Vor ein paar Tagen hat mir Silvi diesen Link hier geschickt…
“Good morning, boys and girls!” – “Good morning, Mr. Schmid”….
Vor ein paar Tagen hat mir Silvi diesen Link hier geschickt…
“Good morning, boys and girls!” – “Good morning, Mr. Schmid”….
Nach meinem Artikel über Beziehungen und Märchen meinte Lutz, dass das einzige, was in meinem Blog noch fehlen würde, Cat Content sei.
Bitte schön.
Neulich habe ich die Wand vor meiner Bürotür neu gestaltet: Ich habe ein magnetisches Tafel-Memo-Spiel, das ich im Unterricht verwendet habe, daran angebracht. (Danke an die netten Tutorinnen der Mathematikdidaktischen Werkstatt, die bei der Produktion des Spiels geholfen haben!) Die Aufforderung “Spielt doch mal!” lädt dazu ein, das Spiel auch zu verwenden, beispielsweise wenn man auf die Sprechstunde wartet oder wenn man einfach daran vorbei geht. Ich habe mir auch überlegt, dass ich bestimmte Fragen von Studierenden nur dann beantworte, wenn Sie ein Match gegen mich gewinnen.
Seit dem das Spiel dort hängt, wird es immer wieder verwendet, und die Menschen haben Spaß damit. Manche hängen die Karten auch einfach zu einem geometrischen Muster um, ohne zu wissen, was der eigentliche Zweck des Spiels ist. Aber das ist auch vollkommen egal – jeder kann kreativ mit dieser “Situation” umgehen. Locker erinnert mich das an die Hole-in-the-Wall-Experiments von Sugata Mitra: Er hat Computer in indischen Slums installiert und beobachtet, wie die Kinder dort dadurch angeregt werden und sich selbst Dinge beibringen (Vielleicht sollte ich auch einmal vor meiner Bürotür filmen?
):
Dann ist mir neulich beim Laufen durch Würzburg etwas (entfernt) ähnliches aufgefallen: Dort steht auf einem Platz nicht nur eine kleine Bank (wie eben Bänke in Städten rumstehen), sondern es sind gleich zwei Bänke mit einem Tisch. Einfach so, mitten auf einem kleinen Platz. Welch eine Einladung! Man könnte sich beispielsweise dort hinsetzen und gemeinsam Pizza essen oder ein Gesellschaftsspiel spielen.
Weshalb gibt es in unserer Welt so wenige Kreativanregungen, Spaßeinladungen, Kommunikationsgelegenheiten? Hätten wir nicht alle mehr Spaß, wenn man draußen beim Warten auf den Bus einfach mit jemandem, der auch wartet, irgendetwas spielen könnte, was dort einfach so “ist”? Stattdessen findet man in deutschen Einfahrten folgende Hinweise:
Viel Spaß beim Füße still halten und ruhig sitzen bleiben.
Hach, weil’s so schön ist, mal ein Auszug von Suchbegriffen, mit denen Menschen auf mein Weblog gestoßen sind (diesmal keine Top 10, sondern eine Auswahl aus Suchbegriffen der letzten Woche). Meine Kommentare in eckigen Klammern dahinter:
wird fortgesetzt…
Witzig (!) finde ich das WordPress-Feature, das anzeigt, welche Suchbegriffe Leute in Suchmaschinen eingeben und dann auf Artikel in meinem Weblog stoßen. Die Top Ten Suchbegriffe sind:
Zunächst einmal verblüfft mich, dass diese Top Ten nicht annährend die von mir gefühlte inhaltliche Ausrichtung des Blogs wiedergibt. Platz 1 irritiert mich total. Mit Abstand wird mein Weblog über den Suchbegriff “witzig” gefunden. Soooo witzig sind meine Artikel in der Regel ja nun nicht.
(Das scheint wohl überwiegend an meinem Artikel über Blaugh! zu liegen.)
Ein weiterer Blick über die Statistik zeigt mir, dass Menschen insbesondere an Fragen der neuen Rechtschreibung interessiert zu sein scheinen. Hier die entsprechenden Suchergebnisse:
Witzig (!) ist, dass wirklich alle Schreibweisen in verschiedenen Kombinationen vorkommen. Noch witziger (!!) ist, dass – wenn man all diese Suchanfragen-Anzahlen addiert – die Suchanfrage nach “zusammenzustellen” mit 1247 Anfragen auf Platz 2 landet (gleich hinter “witzig”). Am witzigsten aber ist, dass man bei dem entsprechenden Artikel nicht mal eine Antwort findet.
Was kann ich nun daraus lernen?