Status-Updates

Veröffentlicht: Sonntag, Juli 27, 2008 in Web 2.0

Viele Dienste bieten mittlerweise die Funktion an, dass man seinen „Status“ angeben kann. Beispielsweise kann man bei Facebook oder XING sagen, in welcher Verfassung man gerade ist, was man gerade tut oder einfach nur eine Weisheit zum Besten geben. Ebenso kann man eine aktuelle Aktivität bei Offline-Tools wie beispielsweise Skype kund tun. Und Twitter ist natürlich sowieso für Status-Updates „gemacht“.

Jetzt stellt sich mir nur ein Problem: Ich nutze natürlich nicht nur einen Dienst, sondern alle. Ich würde aber gerne die Status-Meldungen bei allen Diensten updaten. Ich bewundere beispielsweise meine Bekannten, die fleißig Ihren Status bei Facebook eingeben. Dazu komme ich gar nicht, weil ich immer bei Twitter update und nicht alles doppelt und dreifach ändern möchte. Viel sinnvoller wäre es, dass man seinen Status an einer Stelle eingibt und dieser an alle Dienste verteilt wird bzw. diese sich den Status regelmäßig dort abholen.

Kennt jemand ein Tool/Mashup/…, das es ermöglicht, eine Status-Meldung bei verschiedenen Diensten zu aktualisieren? Ich stelle mir z.B. einen Dienst vor, der meine Tweets von Twitter nimmt und automatisch bei den anderen Anwendungen einträgt. Gibt’s so was?

Kommentare
  1. Thomas sagt:

    Hallo Christian,

    ich glaube der Service Ping.fm versucht genau das Problem zu lösen. Habe ihn bis jetzt jedoch noch nicht getestet. Hab nur über Twitter verfolgt, wie ihn einige getestet haben. Einzige Frage: Möchte ich einem Dienst alle meine Login-Daten anvertrauen?

    Beste Grüße,

    Thomas

  2. Regine sagt:

    Damit ist Twitter und Facebook über brightkite abgedeckt. Ich meinesteils bin immer ganz froh, wenn ich mir nicht für jedes Kinkerlitzchen wieder einen neuen Account zulegen muss …
    Und die zentrale Eingabe bei brightkite zu haben, finde ich sinnig, weil da alles angegeben werden kann: Ort, Notes, Photos in unterschiedlichen Detailstufen und mit konfigurierbaren Angaben.

  3. Jens sagt:

    MoodBlast kann das als lokales Programm, gibt’s aber glaube ich nur für den Mac. http://blog.circlesixdesign.com/download/moodswing/

  4. cspannagel sagt:

    @Thomas: Ping.fm sieht tatsächlich vielversprechend aus. Zumindest einen Test ist es sicherlich wert…

    @Regine: Wird facebook tatsächlich über brightkite abgedeckt? Ich habe nirgendwo eine Einstellung finden können, mit der ich sagen kann, dass meine Brightkite-Updates auch an Facebook weitergereicht werden…

    @Jens: Mmh, dann wird mir das als Windows-Nutzer vermutlich nicht weiterhelfen… Trotzdem danke!

  5. Oliver sagt:

    Vielleicht ist dieser Post eine gute Gelegenheit mich mal zu diesem Thema etwas zu erkundigen. Ich möchte Status Updates nicht schlecht reden; nur weil es Leute gibt, die sie möglicherweise nicht sinnvoll einsetzen, bedeutet das i.d.R. nie, dass deshalb der Dienst unbrauchbar ist.

    Ich frage mich aber, für was setzt man Statusupdates sinnvoll ein? In meinem Umfeld kann ich solche Updates wie „Found sand in my shoes“ (Facebook) oder „Nach einem Meeting endlich mal wieder etwas arbeiten!“ (Twitter) bestaunen. Das ist für mich eigentlich nichts weiter als Spam. Ich kann mir nicht vorstellen, dass solche Informationen für irgendjemanden nützlich sein sollten.

    Was mich daher mal interessieren würde: wie setzt man solche Updates sinnvoll ein?

  6. Stormcloud sagt:

    @ Oliver: Bei solchen Status Updates ist es imo vorrangig wichtig für welche Zielgruppe man sie schreibt. Ok, das mit dem Sand in den Schuhen ist sicher für niemanden interessant, engere Freunde oder Bekannte kann man mit persönlichen Statusangaben schon erreichen. Etwa wenn man angibt, welche Musik man gerade hört oder welchen Film man vorhin im Kino oder auf DVD gesehen hat. „Hey, die CD könnte ich auch mal wieder hören“ oder „Mensch, den hab ich ja schon lange nicht gesehen“ können Reaktionen sein, aber auch zur Kommunikation anregen, etwa, wenn man genauer wissen will, wie der Film war oder ob sich der Kauf der CD lohnt. Aber sicher, wenn man sich als „Fremder“ solche Statusmeldungen durchliest, hat das keinen besonderen Nährwert.

  7. cspannagel sagt:

    @Oliver und @Stormcloud Ich finde die Information „Found sand in my shoes“ nicht uninteressant. Ganz ehrlich. Ich meine, ich abonniere die Status Updates von meinen Bekannten ja nicht per RSS-Feed. Wenn ich aber mal bei Ihnen im Profil vorbeischaue und lese „Found sand in my shoes“, dann finde ich das witzig. Und wenn ich die Person beim nächsten Mal persönlich treffe, kann dies durchaus zu witzigen und interessanten Gesprächen führen.

  8. Stormcloud sagt:

    Dazu habe ich gestern hier einen interessanten Beitrag gelesen, der mir die Motive hinter Microblogging zum ersten Mal deutlich gemacht hat. So gesehen sind solche Meldungen dann tatsächlich interessant.

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