Peter Baumgartner zu Social Software und freien Bildungsressourcen

Veröffentlicht: Samstag, April 14, 2007 in Web 2.0

Ich habe mir gerade den Vortrag von Peter Baumgartner auf einer Web 2.0-Tagung in der Schweiz angesehen (auf derselben Tagung, auf der Beat Doebeli Honegger vorgetragen hat). Eine Formulierung hat mir in diesem Vortrag besonders gut gefallen: Im Web 1.0 verknüpfen Hyperlinks Webseiten (Content), im Web 2.0 werden hingegen Personen mit gleichen Interessen verknüpft. Peter Baumgartner legt in diesem Zusammenhang vor allem den Fokus auf das Verknüpfen mit Personen, die Gleichgesinnte sind, die man vorher aber nicht kannte. Das ist eine interessante Definition von social software, wie ich finde. Es ist zwar so, dass ich social software auch dann schätze, wenn es um mir bereits bekannte Personen geht (beispielsweise Linklisten von Kollegen). Das ganze Potenzial von social software kommt aber erst dadurch zum Tragen, dass man über Interessensgleichheit (z.B. über gleiche Links, ähnliche Tags usw.) auf andere bislang unbekannte Personen stößt, und damit auf deren Bookmarks, deren Weblogs usw.

Gabi Reinmann kritisiert an diesem Vortrag die Trennung der Begriffe „Content“ und „Inhalt“. Die Unterscheidung ist auch in meinen Augen unglücklich gewählt. Nichtsdestotrotz ist dies ein eher nebensächlicher Aspekt dieses Vortrags – es war klar, was gemeint ist.

Kommentare
  1. […] in dem sehr schön einige Aspekte des Web 2.0 vorgeführt werden. Auch hier taucht wieder der Gedanke von Peter Baumgartner auf, dass Social Software nicht Inhalte, sondern Menschen […]

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