Archiv für die Kategorie ‘Mathematics’

Lange Nacht der Mathematik

Veröffentlicht: Mittwoch, September 17, 2008 in Announcements, Mathematics

Am 4. November 2008 veranstaltet das Institut für Mathematik und Informatik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ab 19 Uhr die Lange Nacht der Mathematik. Jeder kann kommen – der Eintritt ist frei! Also: Weitersagen, hingehen, Freunde mitbringen! :-)

Aus dem Ankündigungstext:

Was haben Seifenblasen und die Olympischen Spiele mit Mathematik zu tun? Was muss man sich unter der “Unendlichkeit” vorstellen? Wie entstehen  Vorstellungen von Zahlen? Wie kann man Kinder den Umgang mit Zufall und Wahrscheinlichkeit bereits in der Grundschule lehren?

Diese und andere anregenden Fragen werden in der “Langen Nacht der Mathematik” an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg von Mathematikdozentinnen  und -dozenten beantwortet. Lassen Sie sich überraschen von abwechslungsreichen, spannenden, verblüffenden, vergnüglichen und allgemeinverständlichen Vorträgen über Mathematik und Mathematiklernen!

Ich werde im Rahmen der Langen Nacht der Mathematik einen Vortrag über “Unendlichkeit” halten. Hier ist die Kurzfassung, um schon mal die Vorfreude zu erhöhen. :-)

Christian Spannagel: Eine Reise in die Unendlichkeit – mit Happy End!

Nicht nur Cowboys schätzen unendlichen Weiten, und nicht nur Theologen beschäftigen sich mit den Konsequenzen der Existenz der Unendlichkeit. Das Unendliche ist auch für Mathematiker von besonderem Interesse – insbesondere die Frage, wie man Unendliches mit endlichen Mitteln in den Griff bekommt. Lassen Sie sich in endlicher Zeit vom Unendlichen faszinieren!

Es ist auch bereits der Flyer online mit weiteren Informationen zum Programm und zur Anfahrt, außerdem gibt es die Kurzfassungen zu den Vorträgen zum Download.

Mathemacher der Woche

Veröffentlicht: Dienstag, Juli 29, 2008 in Mathematics

Das Jahr 2008 ist das Jahr der Mathematik. Viele Menschen führen in diesem Jahr Aktionen durch, welche die Faszination an Mathematik deutlich machen.

Im Rahmen des Jahrs der Mathematik wird mir diese Woche eine besondere Ehre zuteil :-). Ich bin Mathemacher der Woche, und zwar mit meinem Kinderuni-Vortrag zu Pinguinen und Mathematik. Nach diesem Bericht bin ich “Globetrotter in Sachen Mathematik”. Das gefällt mir natürlich sehr gut. Mal sehen, in welche Regionen mich mein Globetrotter-Dasein noch führen wird. :-)

Karopapier erstellen

Veröffentlicht: Freitag, Mai 23, 2008 in Mathematics, Queries

Frage: Ich halte nächste Woche Unterricht und da wollte ich Arbeitsblätter am PC erstellen, nur weiß ich jetzt nicht, wie es möglich ist ein Karomuster in Word zu bekommen?

Antwort: Ich empfehle die Karopapier-Generatoren bei incompetech.com. Dort kann man sich PDF-Dateien mit zahlreichen Mustern erzeugen. Wenn man die Karos in Word hineinbekommen möchte, dann würde ich einen Screenshot des Musters in der PDF-Datei machen und in Word als Bild einfügen.

Mathemacher

Veröffentlicht: Donnerstag, Mai 22, 2008 in Mathematics

Jetzt bin ich auch Mathemacher.

Am Donnerstag in dieser Woche (8. Mai) halte ich einen Vortrag im Rahmen der Kinderuni Ludwigsburg. Das Thema: “Warum gibt es große und kleine Pinguine? Und was hat das mit Mathematik zu tun?”.

Hier der Ankündigungstext:

Bei einem Besuch der Wilhelma sieht man viele verschiedene Tierarten. So trifft man unter anderem auf die kleinen Brillenpinguine, die sich lebhaft im Wasser tummeln. Spaziert man weiter, dann begegnet man den Königspinguinen und ist vielleicht erstaunt, dass diese im Vergleich recht groß sind. Weshalb gibt es eigentlich Unterschiede in der Körpergröße bei verschiedenen Pinguinarten?

Diese Frage ist der Ausgangspunkt für diese Vorlesung im Rahmen der Kinderuni an der PH Ludwigsburg. Bei der Beantwortung dieser Frage kommt eine wissenschaftliche Disziplin ins Spiel, an die man in diesem Zusammenhang wahrscheinlich nicht sofort denkt: die Mathematik. Der Begriff der Ähnlichkeit und der Zusammenhang zwischen Oberfläche und Rauminhalt werden anschaulich erläutert und mit dem Phänomen unterschiedlicher Pinguingrößen in Verbindung gebracht. Daneben fließen auch biologische, physikalische und geographische Aspekte in die Überlegungen ein. Dadurch wird in dieser Vorlesung die Bedeutung des Zusammenwirkens verschiedener Fächer, also die Wichtigkeit interdisziplinären Denkens, verdeutlicht. Darüber hinaus zeigt diese Veranstaltung im „Jahr der Mathematik 2008“ einmal mehr, dass abstrakte mathematische Inhalte durchaus anschaulich und greifbar vermittelt werden können.

Weitere Informationen gibt es auf der Seite der Kinderuni Ludwigsburg.

Rotation

Veröffentlicht: Mittwoch, April 30, 2008 in Mathematics, Teaching

Gestern habe ich für meine Tagespraktikumsgruppe eine Vorführstunde in der 1. Klasse gehalten, bevor die Teilnehmerinnen selbst unterrichten müssen. Thema: Drehen geometrischer Figuren.

In erster Linie war mir zunächst wichtig, dass die Kinder die Drehungen (“nach links drehen” und “nach rechts drehen”) auf ihren eigenen Körper beziehen. Daher habe ich mit den Kindern zunächst einen kleinen “Robotertanz” einstudiert, bei dem die Kinder sich in verschiedenen Varianten nach links und rechts drehen mussten. Wichtig an der Stelle ist, dass die Kinder alle in dieselbe Richtung schauen und sich nicht (etwa wie im Stuhlkreis) gegenüberstehen, da sonst sehr leicht Verwirrung bzgl. “links” und “rechts” aufkommen kann. Sehr hilfreich ist es auch, wenn die Kinder ein rotes Bändchen um das rechte Handgelenk haben (“rrrrot wie rrrrechts”). Zusätzlich könnte man auch lilane Bändchen für das linke Handgelenk verwenden, das ist aber nicht wirklich notwendig.

Anschließend mussten sich einzelne Kinder nach einem “Drehkommando” auf einem Bild drehen. Diese Kommandos sahen in etwa so aus:

Rotationskommando

Im Anschluss durften die Kinder geometrische Formen an der Tafel mit diesen Symbolen drehen und ein entsprechendes Arbeitsblatt lösen.

Es hat mir – und ich glaube auch den Kindern – sehr viel Spaß gemacht, und das Drehen der geometrischen Figuren hat bei den meisten Kindern auch gut geklappt. Mir ist vom Drehen heute noch ein bisschen schwindelig. ;-)

Einige Rückmeldungen der Unterrichtsbeobachter:

  • Mögliche inhaltliche Alternative zum Robotertanz wäre das Drehen eines Zahlenschlosses bei einem Tresor.
  • Die Abschlussfolie (Fehler bei bereits vollzogenen Drehungen finden) war nicht ganz konsistent zum Rest der Stunde.

Besuch im Mathematikum

Veröffentlicht: Dienstag, März 18, 2008 in Mathematics

Vor zwei Wochen haben wir einen Institutsausflug ins Mathematikum nach Gießen gemacht. Dort gibt es zahlreiche spannende “hands-on activities”, die einen zum Staunen und Grübeln bringen. Besonders beeindruckt haben mich die Seifenblasenformen in verschiedenen Halterungen (Würfel, Tetraeder, …). Außerdem lustig: Man kann sich selbst in eine Seifenhülle einhüllen, wie folgendes Foto eindrücklich belegt:

Christian in der Seifenhülle

Richtig gut finde ich am Mathematikum, dass es keine Erklärungen gibt. Das heißt: Man muss selbst denken! In vielen Situationen kann man heute irgendwo irgendwas nachschauen (was ja auch gut ist), aber darüber vergisst man häufig das eigene Denken. Das Mathematikum bringt einen immer wieder in Situationen, in denen man wirklich ins Nachdenken kommt, und falls man keine Erklärung findet, bleibt einem immerhin das Wundern und Staunen. Toll!