi-Tagung in Lübeck. Dort halte ich zwei Vorträge: Einen Vortrag im Rahmen des Web-2.0-Workshops gemeinsam mit Mostafa Akbari und Tim Schmidt über ein Planungsraster zum Einsatz von Weblogs in der Lehre und einen Vortrag gemeinsam mit Ulrik Schroeder über die Adaptation von graphischen Benutzungsoberflächen in Lernkontexten mit Jacareto/CleverPHL.
  • Am 27. und 28. 9. bin ich auf dem BarCamp Stuttgart. Dort plane ich eine Session zum Thema “Öffentliche Wissenschaft im Web 2.0″.
  • Auf der SCOPE 08 am 1.10. in Heidelberg nehme ich u.a. an der “Youngsters”-Session teil (nochmals danke für das Kompliment an die Veranstalter :-) )
  • Ganz besonders freue ich mich auf das zweite EduCamp vom 10.-12.10. in Berlin. Auch dort plane ich wieder eine Session zu öffentlicher Wissenschaft.

Wer kommt auch?

Ab sofort ist das Journal Notes on Educational Informatics online. Genauer gesagt handelt es sich dabei um zwei Journals, nämlich das eher theoriebezogene Journal “Section A: Concepts and Techniques” (ISSN 1860-8930) und das tendenziell eher praxisorientierte Journal “Section B: Classroom Experiences” (ISSN 1865-0376). Beide Journals werden an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg von Andreas Zendler und mir (bzw. Section B zusätzlich von Dieter Klaudt und Markus Vogel) herausgegeben.

Section A hat u.a. folgende Themenbereiche zum Inhalt:

  • Curriculare Fragen der Schulinformatik
  • Konzepte und Techniken der Bildungsinformatik
  • Didaktik und Methodik des Einsatzes von Informationstechnologie in Schule und Hochschule
  • Konzeption und Implementierung von E-Learning-Szenarien

Section B enthält Artikel über konkrete Unterrichtskonzepte und -erfahrungen in den Bereichen Schulinformatik, Bildungsinformatik, informationstechnische Grundbildung und E-Learning.

Die bisher erschienen Ausgaben können von der Webseite des Journals heruntergeladen werden. Natürlich freuen wir uns auch über Artikel-Einreichungen!