„Digital Natives“ in Schule und Beruf

Veröffentlicht: Freitag, Oktober 3, 2008 in Conferences, Cooperative Learning, Web 2.0
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Am Mittwoch fand die Scope 08 in Heidelberg statt – ein wirklich inspirierendes Treffen! Es war open-space-artig organisiert, und gelandet bin ich in einer Session zur Frage, wie sich Schule und Arbeitgeber ändern müssen, um fit zu sein für „digital natives“. Ich werde hier ein paar Aspekte festhalten, die wir diskutiert haben (auch wenn es vielleicht etwas ungeordnet wirkt).

Zunächst einmal ist mittlerweile klar, dass „digital natives“ bzw. „net generation“ Trendwörter sind, die mit Vorsicht gebraucht werden sollten. Gibt es überhaupt so etwas wie „digital natives“? Ich jedenfalls habe nicht den Eindruck, dass Schüler und Studenten wesentlich höhere IT-Kompetenz mitbringen als früher. Man geht zwar flink mit Tools wie schülerVZ oder ICQ um. Oftmals findet man aber eine Datei, die man gerade erst heruntergeladen hat, auf der Platte nicht wieder, oder man hat keinerlei Vorstellung davon, was mit einer E-Mail auf dem Weg von A nach B im Netz passiert. Nichtsdestotrotz ist das Internet mit seinen Informations- und Kommunikationsfeatures sehr viel stärker in den Alltag der Menschen integriert als früher – und dies sollte auch Konsequenzen für die Schule und für den Beruf haben.

In unserer Session wurde beispielsweise hervorgehoben, dass Arbeit und Privatleben immer mehr verschwimmen. Kann und sollte man am Arbeitsplatz zwischen privaten und geschäftlichen Mails unterscheiden? Ist eine Begrenzung des Internetzugangs am Arbeitsplatz eigentlich noch zeitgemäß? Kreative Köpfe werden freien Zugang zu beliebigen Informationsressourcen benötigen – darauf müssen sich Arbeitgeber einstellen.

Weiterhin diskutierten wir, dass das Knüpfen von Kontakten im Web 2.0 häufig oberflächlicher Natur ist (ohne dabei werten zu wollen): Man lernt sich z.B. über Kommentare in Weblogs kennen, abonniert einander und kontaktiert sich über XING. Dieses komplexe, „oberflächliche“ Kontaktnetz birgt aber große Potenziale: In bestimmten Situationen kann man gezielt Kontakte um Rat fragen, sich über bestimmte Themen austauschen oder ähnliches. Die Beschäftigung mit den Kontaktnetzen kostet natürlich auch Zeit, und so liegt die Frage nahe, ob Arbeitgeber ihren „digital natives“ diese Zeit zubilligen möchten. Schließlich lassen sich die Qualität der Kontaktnetze und der Nutzen, der sich hieraus für die Firma ergibt, schlecht messen.

Ebenso kam zur Sprache, dass es in Firmen immer problematischer wird, das „richtige“ Kommunikationsmittel zu wählen. Wenn ich etwas von einem Kollegen möchte: Maile ich? Rufe ich ihn an? Schicke ich ihm eine Nachricht über ICQ? Oder etwa Twitter? Während man durch ein Telefonat den anderen evtl. aus einem Arbeitsprozess herausreißt, bekommt man auf eine E-Mail vielleicht überhaupt keine Antwort. Die richtige Wahl hängt von vielen Faktoren ab (Kollege, Anliegen, Tageszeit, …). Doch wie lernt man so etwas? Wer ist dafür verantwortlich, dass unsere Kinder lernen, wie man die Kommunikationsmittel zielgerichtet einsetzt? Die Eltern? Die Schule? Die Ausbilder? Oder muss man sich das selbst erarbeiten?

Zum Schulunterricht wurde geäußert, dass dieser in Zukunft weniger inhalts-, sondern mehr prozessorientiert sein sollte. Dies äußerte Stephen Downes auch im Interview auf der Scope 08 unter Verweis auf seinen Artikel Things You Really Need to Learn, den ich unbedingt einmal lesen muss. Das Thema Prozessorientierung spricht mir aus der Seele, weil ich mich genau damit auch in meinen Forschungsarbeiten befasse. In der Session kam dabei auch die Problematik zum Ausdruck, dass offene Unterrichtsformen und Kompetenzorientierung mit zentralen Prüfungen und Vergleichbarkeit schwer zu vereinbaren sind – oft ein Dilemma.

Schließlich wurde noch der Aspekt der Fehlerkultur angesprochen. Wenn man im Web miteinander arbeitet (egal ob in der Schule oder in der Firma), dann kann es passieren, dass man die Fehler, die man macht, für jeden offen einsehbar sind (beispielsweise im Wiki oder im Weblog). Die Menschen in einem solchen Umfeld müssen sich als trauen, Fehler zu machen, und sie müssen den Nutzen von Fehlern erkennen. Hier sollten meiner Ansicht nach Lehrer und Arbeitgeber als gutes Beispiel vorangehen: Wenn diese den Schülern bzw. Mitarbeitern zeigen, dass sie selbst konstruktiv mit ihren eigenen Fehlern in diesen Umgebungen umgehen, dann kann wirklich eine konstruktive Atmosphäre entstehen, in der Fehler gemacht werden dürfen und in der alle gemeinsam aus diesen Fehlern lernen können (ein Aspekt, den ich auch im Kontext öffentlicher Wissenschaft aufgegriffen habe).

Insgesamt haben wir in unserer Session (natürlich) kein Produkt oder ähnliches erzeugt – dafür bin ich aber mit vielen neuen und alten Gedanken aus den Gesprächen bereichert herausgegangen.

Was denkt ihr über die oben beschriebenen Punkte?

Kommentare
  1. Tamim sagt:

    Danke.

    Finde meine Gedanken und Überlegungen in deiner Nachbereitung wieder. Meine größte Erkenntnis aus der scope war. Der Mensch ändert sich nicht und die Bedürfnisse sind die gleichen. Aber wir können mit den neuen Tools die Bedürfnisse oft schneller erfüllen. Und es ist eines unserer Grundbedürfnisse Dinge schneller und pfiffiger zu lösen. Wir fühlen uns besser (sicherer) wenn wir Dinge perfektionieren können und benutzen dafür auch Tools die uns dabei helfen. Die Tools bzw. die digitale Vernetzung eröffnet „neue“ Wege der Kollaboration.

  2. […] Dr. Christian Spannagel, Juniorprofessor: “Ich habe wirklich viel Input mitgenommen.” […]

  3. […] insbesondere angeregt durch die Diskussionen auf dem BarCamp Stuttgart und der Scope. Die Idee, relevante Informationen über das Abonnieren von RSS-Feeds zu erhalten, ist ja schon mal […]

  4. Gundula sagt:

    Da sind super spannende Aspekte, die Du da anreißt. Zum Teil würden Sie z.B. ein großes Umdenken für die Schule bedeuten. Vielleicht könnte der Prozeßorientierte Unterricht eine Lösung für die Tatsache sein, daß die Schüler immer mehr Inhalt in immer kürzerer Zeit lernen sollen (Wobei ich noch nicht genau weiß, was „prozeßorientiert“ heißt)…
    Ich treffe das erste Mal auf solche Aspekte und beschäftige mich sonst überhaupt nicht mit dem Thema, aber das klingt spannend!
    Auch das Thema Fehlerkultur. In unserer Gesellschaft ist „Fehlerfrei sein“ ein hoher Punkt. Es fällt schwer, Fehler einzugestehen – warum eigentlich? In der Schule sind Fehler schwerwiegend und können über weiter und nicht weiter entscheiden… Aber schon bei kleinen Kinder scheint mir beobachtbar, daß „Fehlerfrei“ ein inneres Bedürfis zu sein scheint.

    Nun, solange das Netz verfügbar ist, ist das obenstehende o.k. Die Frage, die sich nun stellt ist eigentlich: Was sollte der heutige Mensch für das Leben lernen und rechnerfrei wissen, um seinen passenden Platz in der Gesellschaft zu finden und die Gesellschaft positiv miterhalten zu können? Denn Lernen und der Lernstoff prägen den Menschen auch… Hm, ich weiß nicht, ob das verständlich ist… es sind Gedanken, die mir beim Lesen des Textes gekommen sind…

  5. cspannagel sagt:

    Prozessorientierte Didaktik bedeutet aus meiner Sicht, dass es in der Schule weniger um bestimmte Inhalte gehen sollte, sondern in erster Linie um die Vermittlung von Denk- und Arbeitsweisen. Oft wird dies auch (insbesondere in Verbindung mit PISA) als „kompetenzorientiert“ bezeichnet, wobei ich den Begriff „Kompetenz“ inflationär finde.

    Warum es schwer ist, sich Fehler einzugestehen, ist eine spannende Frage – vielleicht hat jemand eine Idee? Wenn man’s mal nüchtern betrachtet, muss man sich fragen: Was ist eigentlich an Fehlern so schlimm? Nichts. Im Gegenteil. Es klingt fast schon nachplappernd, aber es ist wirklich so: Aus Fehlern lernen wir. Super – lasst uns aus Fehlern lernen. Sicher gibt es auch Situationen, in denen Fehler nicht erlaubt sind (die typische Unterscheidung zwischen Lern- und Leistungssituationen). In Lernsituationen sind Fehler aber immer willkommene Lerngelegenheiten. Dies müssen wir unseren Schülern und Studenten aber nicht nur erzählen, sondern VORLEBEN. Nur so wird’s glaubwürdig. Also, ein Appell an alle Lehrer und Dozenten: Lasst uns zeigen, dass auch wir Fehler machen, und dass wir unsere eigenen Fehler als Lernchancen schätzen und nutzen. WIR müssen demonstrieren, wie wir mit unseren eigenen Fehlern konstruktiv umgehen. So können wir vielleicht eine Lernatmosphäre schaffen, in der sich das auch die Lernenden trauen…

  6. Max Woodtli sagt:

    Gerne will ich zum Thema: „Was ist Prozessorientierung in der Pädagogik?“ hier noch auf einen interessanten Beitrag hinweisen:

    Da die traditionelle Didaktik in den 70er Jahren stehen geblieben ist, könnte es für die heutigen Herausforderungen sehr hilfreich sein, die Didaktik mit Modellen und Methoden z.B. der Systemtheorie bzw. der systemischen Beratung zu bereichern (vgl. Reich, 2005, 235 ff.).

    Oft findet man die guten Beispiele für eine neue Lernkultur nicht unbedingt im bekannten pädagogischen Umfeld, sondern in angrenzenden und nicht angrenzenden Gebieten, also in meinem Beispiel z.B. in den Trainings im Bereich: Aufbau von Beratungskompetenz.

    Peter Szabo und Katalyn Hankovszky, denen ich sehr viel zu verdanken habe und deren Ideen, Methoden und Modelle sehr stark in meine tägliche pädagogische Arbeit einfliessen, schreiben in ihrem Artikel:

    „Was passiert, wenn der Trainer konsequent und durchgängig die Expertenrolle seinen Teilnehmenden lässt und „nur noch“ dafür sorgt, dass für die Teilnehmenden optimale Lernprozesse stattfinden? Oder anders gefragt: Wie können wir ein Lernen ohne zu lehren implementieren?

    Ein sehr spannender und praxisorientierter Artikel, der viel dazu beitragen könnte, etwas besser zu verstehen, was Prozessorientierung im Aus- und Weiterbildungskontext bedeuten könnte:

    http://www.weiterbildungsforum.ch/pdf/lo42-03-Coverartikel.pdf

    Max Woodtli

  7. dominik sagt:

    Hallo Christian,

    das hast Du wirklich sehr sehr gut zusammengefasst und Dir in der Nachbereitung wirklich nochmal richtig Arbeit gemacht.

    DANKE dafür und für das positive Feedback!
    Da sind auch wirklich einige Ansatzpunkte für DNAdigital drin …

  8. cspannagel sagt:

    Vielen Dank für die tollen Kommentare!

    @Max: Vielleicht begeistert mich der lösungsorientierte Coachingansatz auch genau aus diesem Grund: Im Zentrum stehen der Lernende, seine Ziele und sein individueller Weg zu diesen Zielen. Vielen Dank auch für den Hinweis auf den Artikel!

  9. cspannagel sagt:

    @dominik Danke euch für die tolle Organisation! Die Scope 08 hat wirklich Spaß gemacht.

  10. scheppler sagt:

    „Zum Schulunterricht wurde geäußert, dass dieser in Zukunft weniger inhalts-, sondern mehr prozessorientiert sein sollte.“

    Sehr gut und vielen Dank für diese Formulierung!

    „Prozessorientierte Didaktik bedeutet aus meiner Sicht, dass es in der Schule weniger um bestimmte Inhalte gehen sollte, sondern in erster Linie um die Vermittlung von Denk- und Arbeitsweisen. Oft wird dies auch (insbesondere in Verbindung mit PISA) als “kompetenzorientiert” bezeichnet, wobei ich den Begriff “Kompetenz” inflationär finde.“

    Super!!! – Wenn das jetzt bitte noch jemand meinen Ausbildern im Referendariat mitteilen könnte, wäre mir schon sehr geholfen.
    Natürlich dürfen Inhalte nicht gänzlich hinten runterfallen. Aber es muss tatsächlich deutlich mehr Wert auf strukturelle und prozessuale Denkweisen gelegt werden. Zum Glück scheint da was in Bewegung zu sein, auch wenn ich es in meiner Ausbildung noch anders machen muss😉

  11. cspannagel sagt:

    @scheppler: Genau! Selbstverständlich sind auch Inhalte wichtig. Nur sollte man meiner Ansicht nach bei der Unterrichtsplanung mehr von den Prozessen aus denken (und diese dann mit den entsprechenden Inhalten verknüpfen).

  12. […] Mir spricht ein Blogeintrag von Christian Spannagel sehr aus der Seele […] (manueller Trackback)

  13. Lisa Rosa sagt:

    Vielen Dank für diese systematische Identifikation genau der Themen und „wunden Punkte“, die ich auch sehe bei der Umwälzung zur Wissensgesellschaft, in der wir gerade stecken.
    1. Verständnis vom Netzwerken: Meiner bisherigen Erfahrung geht es genau darum, dass man Zeit investiert ins Kontakte knüpfen (XING, Weblogs, f2f auf Tagungen usw. …). Die Vorstellung, es müsste immer sofort ein gemeinsames Projekt daraus entstehen, sonst machten solche Netzknoten keinen Sinn, ist ja sehr stressig und nicht unbedingt netzkonform. Ich habe ein Netz mit Knoten, die in sehr unterschiedlichem Aktivitätsstatus sind. Wenn ich ein Projekt vorhabe, dann frage ich mein Gesamtnetz ab: Wer könnte hier passen? Und wenn es gut geht, dann wird aktuell für ein bestimmtes Projekt ein Teil des Gesamtnetzes – was ja so was wie ein latentes oder ein „stand by“-Netz ist – wirksam und bildet für die Projektzeit ein hoch aktives Teilnetz. Wenn das Projekt fertig ist, „versinkt“ das temporäre Aktivitätsnetz wieder im latenten Netz (aber jedes aktuelle temporäre Netz festigt einen Teil des latenten Netzes. Im Grunde hat man früher f2f und per Telefon und Familienkontakten usw. ähnlich seine Netze geknüpft. Nur dass man da auf Realbegegnungen und Ort angewiesen war. Aber der Nachbar oder der Bruder taugen nicht unbedingt zur Zusammenarbeit im Projekt. Erst seit Web 2.0 ist das Netzwerken atopisch geworden – ortlos. D.h. es gibt die Möglichkeit, seine Mitarbeiter potenziell aus 7 Milliarden Menschen auszuwählen.

    2. Was müssen die nächsten Generationen lernen? (Hoffentlich in einer Schule, die das lehren kann, denn sonst verliert die Schule als Institution ihre Bedeutung und wird langfristig verschwinden.)
    M.E. genau das, was ich in 1 beschrieben habe: Die IT-Medien so nutzen lernen, dass sie ihren eigenen lebenslangen Lern- u. Entwicklungsprozess (also ihre Lebenstätigkeit im umfassenden Sinne) mit größtmöglicher Unterstützung anderer Menschen und Organisationen (also psychischer und sozialer Systeme) selbstbestimmt gestalten können.

    3. Wie sieht es momentan damit in Schule aus?
    Miserabel. Dort, wo Lernen mit Neuen Medien überhaupt fest im Unterricht verankert wird – und das ist noch die Ausnahme -, bleibt die Schule bei uns fast immer auf der Werkzeugebene stehen. D.h. sie nutzt die Medien nicht in ihrer KOMMUNIKATIONS-Funktion, sondern erfindet pädagogische Plattformen, auf denen von den Lehrern Material abgelegt wird, das die Schüler dann mit allerlei Spielkram selbst zusammenstellen dürfen, in Kästchen (Ordnern) ablegen, eigene Texte dazu schreiben, usw.
    Eine Außenkommunikation in die Welt wird gerade absichtlich verhindert, indem die Räume abgeschlossen werden. (LAssi, Edu- und SchulCommsy, schola21 usw.)
    Das sind m.E. typische Übergangserscheinungen: Es soll bitte die alte Gesellschaft mit der Schule des 19. Jh. (Kontrolle! Fremdbestimmung!) erhalten bleiben, aber es müssen die Neuen Medien vorkommen, und also werden sie zu Instrumenten im Sinne der alten Didaktik verformt.
    Historisch analog ist man in der beginnenden Buchgesellschaft (Industriegesellschaft) mit dem Lesestoff verfahren: Den Schlüssel zur Bibliothek hatte nur der Lehrer. Die Kinder durften nur zu bestimmten Zeiten ein vom Lehrer kontrolliertes Buch einsehen … usw.
    So wird das aber nichts mit der Medienkompetenz als Voraussetzung und Produkt von Selbstkompetenz und Sozialkompetenz …😉

    3. Verschwimmen von Privatem und Arbeit: Ja, das sehe ich auch als wichtige Tendenz. Und ich stimme zu, dass nur die Arbeitgeber zukünftig kreative Wissensarbeiter haben und lernende Organisationen mit gutem Wissensmanagement werden (und das Ganze analog in der Schule!), die Selbstbestimmung bei der Arbeit zulassen, und es den Mitarbeitern überlassen, wie sie mit diesem verschwommenen Feld umgehen. Ich wäre nicht halb so produktiv und nützlich für meinen „Laden“, wenn ich hier nicht während der Arbeitszeit kommentieren dürfte!😉

  14. cspannagel sagt:

    @Lisa Rosa: Klasse Kommentar! Ich bin total begeistert!

    Die Begriffe „stand-by-Netz“ und „latentes Netz“ finde ich toll. Genau so empfinde ich es auch. Man baut sich ein Netz aus interessanten Personen auf, und bei Bedarf tut man sich zusammen, und eine spannendes Thema, eine Aufgabe, ein Projekt gemeinsam zu verfolgen.

    Auch bei den anderen Punkten bin ich voll und ganz einer Meinung mit dir. Insofern: Ich habe nichts hinzuzufügen!🙂

  15. Lisa Rosa sagt:

    Danke für das Feedback, Christian! Freut mich sehr.
    Wie wäre es, wenn man die Erfahrungen der Projektdidaktik (nach John Dewey) mit den theoretischen Erkenntnissen des systemischen Wissensmanagements (nach Helmut Willke) und denen der Lerntheorie der kulturhistorischen Schule (Vygotskij/Leont’ev) sowie den praktischen Erfahrungen der Web 2.0 – Community mal ein bisschen systematischer zusammenbinden würde? – Möglicherweise eine produktive Mischung!

  16. cspannagel sagt:

    @Lisa Rosa: Mit Sicherheit! Allerdings könnte dies mitunter zu einer „theoretischen Schlacht“ werden. Der Ansatz „so viel Theorie wie nötig“ ist mir eigenlich sehr sympathisch…🙂

  17. […] Dr. Christian Spannagel, Juniorprofessor: “Ich habe wirklich viel Input mitgenommen.” […]

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