Archiv für März, 2008

Kooperatives Schreiben

Veröffentlicht: Sonntag, März 30, 2008 in Collaboration, Web 2.0

Das gemeinsame Schreiben eines Texts gestaltet sich per E-Mail-Verkehr immer schwierig. “Welche Version hat wer gerade?” – “Wer schreibt als nächstes?” – “Hier hast du die aktuelle Version – aber ich hatte doch in meiner älteren Version noch Änderungen vorgenommen, die muss ich jetzt einpflegen…” usw. Wenn man sich als Team stark diszipliniert, klappt das in der Regel. Aber es ist definitiv anstrengend.

Viel besser geht’s jetzt mit Wikis oder Online-Office-Paketen wie zoho. Jedoch muss man öfter diejenigen, mit denen man einen Text kooperativ erstellen möchte, von den Vorteilen überzeugen. Da Bilder mehr sagen als tausend Worte, finde ich die Visualisierung im Wikinomics-Blog recht überzeugend (ähnlich wie Martin).

[via E-Learning Blog, Around the Corner]

Kommentare fehlerhaft als Spam klassifiziert

Veröffentlicht: Sonntag, März 30, 2008 in Announcements

Sorry, wenn einige eurer Kommentare in letzter Zeit nicht in meinem Weblog erschienen sind. Es wurden zahlreiche Kommentare fehlerhaft als Spam klassifiziert. Ich habe sie (soweit es noch ging) wieder hergestellt.

In Zukunft werde ich öfter mal einen Blick in den Spam-Ordner werfen. Sollte trotzdem einmal einer eurer Kommentare nicht erscheinen, dann gebt mir einfach kurz bescheid.

Blogged with the Flock Browser

Was soll eigentlich Twitter?

Veröffentlicht: Sonntag, März 30, 2008 in Web 2.0

So langsam beginne ich zu verstehen, welche Vorzüge twitter hat: Es hilft dabei, soziale Netze zu bilden. Darüber hinaus erhält man gelegentlich Informationen, die man über die normalen Wege zumindest nicht in dieser Geschwindigkeit mitbekommen hätte (so bin ich beispielsweise an die evernote-Invitation durch denQuer gekommen). Ich werde jedenfalls weiter damit experimentieren.

Jetzt bin ich im Blog zeniscalm in the chaos auch auf ein hübsches kleines Video gestoßen, das Twitter erklärt: Twitter in plain English. Nett.

[Off-Topic: Beim Flock-Blogpost-Editor kann man anscheinend keine Trackback-Links angeben.]

Signature Switch bei Thunderbird

Veröffentlicht: Sonntag, März 30, 2008 in Tools

Nettes Add-On für Thunderbird: Signature Switch. Damit lässt sich per Tastaturkürzel flexibel zwischen verschiedenen Signatures hin- und herwechseln.

Netter Nebeneffekt: Man kann “Fortune Cookie”-Files mit mehreren Signatures anlegen. Bei Auswahl der Signaturedatei wird per Zufall eine der Signatures ausgewählt. Das wollte ich schon immer haben, um ein bisschen Abwechslung in meine Signatures zu bringen, damit die Leser meiner Mails sich nicht langweilen. :-)

So in etwa sieht der Beginn meiner Fortune-Cookie-Signature-Datenbank aus (einzelne Einträge in der Textdatei müssen durch das Prozentzeichen getrennt werden):

Check out my weblog: https://cspannagel.wordpress.com
%
Meet me on twitter: http://twitter.com/cspannagel
%
Meet me on facebook: http://www.facebook.com/people/Christian_Spannagel/1177999881

Vielleicht macht man durch die Abwechslung auch den einen oder die andere neugierig auf Web-2.0-Dienste.

Blogged with the Flock Browser

Flock-Test

Veröffentlicht: Sonntag, März 30, 2008 in Web 2.0

Ich teste gerade Flock. Das ist ein Webbrowser, der auf Firefox basiert und zahlreiche Web-2.0-Features bietet. Unter anderem kann man dort mehrere Dienste-Streams aggregieren (beispielsweise von Facebook, Flickr und Twitter) und übersichtlich anzeigen lassen. Ein anderes Feature ist der “Post To My Blog” Button, mit dem man schnell Blog-Posts absetzen kann. Genau das teste ich gerade – bin gespannt, ob’s funktioniert.

Blogged with the Flock Browser

Evernote: Suche auch in Bildnotizen

Veröffentlicht: Samstag, März 29, 2008 in Web 2.0

Ich habe gerade mal Evernote ausprobiert. Das ist ein Dienst, bei dem man Notizen (d.h. z.B. Webseiten oder Teile daraus) ablegen kann. Das wirklich Geniale an Evernote ist seine Fähigkeit, Texte in Bildern zu erkennen und der Suche zugänglich zu machen. Sogar Fotos von handschriftlichen Notizen werden entsprechend aufbereitet! Das Video auf der Evernote-Seite ist diesbezüglich wirklich sehr aussagekräftig – unbedingt anschauen!

Ich habe übrigens noch 10 Einladungen zu vergeben. Wer eine möchte, kann hier einen Kommentar schreiben oder mich anmailen.

[Danke an denQuer für die Invitation]

Städtereiseplanung per Web 2.0

Veröffentlicht: Mittwoch, März 26, 2008 in Web 2.0

Wie plant der moderne Mensch eine Städtereise? Selbstverständlich im Web, und noch besser im Web 2.0. Dies sei im Folgenden am Beispiel “Ausflug nach Köln” näher erläutert.

Zunächst wird man sich vermutlich ein Hotel suchen. Hierzu kann man bei zahlreichen Seiten im Internet Bewertungen von Hotelgästen lesen, beispielweise bei tripadvisor.de, holidaycheck.de, hotelkritik.net oder hotelkritiken.de. Dabei erfährt man durchaus einiges über Vorzüge und Nachteile von Hotels (zum Beispiel über die Lage).

Danach legt man sich eine eigene Google-Map an, in der man alle Locations, die man aufsuchen möchte, markiert. Praktisch daran ist, dass sehr viele Sehenswürdigkeiten, Geschäfte, Restaurants etc. pp. direkt über Google gesucht und in der Karte verortet werden können. Sucht man beispielsweise nach “Römisch-Germanisches Museum, Köln” in Google Maps, dann kann man die gefundene Location gleich in die Karte übernehmen (und natürlich nicht nur diese, sondern auch andere interessante Sehenswürdigkeiten).

Sehr komfortabel ist bei Google Maps auch die Druckfunktion, die neben der Karte auch die Kurzbeschreibungen der Locations enthält. (Das Ausdrucken ist zwar praktisch, zukünftig erübrigt sich das aber hoffentlich, wenn ich ein Handy besitze, mit dem ich online auf die Maps zugreifen kann. :-) ). Praktisch an der Google-Map ist zudem, dass dort automatisch die Straßenbahnhaltestellen u. ä. eingetragen sind.

Wie aber weiß man, wo man gut essen gehen kann? Dazu informiert man sich per qype über Restaurants in Köln. Dort haben Restaurantgäste bereits zahlreiche Kommentare und Bewertungen hinterlassen, die einem gute Anregungen für die kulinarische Planung des Ausflugs geben können. Die gefundenen Lokalitäten werden in der Google Map gesichert. Selbst wenn man die Restaurant letztendlich nicht aufsucht, so bekommt man doch einige Informationen über die kulinarischen Gepflogenheiten des Zielorts. Man wird beispielsweise überall daran erinnert, dass man unter keinen Umständen vergessen sollte, ein Kölsch zu trinken.

Ganz klassisch über Google (Suche nach Köln Events) findet man einen Hinweis darauf, dass momentan die Osterkirmes in Köln stattfindet. Ab auf die Map damit.

Natürlich kann man sich zusätzlich in Weblogs über Köln informieren, beispielsweise im Köln-Allgemein-Blog über Osterpartys oder bei Jens Scholz über Kölner Unsitten. Weitere Kölner Blogs findet man im Blogroll des KölnBlogs. Das Scannen von Kölner Weblogs ist eine schöne Methode, sich in das Lebensgefühl einer anderen Stadt einzufinden. Den entscheidenden Beitrag liefert dazu die schokodinatorin: Hey Kölle, Du bes e Jeföhl!

Nach der Reise darf man natürlich nicht vergessen, die schönsten Bilder vom Kölner Dom in flickr einzustellen.

Kölner Dom

Habt ihr weitere Ideen, welche Tools man noch zur Städtereiseplanung nutzen kann?

Weblogs als Werkzeug für das persönliche Wissensmanagement

Veröffentlicht: Mittwoch, März 26, 2008 in Web 2.0

Es ist immer wieder inspirierend, eine Sache aus einer anderen Perspektive zu sehen. So erging es mir beim Lesen des Artikels Lehren als Wissensarbeit? Persönliches Wissensmanagement mit Weblogs von Gabi Reinmann. Ich habe mich bislang wenig mit Wissensmanagement auseinandergesetzt. Gerade im Zusammenhang mit Weblogs ist mir jetzt aber (noch) klar(er) geworden, dass ich mit meinem Weblog mein persönliches Wissen manage. Das heißt: Ich wusste vorher schon, dass ich mein Weblog zur Konstruktion und Speicherung persönlichen Wissens und auch kollaborativ konstruierten Wissens (durch den Austausch über Kommentare) verwende. Mir war aber nicht klar, dass dies unter den Begriff Wissensmanagement fällt. Sehr gut finde ich auch, dass Gabi Reinmann auf den Punkt bringt, wie wichtig die Wissensarbeit für Lehrende ist. Diesbezüglich konnte ich mich mit zahlreichen Aussagen des Texts identifizieren.

Sehr schön gefällt mir auch der Begriff Knowledge Blog, der in diesem Text erwähnt wird mit Rückgriff auf einen Artikel von Martin Röll (den ich auch unbedingt lesen muss). Gut, dass ich nun eine Kategorie habe, in die ich mein Weblog einsortieren kann: ich führe ein Knowledge Blog (d.h. ein Blog zum persönlichen Wissensmanagement). Ich mag den Begriff sogar so sehr, dass ich ihn in meinen Untertitel übernommen habe. :-)

Im Übrigen wird auch folgender Aspekt im Artikel von Reimann sehr schön dargestellt: ein Weblog verbindet persönliche und soziale Elemente (S. 54):

Persönliches Wissensmanagement im hier verstandenen Sinne stellt die Person ins Zentrum, ohne dabei die soziale Komponente auszuklammern, denn: Andere Personen aus dem nahen und fernen Umfeld einer Person bilden einen wesentlichen Teil der individuellen Wissensumwelt.

Insofern freue ich mich auf mein weiteres persönliches Wissensmanagement im Austausch mit meiner materialen und sozialen Wissensumwelt!

[via Portal für Persönliches Wissensmanagement]

Jetzt auch bei Facebook

Veröffentlicht: Donnerstag, März 20, 2008 in Web 2.0

Nachdem ich gestern eine Einladung nach Facebook bekommen habe und ich das ohnehin schon länger mal ausprobieren wollte, habe ich mir jetzt einen Facebook-Account geholt.

Gut finde ich an Facebook die folgenden Dinge:

  • die Möglichkeit, mein E-Mail-Adressbuch nach möglichen Kontakten in Facebook automatisch durchsuchen zu lassen
  • die Möglichkeit, flexibel verschiedene Netzwerke erstellen und bestehenden Netzwerken beitreten zu können

Was ich allerdings gegenüber XING vermisse, ist die Möglichkeit, zu (noch) unbekannten Personen die Verbindung über Bekannte und Bekanntenbekannte usw. anzeigen zu lassen. Oder habe ich diese Möglichkeit einfach noch nicht entdeckt?

Insgesamt bleibt bei mir der Eindruck: Facebook ist tendenziell eher ein Tool zur Pflege privater Netzwerke, XING eher zur Pflege geschäftlicher Kontakte. Ich mag mich aber täuschen.

Last but not James: Hier ist mein Facebook-Profil.

twittern

Veröffentlicht: Mittwoch, März 19, 2008 in Web 2.0

Nachdem ich jetzt festgestellt habe, dass es eine sehr komfortable twitter-Eingabemaske in Pageflakes gibt, habe ich mich wieder einmal entschlossen, etwas häufiger zu twittern. Mir ist immer noch nicht ganz klar, welchen Mehrwert twitter für meinen Alltag haben könnte, aber ich vermute, dass kann ich nur herausfinden, indem ich es eine Zeit lang mal ausprobiere.

Wer von euch nutzt Twitter und wie? Welche Vorteile seht ihr in Twitter? Und: Hat jemand Lust, mit mir gemeinsam mein Netzwerk auszubauen? Wenn ja, dann folgt doch einfach meiner Twitter-Line: http://twitter.com/cspannagel