Gerade wird im Zuge der allgemeinen Anti-Raucher-Kampagne diskutiert, Schockfotos von Raucherlungen und Raucherbeinen usw. auf Zigarettenschachteln zu drucken. Das ist mal eine schöne Anwendung des Multimediaprinzips von Mayer (2001). Dieses besagt, dass man mehr lernt, wenn Texte durch (passende) Bilder begleitet werden als von Texten ohne Bilder. Vorausgesetzt, man lässt auf den Schachteln den Schocktext nicht weg.
Vielleicht sollte man den Prozess des Dahinsiechens durch Animationen repräsentieren (beispielsweise auf Projektionsflächen in U-Bahn-Stationen) – natürlich mit gesprochenem und nicht mit geschriebenem Text begleitet. Man muss ja schließlich das Modalitätsprinzip von Mayer beachten. <ironie> Ich denke, hierdurch könnte man die Lernwirksamkeit noch steigern </ironie>.
Jetzt mal ernst: Irgendwie freue ich mich als Nichtraucher nicht darauf, ständig und überall mit diesen Bildern konfrontiert zu werden…