Twitter in der Disco

Veröffentlicht: Sonntag, Mai 18, 2008 in Web 2.0

Gestern abend bin ich auf folgende Idee gekommen: Wäre es nicht witzig, in der Disco eine Twitterwall, d.h. ein Display, auf dem Twitternachrichten angezeigt werden, zu haben? Die Gäste könnten dann per Handy, UMTS und wasweißich Kommentare abgeben. Zum Beispiel:

  • Ich wünsche mit das Lied XYZ von der Gruppe BlaBlubb.
  • DJ: Spiel mal was Gescheites!
  • Ich suche meine Jacke (schwarz, mit Tribalmuster). Hat sie jemand gefunden?
  • Fährt jemand noch nach Stuttgart zurück und kann mich mitnehmen?

Außerdem könnten Leute auch von zu Hause ihre Kommentare abgeben (z.B., dass sie heute doch nicht in die Disco gehen oder so).

Wär doch lustig…

Kommentare
  1. Martin sagt:

    Wenn sich Surface so durchsetzt wie MS sich das vorstellt ist sowas sicher bald ganz normal😉
    Aber interaktive Video-Walls, an die man per MMS Nachrichten, Bilder usw. senden kann, gab es doch auch schon vor einer Weile auf der Ars Electronica und sogar im Praxiseinsatz in Oslo oder so (s. auch http://www.urbanscreens.org).

  2. cspannagel sagt:

    Vielen Dank für den Link!

  3. Oliver sagt:

    Mhm…. mal sehen, sowas in einer Disko… die in der Regel voller strunzbesoffener Leute ist. Oh ja, das ist bestimmt lustig, was da so alles gepostet wird. Das erinnert mich ein wenig an diesen SMS Dienst, den die Musiksender anbieten, wo man Nachrichten ins Fernsehprogramm schicken kann. Nur je nach Klientel sinkt das Niveau dann in eine andere Richtung. Hinzu kommt Werbegefahr und potentielle persönliche Belästigung der andere Gäste. Na da wird ein RoFa Besuch wieder richtig lustig😉 .
    Wäre das System natürlich moderiert, wäre das wieder was anderes. Aber dann kann man gleich jemanden an der Bar oder den DJ selbst mit dem Nachrichtendienst beauftragen, zu dem die Leute dann hin können. Und das senkt die Gesamtperformance der Mitarbeiter oder kostet gar zusätzliche Arbeitskräfte.

    Oh je, nun klinge ich ja mal richtig langweilig, alt und fortschrittsfeindlich😉 .

    Hmm… aber eine andere Möglichkeit sehe ich da. Dienstanbieter. Das ist ja nun kein vollauslastender Job, also wäre es denkbar, dass man das in einer Art zentralem Callcenter, nur einem Moderationscenter, regelt, in dem einige Loalitäten in der jeweiligen Region vernetzt sind. Dann wäre das mit dem Diskoübergreifenden sogar noch besser ausbaubar.

  4. cspannagel sagt:

    Leute, die Dienste missbrauchen, insbesondere virtuelle Dienste, gibt’s immer. Deswegen ist es aber trotzdem wichtig, gute Ideen umzusetzen in der Hoffnung, dass schlechte Einflüsse auf die Dauer keine Chance haben. Es muss nur genug Leute geben, die mit gutem Beispiel vorangehen.🙂

  5. Jan sagt:

    Das klingt prinzipiell sehr interessant, aber ich stell mir das lästig vor. Man wird zu jeder Tages- und Nachtzeit im TV zugemüllt mit solchen „Services“, aber wie Oliver schon sagt, bestehen eben auch gewisse Gefahren der Belästigung.
    Allerdings wenn’s nicht meine Disko wäre, würd ich’s mal ausprobieren! =)

  6. Erinnert mich ein bisschen an Blinkenlights –> http://www.blinkenlights.de/

  7. cspannagel sagt:

    @Jan Weshalb lästig? Wenn das Display irgendwo an der Wand hängt – man schaut ja nicht ständig drauf.🙂

    @highwaystar42: Die Assoziation ist witzig!

  8. absolutvanilia sagt:

    is auch total praktisch wenn man seine freunde in der disco verliert… „hi doro, um 3 dann am ausgang!!!“ ich stell mir das sehr witzig (da heißt bestimmt nicht nur eine doro🙂 ) und (teilweise auch) sinnvoll vor!

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