wissenschaft in progress

Veröffentlicht: Mittwoch, August 20, 2008 in Research

Seit kurzem gibt es die Zeitschrift wissenschaft in progress, die von Uta Buttkewitz, Mario Donick und Wiebke Schwelgengräber von der Universität Rostock herausgegeben wird. Sie ist „ein Forum für aktuelle Gedanken und Forschungsfragen aus den Bereichen Kommunikations- und Medienwissenschaft, Linguistik, Literatur- und Kulturwissenschaft sowie Didaktik, Bildung und E-Learning.“

Was mir besonders gut an der Zeitschrift gefällt: Es sind ausdrücklich auch Doktoranden und Studierende eingeladen, Arbeiten einzureichen. Es werden (so scheint es mir) somit auch Texte veröffentlicht, in denen nicht fertige Endprodukte dargestellt werden, sondern die noch „work in progress“ sind (zumindest legt dies der Titel der Zeitschrift nahe). Insbesondere unter dem Gedanken der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern kann eine solche Zeitschrift eine wertvolle Plattform sein!

Ein weiteres Plus: Die Zeitschrift ist nicht nur online herunterladbar, sondern kann sogar kostenlos in Papierform geordert werden – solange der Vorrat reicht.

Kommentare
  1. […] Christian bin ich auf eine interessante Zeitschrift aufmerksam geworden: wissenschaft in progress. Die […]

  2. Mario Donick sagt:

    „Es werden (so scheint es mir) somit auch Texte veröffentlicht, in denen nicht fertige Endprodukte dargestellt werden, sondern die noch “work in progress” sind“

    Ja. Genau. Die Texte sollten natürlich den Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen (da sind wir ziemlich pingelig auch uns selbst gegenüber, und das kann man gerade bei Studenten nicht oft genug sagen), aber inhaltlich können es durchaus auch kleine Ergebnisse sein — zu einer Teilfrage etwa, die man für seine Promotion gerade bearbeitet, oder eine innovative Idee in einer studentischen Hausarbeit, oder ein Forschungsbericht zu einem speziellen Gebiet.

    Danke für’s Erwähnen des Projekts😉

  3. cspannagel sagt:

    Das klingt gut: Der hohe Anspruch bzgl. der Kriterien der Wissenschaftlichkeit sichert die Qualität. Darüber hinaus fördert ein hoher Anspruch auch die Lernprozesse der Nachwuchswissenschaftler bzgl. des wissenschaftlichen Schreibens, da man sich richtig Mühe geben muss, um einen ordentlichen Text abzuliefern.

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