Nächste Woche Freitag darf ich auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Mathemtik einen Hauptvortrag zum Thema Die sieben Todsünden eines Wissenschaftlers halten. Die Todsünden hatten es mir ja auch schon mal in einem anderen Kontext angetan, und das Thema lässt ich wunderbar auf alle Lebensbereiche – natürlich auch auf die Wissenschaft -ausweiten.
Aus dem Abstract:
Dies ist ein nicht ganz ernsthafter, aber doch ernst zu nehmender Vortrag über die Sünde in Wissenschaft, insbesondere aber über die ganz eigenen “sündigen” Erfahrungen des Vortragenden. Der Mensch ist ja bekanntermaßen ein lasterhaftes Wesen, und Mathematikdidaktikerinnen und Mathematikdidaktiker sind davon nicht ausgenommen. Bereits als Nachwuchswissenschaftler(in) wird man gerne schleichend von einer beliebigen Auswahl der sieben Todsünden heimgesucht: Hochmut, Geiz, Neid, Wollust, Völlerei, Zorn und/oder Faulheit. Was aber ist mit Wissensdurst, Neugier und Spaß am Forschen und Lehren?
In dem Vortrag wird neben ein paar kritischen Anmerkungen am (mathematikdidaktischen) Wissenschaftsbetrieb im Allgemeinen und ein paar persönlichen Reflexionen im Speziellen eine Vielzahl an flow-induzierenden Forschungs- und Lehrmöglichkeiten dargeboten: So werden prozessorientierte öffentliche Wissenschaft, Science-Blogs, Youtube-Vorlesungen und der flipped classroom thematisiert. Außerdem erfahren sie, was das alles mit Neuronen, Spermatozoiden und Haifischbecken zu tun hat. Letztlich darf Ihnen auch das Fazit schon verraten werden: Lassen Sie uns (noch mehr) Spaß am Forschen und Lehren haben und vermitteln!
Zur Vorbereitung würden mich eure Assoziationen interessieren: Was fällt euch jeweils zum Thema “Wissenschaft und Habgier”, “Wissenschaft und Hochmut”, “Wissenschaft und Faulheit”, … ein? Brainstormt mal mit mir gemeinsam und tragt eure Ideen in meine Wikiseite zum Vortrag ein!




