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	<title>Kommentare zu: Schule 3.0: digital total?</title>
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	<description>Wer Angst hat, dass ihm Ideen geklaut werden, der scheint nicht viele zu haben.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 18 Jun 2013 18:23:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Eibel Thomas</title>
		<link>http://cspannagel.wordpress.com/2012/02/12/schule-3-0-digital-total/#comment-11934</link>
		<dc:creator><![CDATA[Eibel Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 08:29:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Tablets, SmartPhones, Notebooks, PCs und Internet sind so weit verbreitet und so in den Alltag der Menschen/Kinder integriert, dass es teilw. seltsam anmutet, wie weit weg die Lehrpersonen vom Einsatz dieser Medien sind - v.a. wenn es um Unterricht geht. Es scheint, als würde Anstrengung vollzogen, diese Medien draußen zu halten.

Meiner Meinung nach ist hier eine Veränderung auf einer noch grundsätzlicheren Ebene notwendig: welches Bild von einem Unterrichtstag haben die Lehrer/innen, die Schüler/innen und die Gesellschaft denn im Kopf?
Offensichtlich ist es nach wie vor ein Ideal, dass Lehrer/innen im Frontalunterricht Schüler/innen den Lehrstoff &#039;mitteilen&#039;, den Stoff dann abprüfen und so die Schüler/innen bewerten und beurteilen.
Mit diesen Rollenbildern im Kopf ergeben sich für mich als Lehrer folgerichtig eine Menge an Fragen bez. neuen Medien: Wozu brauche ich neue Medien? Und wie viel Medieneinsatz ist in welchem Alter sinnvoll? Und was ist didaktisch wertvoll? Und welches App ist geeigneter? Und ... (Anmerkung: in Deutschland ist der Anteil an Frontalunterricht im Verhältnis zur Unterrichtszeit ausgesprochen hoch - im Vergleich zu den OECD-Staaten). Der Lehrer prüft und beurteilt den Schüler: dadurch ist der Schüler vom Lehrer abhängig und an dessen Denke gebunden - es geht systemisch nicht mehr um Lernen und Wissen an sich, sondern um die Replikation des Lehrerwissen - was heute, wie einige bereits ahnen, etwas kurz greift, wo viel mehr an Wissen frei, zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung steht.
Mit den tradierten System- und Rollenbildern im Kopf ergeben sich folgerichtig auch schon die Antworten auf all die gestellten Fragen: &quot;Wozu sollte ich in meinem Unterricht Computer brauchen? Ich unterrichte nach Lehrplan was die Kinder wissen müssen, dann prüfe ich das ab und wenn sie es können, haben sie brav gelernt und verstanden, wenn nicht, sind sie zu dumm oder zu faul.&quot; 

Meiner Meinung stellt sich das Selbstbild des Lehrers (die Lehrerzentriertheit, die durch Schulstruktur, Schüler und Gesellschaft allgemein gestützt wird) jedem Wandel im Schulsystem (auch dem Einzug der Schülerwirklichkeit bez. des Medieneinsatzes) entgegen. Ist jedoch der Schüler für sein Lernen selbst verantwortlich und kann unabhängig vom Vortrag (von der inhaltlichen Belehrung) des Lehrers lernen, stellen sich diese Fragen gar nicht mehr (hin zur schülerzentrierten Schule). 

Ein Podiumsdiskussion zu diesem Thema ist meiner Meinung nach vertane Zeit, wenn nicht die darunterliegenden Vorstellungen von &quot;Schule&quot; und &quot;Unterricht&quot; geklärt sind.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tablets, SmartPhones, Notebooks, PCs und Internet sind so weit verbreitet und so in den Alltag der Menschen/Kinder integriert, dass es teilw. seltsam anmutet, wie weit weg die Lehrpersonen vom Einsatz dieser Medien sind &#8211; v.a. wenn es um Unterricht geht. Es scheint, als würde Anstrengung vollzogen, diese Medien draußen zu halten.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist hier eine Veränderung auf einer noch grundsätzlicheren Ebene notwendig: welches Bild von einem Unterrichtstag haben die Lehrer/innen, die Schüler/innen und die Gesellschaft denn im Kopf?<br />
Offensichtlich ist es nach wie vor ein Ideal, dass Lehrer/innen im Frontalunterricht Schüler/innen den Lehrstoff &#8216;mitteilen&#8217;, den Stoff dann abprüfen und so die Schüler/innen bewerten und beurteilen.<br />
Mit diesen Rollenbildern im Kopf ergeben sich für mich als Lehrer folgerichtig eine Menge an Fragen bez. neuen Medien: Wozu brauche ich neue Medien? Und wie viel Medieneinsatz ist in welchem Alter sinnvoll? Und was ist didaktisch wertvoll? Und welches App ist geeigneter? Und &#8230; (Anmerkung: in Deutschland ist der Anteil an Frontalunterricht im Verhältnis zur Unterrichtszeit ausgesprochen hoch &#8211; im Vergleich zu den OECD-Staaten). Der Lehrer prüft und beurteilt den Schüler: dadurch ist der Schüler vom Lehrer abhängig und an dessen Denke gebunden &#8211; es geht systemisch nicht mehr um Lernen und Wissen an sich, sondern um die Replikation des Lehrerwissen &#8211; was heute, wie einige bereits ahnen, etwas kurz greift, wo viel mehr an Wissen frei, zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung steht.<br />
Mit den tradierten System- und Rollenbildern im Kopf ergeben sich folgerichtig auch schon die Antworten auf all die gestellten Fragen: &#8220;Wozu sollte ich in meinem Unterricht Computer brauchen? Ich unterrichte nach Lehrplan was die Kinder wissen müssen, dann prüfe ich das ab und wenn sie es können, haben sie brav gelernt und verstanden, wenn nicht, sind sie zu dumm oder zu faul.&#8221; </p>
<p>Meiner Meinung stellt sich das Selbstbild des Lehrers (die Lehrerzentriertheit, die durch Schulstruktur, Schüler und Gesellschaft allgemein gestützt wird) jedem Wandel im Schulsystem (auch dem Einzug der Schülerwirklichkeit bez. des Medieneinsatzes) entgegen. Ist jedoch der Schüler für sein Lernen selbst verantwortlich und kann unabhängig vom Vortrag (von der inhaltlichen Belehrung) des Lehrers lernen, stellen sich diese Fragen gar nicht mehr (hin zur schülerzentrierten Schule). </p>
<p>Ein Podiumsdiskussion zu diesem Thema ist meiner Meinung nach vertane Zeit, wenn nicht die darunterliegenden Vorstellungen von &#8220;Schule&#8221; und &#8220;Unterricht&#8221; geklärt sind.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: alensaweek</title>
		<link>http://cspannagel.wordpress.com/2012/02/12/schule-3-0-digital-total/#comment-11864</link>
		<dc:creator><![CDATA[alensaweek]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 18:09:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Nein, der wesentlich größere finanzielle Batzen sollte für Personal aufgewendet werden. Für Lehrerinnen und Lehrer. Denn mit kleineren Gruppen und weniger Lehrdeputat wird Raum und Zeit geschaffen für die persönliche Weiterbildung, für die Umsetzung innovativer Ideen, für die Planung von Unterricht unter neuen (digitalen) Bedingungen. Und für technisches Support-Personal an den Schulen, zur Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer.&quot;

Das hört sich fantastisch an - leider im doppelten Sinne des Wortes. Ach wie schön wäre es, wenn es real würde... Lehrer arbeiten deutlich mehr als noch vor 20 Jahren und ich sehe keinerlei Schimmer am Horizont, dass dies irgendwann einmal zurückgenommen wird. Ich mag mir nicht vorstellen, was geschehen wäre, wenn z.B. Lokführer oder Fluglotsen 15% Mehrarbeit ohne Lohnausgleich bei mehrfachen Nullrunden und einer Gehaltsprogression weit unter der Inflationsentwicklung und einer ständig wachsen Bürokratie hätten hinnehmen müssen. Das Land hätte wochenlang stillgestanden. Lehrer mussten das akzeptieren und konnten nichts dagegen machen...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nein, der wesentlich größere finanzielle Batzen sollte für Personal aufgewendet werden. Für Lehrerinnen und Lehrer. Denn mit kleineren Gruppen und weniger Lehrdeputat wird Raum und Zeit geschaffen für die persönliche Weiterbildung, für die Umsetzung innovativer Ideen, für die Planung von Unterricht unter neuen (digitalen) Bedingungen. Und für technisches Support-Personal an den Schulen, zur Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer.&#8221;</p>
<p>Das hört sich fantastisch an &#8211; leider im doppelten Sinne des Wortes. Ach wie schön wäre es, wenn es real würde&#8230; Lehrer arbeiten deutlich mehr als noch vor 20 Jahren und ich sehe keinerlei Schimmer am Horizont, dass dies irgendwann einmal zurückgenommen wird. Ich mag mir nicht vorstellen, was geschehen wäre, wenn z.B. Lokführer oder Fluglotsen 15% Mehrarbeit ohne Lohnausgleich bei mehrfachen Nullrunden und einer Gehaltsprogression weit unter der Inflationsentwicklung und einer ständig wachsen Bürokratie hätten hinnehmen müssen. Das Land hätte wochenlang stillgestanden. Lehrer mussten das akzeptieren und konnten nichts dagegen machen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: cspannagel</title>
		<link>http://cspannagel.wordpress.com/2012/02/12/schule-3-0-digital-total/#comment-11850</link>
		<dc:creator><![CDATA[cspannagel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 13:56:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Heiko Stimmt, das war Klaus. :-)
Zu deinem Eindruck: Nein, wir haben uns alle in der Diskussionsrunde gegenseitig ernst genommen, der Eindruck in der Aufzeichnung ist vielleicht ein falscher. Die Positionen unterschieden sich aber in der Radikalität, so wie du es in etwa beschreibst. Meiner Ansicht nach (und deiner auch) sollten wir als Land, dessen größte Ressource Bildung ist, in diesem Bereich voranschreiten und nicht &quot;langsame Evolution&quot; betreiben. Das größte Problem dabei ist - neben der Technikfrage - die Medienkompetenz der Lehrerinnen und Lehrer. Die Frage, wie hier Überzeugungsarbeit und Weiterbildung in großem Umfang und vor allem schnell geleistet werden kann, ist für mich ein großes Rätsel...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Heiko Stimmt, das war Klaus. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Zu deinem Eindruck: Nein, wir haben uns alle in der Diskussionsrunde gegenseitig ernst genommen, der Eindruck in der Aufzeichnung ist vielleicht ein falscher. Die Positionen unterschieden sich aber in der Radikalität, so wie du es in etwa beschreibst. Meiner Ansicht nach (und deiner auch) sollten wir als Land, dessen größte Ressource Bildung ist, in diesem Bereich voranschreiten und nicht &#8220;langsame Evolution&#8221; betreiben. Das größte Problem dabei ist &#8211; neben der Technikfrage &#8211; die Medienkompetenz der Lehrerinnen und Lehrer. Die Frage, wie hier Überzeugungsarbeit und Weiterbildung in großem Umfang und vor allem schnell geleistet werden kann, ist für mich ein großes Rätsel&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heiko Wagner</title>
		<link>http://cspannagel.wordpress.com/2012/02/12/schule-3-0-digital-total/#comment-11841</link>
		<dc:creator><![CDATA[Heiko Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 16:29:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://cspannagel.wordpress.com/?p=1318#comment-11841</guid>
		<description><![CDATA[Hallo! Habe mein eigenes Schreiben jetzt mal kopiert und hoffe, dass mich ACTA dabei nicht erwischt hat.
Christian, dir zu folgen ist ganz schön zeitraubend, aber es macht immer wieder Spaß. Der letzte Redner war also Klaus Meschede. Ist das Richtig?
Zu Birgits Eintrag &quot;... lasst uns nicht jammern, sondern legt mal los.&quot; Habe ich bei uns in der Runde (Fachschaft Ph - 6Leute incl. SL) versucht, nachdem im letzten Sommer Martin Kurz in seinen Ferien dazu aufgerufen hat, was zu machen. Es ging nicht, obwohl von den 6 Leuten auch noch 2 Info-unterrichten. Es war frustrierend. Allein bekommt man das nicht hin.
Zu den Punkten vom eigentlichen Beitrag werde ich vielleicht später was schreiben.
Hier die Kopie zur Tonaufnahme:
Liebe Zuhörer,
ich habe mir vor 7 Tagen fest vorgenommen Quarkspitzen (Rezept S.88 DDR – Muttibackbuch)zu backen. Damit wollte ich meine Eltern überraschen, die von ihrem 2 tägigen Umzug zurück kamen. Ich stand also rund eine Stunde in der Küche und habe während meiner nichtdigitalen Tätigkeit die Tonaufnahme mir “reingezogen”. Hätte auch Radio anmachen können. Mit meiner Mutter war ich am 15.2. auf der Didacta und verpasste leider diese Diskussionsrunde. Ich bin seit 16 Jahren im Schuldienst, war vorher bisschen (3 Jahre) bei der Armee, 5 Jahre Studium und darf seit 11 Jahren an einer Eliteschule des Sportes unterrichten. Was gefällt bzw. missfällt mir bei dieser Diskussionsrunde? Zuerst fange ich mit dem Gefallen an. Unser Prof. von der PH HD bestimmt seit Jahren medial positiv das Arbeiten mit digitalen Medien in der Bildung. Leider habe ich ihn erst vor einem Jahr im Web gefunden, aber schon viele Beiträge mir angehört und auch angeschaut. Ich nehme sein Auftreten in dieser Runde so war, dass einige in der Runde ihn nicht richtig für ernst nehmen. Gerade unsere Abgeordnete des Bundestages und Mitglied in der Enquete bringt durch ihre Beiträge (nicht alle) ein falsches Bild zur Herangehensweise mit den digitalen Medien in unserer “Bildungsgesellschaft”. Ich habe mir auch die Zeit genommen, 2 vollständige Sitzungen dieser Enquete (12`2011 und 12`2012 mit Prof. G. Dueck- Schlussworthalter in dieser Sitzung) anzuhören und genau das kam bei der Tonaufnahme wieder zum Vorschein. “Bildung muss langsam sich bewegen, damit die Evolution auch vernünftig vonstatten gehen kann”. Wenn sie in der Enquete bewußt oder unbewußt sich über Jahre hin beraten, was nun in der Gesellschaft insbesondere in der deutschen Gesellschaft sich im digitalen Zeitalter verändern muss, dann kann ich nur sagen – Gute Nacht. Es gibt auch noch andere Politiker in dieser Enquette die sich völlig gegen das digitale Zeitalter stellen und alle als Kriminelle darstellt, die mit diesem Medium bewusst umgehen. Ich schreibe hier auch den Namen Herr Heveling, Ansgar (CDU). Alle die es bis hierhin geschafft haben zu lesen, denen würde ich noch einmal die letzten 6 min der Tonaufnahme empfehlen. Da kam von einem Klaus (ab 1.08.00) die Wortmeldung mit einer Super Zusammenfassung: sinngemäß “… grundlegend müssen wir uns hin zur Netzgesellschaft bewegen und nicht zur Buchgesellschaft.” Antwort von Prof. Spannagel ging leider unter, der darauf antwortete “Große Ressourcen in die Bildung und mal keine Evolution sondern einfach mal richtig voranschreiten.” Trotzdem noch was positives unserer MdB zum Thema Senioren in der digitalen Gesellschaft. Meinen Eltern habe ich vor 6 Monaten ein iPad gekauft. Sie hatte einen PC auf dem sie bisschen spielten. Jetzt gehen sie offensiv mit dem Internet um, skypen mit ihrer Enkelin und der Tochter, sponsern unsere Sportler (DKB) und mailen durch die “Gegend”. Und da geht mir gerade in diesem Punkt die Hutschnurr hoch, wenn SL erzählen, dass die Generationen in der Schule erst einmal alle rauswachsen müssen, damit wir mit den digitalen Medien auch mit unseren Schülern und den doch so vielen jungen neuen nichteingestellten Lehrern voranschreiten können. Wie lange wollen wir noch warten??? Wann geht denn mal ein massiver Impuls von der Enquete aus???
Noch was zum iPad. Alle jammern, dass die nur Profit machen wollen und deshalb unseren Kinder und deren Eltern in die Tasche greifen wollen? Warum werden plötzlich in der Bildung, so viele mürrisch was Apple betrifft? Wer ein Windowssystem in der Schule hat, kennt vielleicht die schönen Begebenheiten HDguard, andere Virenschutzprogramme und dergleichen. Stundenlanges Abmühen mit Anschalten der PC (war auch ein Aspekt in der Runde), Abstürzen etc.
Ich denke Apple sind die ersten richtigen Truppen, die für uns im UR auch didaktische Möglichkeiten geben, damit auch Technikgegner mit bestimmten Programmen und Simulationen Schüler digital unterrichten könnten.
VG
Heiko]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo! Habe mein eigenes Schreiben jetzt mal kopiert und hoffe, dass mich ACTA dabei nicht erwischt hat.<br />
Christian, dir zu folgen ist ganz schön zeitraubend, aber es macht immer wieder Spaß. Der letzte Redner war also Klaus Meschede. Ist das Richtig?<br />
Zu Birgits Eintrag &#8220;&#8230; lasst uns nicht jammern, sondern legt mal los.&#8221; Habe ich bei uns in der Runde (Fachschaft Ph &#8211; 6Leute incl. SL) versucht, nachdem im letzten Sommer Martin Kurz in seinen Ferien dazu aufgerufen hat, was zu machen. Es ging nicht, obwohl von den 6 Leuten auch noch 2 Info-unterrichten. Es war frustrierend. Allein bekommt man das nicht hin.<br />
Zu den Punkten vom eigentlichen Beitrag werde ich vielleicht später was schreiben.<br />
Hier die Kopie zur Tonaufnahme:<br />
Liebe Zuhörer,<br />
ich habe mir vor 7 Tagen fest vorgenommen Quarkspitzen (Rezept S.88 DDR – Muttibackbuch)zu backen. Damit wollte ich meine Eltern überraschen, die von ihrem 2 tägigen Umzug zurück kamen. Ich stand also rund eine Stunde in der Küche und habe während meiner nichtdigitalen Tätigkeit die Tonaufnahme mir “reingezogen”. Hätte auch Radio anmachen können. Mit meiner Mutter war ich am 15.2. auf der Didacta und verpasste leider diese Diskussionsrunde. Ich bin seit 16 Jahren im Schuldienst, war vorher bisschen (3 Jahre) bei der Armee, 5 Jahre Studium und darf seit 11 Jahren an einer Eliteschule des Sportes unterrichten. Was gefällt bzw. missfällt mir bei dieser Diskussionsrunde? Zuerst fange ich mit dem Gefallen an. Unser Prof. von der PH HD bestimmt seit Jahren medial positiv das Arbeiten mit digitalen Medien in der Bildung. Leider habe ich ihn erst vor einem Jahr im Web gefunden, aber schon viele Beiträge mir angehört und auch angeschaut. Ich nehme sein Auftreten in dieser Runde so war, dass einige in der Runde ihn nicht richtig für ernst nehmen. Gerade unsere Abgeordnete des Bundestages und Mitglied in der Enquete bringt durch ihre Beiträge (nicht alle) ein falsches Bild zur Herangehensweise mit den digitalen Medien in unserer “Bildungsgesellschaft”. Ich habe mir auch die Zeit genommen, 2 vollständige Sitzungen dieser Enquete (12`2011 und 12`2012 mit Prof. G. Dueck- Schlussworthalter in dieser Sitzung) anzuhören und genau das kam bei der Tonaufnahme wieder zum Vorschein. “Bildung muss langsam sich bewegen, damit die Evolution auch vernünftig vonstatten gehen kann”. Wenn sie in der Enquete bewußt oder unbewußt sich über Jahre hin beraten, was nun in der Gesellschaft insbesondere in der deutschen Gesellschaft sich im digitalen Zeitalter verändern muss, dann kann ich nur sagen – Gute Nacht. Es gibt auch noch andere Politiker in dieser Enquette die sich völlig gegen das digitale Zeitalter stellen und alle als Kriminelle darstellt, die mit diesem Medium bewusst umgehen. Ich schreibe hier auch den Namen Herr Heveling, Ansgar (CDU). Alle die es bis hierhin geschafft haben zu lesen, denen würde ich noch einmal die letzten 6 min der Tonaufnahme empfehlen. Da kam von einem Klaus (ab 1.08.00) die Wortmeldung mit einer Super Zusammenfassung: sinngemäß “… grundlegend müssen wir uns hin zur Netzgesellschaft bewegen und nicht zur Buchgesellschaft.” Antwort von Prof. Spannagel ging leider unter, der darauf antwortete “Große Ressourcen in die Bildung und mal keine Evolution sondern einfach mal richtig voranschreiten.” Trotzdem noch was positives unserer MdB zum Thema Senioren in der digitalen Gesellschaft. Meinen Eltern habe ich vor 6 Monaten ein iPad gekauft. Sie hatte einen PC auf dem sie bisschen spielten. Jetzt gehen sie offensiv mit dem Internet um, skypen mit ihrer Enkelin und der Tochter, sponsern unsere Sportler (DKB) und mailen durch die “Gegend”. Und da geht mir gerade in diesem Punkt die Hutschnurr hoch, wenn SL erzählen, dass die Generationen in der Schule erst einmal alle rauswachsen müssen, damit wir mit den digitalen Medien auch mit unseren Schülern und den doch so vielen jungen neuen nichteingestellten Lehrern voranschreiten können. Wie lange wollen wir noch warten??? Wann geht denn mal ein massiver Impuls von der Enquete aus???<br />
Noch was zum iPad. Alle jammern, dass die nur Profit machen wollen und deshalb unseren Kinder und deren Eltern in die Tasche greifen wollen? Warum werden plötzlich in der Bildung, so viele mürrisch was Apple betrifft? Wer ein Windowssystem in der Schule hat, kennt vielleicht die schönen Begebenheiten HDguard, andere Virenschutzprogramme und dergleichen. Stundenlanges Abmühen mit Anschalten der PC (war auch ein Aspekt in der Runde), Abstürzen etc.<br />
Ich denke Apple sind die ersten richtigen Truppen, die für uns im UR auch didaktische Möglichkeiten geben, damit auch Technikgegner mit bestimmten Programmen und Simulationen Schüler digital unterrichten könnten.<br />
VG<br />
Heiko</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: cspannagel</title>
		<link>http://cspannagel.wordpress.com/2012/02/12/schule-3-0-digital-total/#comment-11806</link>
		<dc:creator><![CDATA[cspannagel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 10:38:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Oliver Ja, wir sind nicht in Streit geraten. :-) Fazit: Große Einigkeit zu a) digitale Medien müssen in die Schulen kommen (um Medienkompetenz zu vermitteln, als Unterrichtsmittel) b) Die Schaltstelle hierfür ist die Medienkompetenz der Lehrerinnen und Lehrer und c) Keine Ahnung, wie man das schafft...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Oliver Ja, wir sind nicht in Streit geraten. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Fazit: Große Einigkeit zu a) digitale Medien müssen in die Schulen kommen (um Medienkompetenz zu vermitteln, als Unterrichtsmittel) b) Die Schaltstelle hierfür ist die Medienkompetenz der Lehrerinnen und Lehrer und c) Keine Ahnung, wie man das schafft&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Tacke</title>
		<link>http://cspannagel.wordpress.com/2012/02/12/schule-3-0-digital-total/#comment-11799</link>
		<dc:creator><![CDATA[Oliver Tacke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 07:37:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Scheint doch ziemlich Einigkeit geherrscht zu haben, und Applaus gab es auch.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Scheint doch ziemlich Einigkeit geherrscht zu haben, und Applaus gab es auch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: cspannagel</title>
		<link>http://cspannagel.wordpress.com/2012/02/12/schule-3-0-digital-total/#comment-11785</link>
		<dc:creator><![CDATA[cspannagel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 22:09:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dank Tim Krumkühler gibt es nun eine Audioaufnahme des gesamten Podiums: http://unterricht-mit-medien.de/2012/02/19/schule-3-0-digital-total-forum-bildung-auf-didacta-2012/ - vielen Dank, Tim!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dank Tim Krumkühler gibt es nun eine Audioaufnahme des gesamten Podiums: <a href="http://unterricht-mit-medien.de/2012/02/19/schule-3-0-digital-total-forum-bildung-auf-didacta-2012/" rel="nofollow">http://unterricht-mit-medien.de/2012/02/19/schule-3-0-digital-total-forum-bildung-auf-didacta-2012/</a> &#8211; vielen Dank, Tim!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: cspannagel</title>
		<link>http://cspannagel.wordpress.com/2012/02/12/schule-3-0-digital-total/#comment-11772</link>
		<dc:creator><![CDATA[cspannagel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 23:26:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://cspannagel.wordpress.com/?p=1318#comment-11772</guid>
		<description><![CDATA[@Klaus Danke für deine Nachlese! Ja, dieser Punkt kam tatsächlich in unserer Diskussion zu kurz. Was ich mich dabei frage: Würde man viele Menschen, die selbst keine Erfahrung mit solchen vernetzten Arbeitsweisen haben, mit den Forderungen &quot;sollte so sein&quot; und &quot;sollte so sein&quot; nicht überfordern oder gar abschrecken? Sollte man diesen Personen nicht auch erste kleine Schritte zugestehen?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klaus Danke für deine Nachlese! Ja, dieser Punkt kam tatsächlich in unserer Diskussion zu kurz. Was ich mich dabei frage: Würde man viele Menschen, die selbst keine Erfahrung mit solchen vernetzten Arbeitsweisen haben, mit den Forderungen &#8220;sollte so sein&#8221; und &#8220;sollte so sein&#8221; nicht überfordern oder gar abschrecken? Sollte man diesen Personen nicht auch erste kleine Schritte zugestehen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus Meschede</title>
		<link>http://cspannagel.wordpress.com/2012/02/12/schule-3-0-digital-total/#comment-11771</link>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Meschede]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 22:32:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://cspannagel.wordpress.com/?p=1318#comment-11771</guid>
		<description><![CDATA[Nachlese
Die Veranstaltung war super, hat Spaß gemacht. Aus meiner Sicht kam nur die &quot;große Theorie&quot; (Lisa Rosa) etwas zu kurz. Natürlich ist die Diskussion über Technik wichtig, natürlich ist die Diskussion über Fachdidaktik wichtig, aber die Klammer für alles ist die Frage, wie wir Schule und Bildung allgemein an die Netzwerkgesellschaft anpassen können. Der Leitmedienwechsel ist ja schon vollzogen, wir müssen also nachziehen. Wir müssen in allen Bereichen die Grundprinzipien eines neuen Lernbegriffs verankern: Autonomie, Vernetzung, Verschiedenheit,  Offenheit, etc. Wenn man das Ganze mal von oben herunter denkt, wird es vielleicht klarer: Forschung kann heute nur noch international vernetzt produktiv sein, wissenschaftliche Qualifikation sollte sich heute national und international als p2p-Diskussion vollziehen, studentische Lernarbeit sollte sich in Projekten und Portfolios dokumentieren, SuS sollten ebenfalls in Vorbereitung auf ihren Abschluss Portfolios nutzen können, SuS sollten grundsätzlich in Projekten ihre Stärken zeigen können, auch die Kleinen sollten in vielfältiger Form ihr Lernen multimedial gestalten und dokumentieren können, etc.
Prof. Fthenakis hat in einer Diskussion im Anschluss sehr schön deutlich gemacht, dass wir in Deutschland einen Paradigmenwechsel brauchen.: Wir müssen das Lernen von Anfang an als individualisiertes Lernen zulassen, wir müssen dies aber auch im Sinne einer Neukonzeptualisierung von Schule und Früherziehung zulassen..]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachlese<br />
Die Veranstaltung war super, hat Spaß gemacht. Aus meiner Sicht kam nur die &#8220;große Theorie&#8221; (Lisa Rosa) etwas zu kurz. Natürlich ist die Diskussion über Technik wichtig, natürlich ist die Diskussion über Fachdidaktik wichtig, aber die Klammer für alles ist die Frage, wie wir Schule und Bildung allgemein an die Netzwerkgesellschaft anpassen können. Der Leitmedienwechsel ist ja schon vollzogen, wir müssen also nachziehen. Wir müssen in allen Bereichen die Grundprinzipien eines neuen Lernbegriffs verankern: Autonomie, Vernetzung, Verschiedenheit,  Offenheit, etc. Wenn man das Ganze mal von oben herunter denkt, wird es vielleicht klarer: Forschung kann heute nur noch international vernetzt produktiv sein, wissenschaftliche Qualifikation sollte sich heute national und international als p2p-Diskussion vollziehen, studentische Lernarbeit sollte sich in Projekten und Portfolios dokumentieren, SuS sollten ebenfalls in Vorbereitung auf ihren Abschluss Portfolios nutzen können, SuS sollten grundsätzlich in Projekten ihre Stärken zeigen können, auch die Kleinen sollten in vielfältiger Form ihr Lernen multimedial gestalten und dokumentieren können, etc.<br />
Prof. Fthenakis hat in einer Diskussion im Anschluss sehr schön deutlich gemacht, dass wir in Deutschland einen Paradigmenwechsel brauchen.: Wir müssen das Lernen von Anfang an als individualisiertes Lernen zulassen, wir müssen dies aber auch im Sinne einer Neukonzeptualisierung von Schule und Früherziehung zulassen..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Rausch</title>
		<link>http://cspannagel.wordpress.com/2012/02/12/schule-3-0-digital-total/#comment-11769</link>
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 08:16:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://cspannagel.wordpress.com/?p=1318#comment-11769</guid>
		<description><![CDATA[@Christian: Klar würde ich mir wünschen wir würden da voranschreiten (als Netzwerker und Coach, der sich auf lebenslanges Lernen spezialisiert hat =), aber ich glaube nicht, dass das so schnell passieren wird - jedenfalls solange nicht, solang meine Tochter (jetzt schreibt der Vater) noch Lehrinhalte lernt, die ich vor 30 Jahren!!!! in ähnlicher Form präsentiert bekommen habe....
Von daher finde ich es super, dass hier so viele engagierte Menschen etwas tun und ich hoffe, dass IHR den Funken in eure Bildungsinstitutionen tragt und etwas bewegt... dran belibt... fordert... verweigert... Neues macht! Ein Tropfen... aber immerhin ein Anfang!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian: Klar würde ich mir wünschen wir würden da voranschreiten (als Netzwerker und Coach, der sich auf lebenslanges Lernen spezialisiert hat =), aber ich glaube nicht, dass das so schnell passieren wird &#8211; jedenfalls solange nicht, solang meine Tochter (jetzt schreibt der Vater) noch Lehrinhalte lernt, die ich vor 30 Jahren!!!! in ähnlicher Form präsentiert bekommen habe&#8230;.<br />
Von daher finde ich es super, dass hier so viele engagierte Menschen etwas tun und ich hoffe, dass IHR den Funken in eure Bildungsinstitutionen tragt und etwas bewegt&#8230; dran belibt&#8230; fordert&#8230; verweigert&#8230; Neues macht! Ein Tropfen&#8230; aber immerhin ein Anfang!</p>
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