Tipps zum Studienanfang

Veröffentlicht: Dienstag, Oktober 10, 2006 in Teaching

Hier eine kurze Zusammenfassung der Tipps zum Studienanfang aus den Studienberatungen am 11. Oktober (Fach Mathematik):

Aktiv lernen. Nach dem Angebot-Nutzungsmodell des Unterrichts nach Helmke (2006) ist Unterricht ein Angebot, das genutzt werden muss (Lernaktivitäten), damit eine Wirkung eintreten kann (fachliche und außerfachliche Lerneffekte). Dies ist eine Auffassung, die Lernen als konstruktiven Prozess begreift. Wissen kann nicht einfach 1:1 vom Lehrer auf die Schüler übertragen werden. Lernen findet nur dann statt, wenn die Lernenden aktiv Bedeutung konstruieren. Dies gilt natürlich nicht nur für schulisches Lernen, sondern auch fürs Studieren. Vorlesungen, Übungen und Seminare sind Angebote von uns an Sie. Es liegt an Ihnen, das Angebot zu nutzen.

Vor allem in der Mathematik kommt es zudem nicht nur auf mathematische Inhalte an, sondern auch auf mathematische Prozesse wie beispielsweise Problemlösen, Modellieren und Beweisen. Diese Prozesse lernt man am Besten, wenn man sie durchführt. Auch hier ist aktives Lernen gefordert.

Kontinuierlich lernen. Versuchen Sie, gleichmäßig über das ganze Semester verteilt zu lernen. Wenn Sie nur kurz vor der Klausur intensiv lernen, dann geraten Sie unnötig in Stress – am Ende des Semesters haben Sie in der Regel mehr als eine Klausur zu schreiben! Außerdem behält man Dinge länger, wenn man verteilt lernt.

Lernzeit

(Klick aufs Bild zum Vergrößern)

Gemeinsam lernen. Lernen mit anderen macht Spaß. Vor allem in der Mathematik ist es aber zusätzlich wichtig, dass Sie mit anderen über Probleme und Lösungen diskutieren. So lernen Sie beispielsweise alternative Lösungsmöglichkeiten kennen. Bei schwierigen Problemen ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass ein Mitglied der Gruppe eine zündende Idee hat, während alle anderen noch grübeln. Außerdem kann man vieles lernen, wenn man anderen etwas erklärt.

Die ideale Gruppengröße liegt bei 3 bis 4 Personen. Mehr sollten es nicht sein, da zu viele Personen nur schwierig koordiniert werden können.

Literatur:

Helmke, A. (2006). Was wissen wir über guten Unterricht? Pädagogik 2/06, 42-45.

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