LdL und das Selbst

Veröffentlicht: Samstag, Januar 31, 2009 in Uncategorized
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In letzter Zeit mache ich mir öfter darüber Gedanken, auf welche Weise LdL eigentlich Veränderungen in den Schülerinnen und Schülern bewirkt. Ein Modell von Marzano und Kendall hat mir hierzu eine Idee geliefert. Marzano und Kendall postulieren, dass an menschlichem Verhalten im Wesentlichen drei Systeme beteiligt sind:

  • Das Selbst-System
  • Das metakognitive System
  • Das kognitive System

Wenn sich ein Lernender einem neuen Problem gegenüber sieht, dann kommt zunächst das Selbst-System zum Einsatz. Hier wird entschieden, ob er sich überhaupt mit dem Problem auseinandersetzen möchte (z.B. weil er es wichtig findet) bzw. ob er sich die Bewältigung der Aufgabe zutraut („Selbstwirksamkeitserwartung“). Entscheidet er sich dafür, das Problem anzugehen, dann setzt das metakognitive System Ziele, wählt Strategien zur Bearbeitung des Problems aus und überwacht den Bearbeitungsprozess. Im kognitiven System schließlich finden die Denkprozesse statt, die der Bearbeitung des Problems dienen.

Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Selbst zu: Wenn hier etwas im Argen liegt, werden metakognitive und kognitive Prozesse gar nicht erst angestoßen. Auf gut Deutsch: Wenn der Schüler keinen Bock hat oder sich etwas nicht zutraut, dann lernt er auch nix.

Ich vermute, dass LdL im Selbst-System ansetzt, insbesondere an der Motivation und der Selbstwirksamkeitserwartung: Wenn Lernende sich durch ihre Aktivitäten im Rahmen von LdL als kompetent erleben und verbesserndes Feedback eher von Mitschülern als vom Lehrer erhalten (bzw. dieses auch keine Auswirkungen auf Noten hat), dann können sie sich in einer relativ „ungefährlichen“ Situation ausprobieren und ihre Selbstwirksamkeitserwartung steigern. Bestes Beispiel ist Fremdsprachenlernen: Schüler getrauen sich oft aus Angst vor Fehlern nicht, in der Fremdsprache zu sprechen (und dabei Fehler und Stocken als natürliche Schwierigkeiten zu akzeptieren). Im Rahmen von LdL machen sie aber im Laufe der Zeit immer mehr die Erfahrung, dass sie das doch können, und dass Fehler nicht so schlimm sind, weil sie irgendjemand anders in der Klasse bemerkt und korrigiert (im Zweifelsfall der Lehrer, der durch seine Eigenschaft als „Souffleur“ aber eher unterstützend als strafend verbessert). Sie trauen sich also im Laufe der Zeit immer mehr zu, Französisch zu sprechen und in der Klasse Lehrfunktionen zu übernehmen – ihre Selbstwirksamkeiterwartungen steigen.

Das ist momemtan noch eine lose Vermutung – sie erscheint mir aber plausibel und wahrscheinlich. Dabei könnte es sich um einen ganz guten Ansatz handeln, LdL einmal experimentell zu untersuchen. Die Hypothese würde lauten, dass durch LdL die Selbstwirksamkeitserwartungen der Schüler gesteigert werden. Wenn dies nachgewiesen würde, würde dies bedeuten, dass LdL auf das Selbst der Schüler (und damit auch auf die nachgeordneten und kognitiven Prozesse) wirkt. Mal sehen, ob sich daraus nicht ein Forschungsprojekt stricken lässt.

Wer sich mehr mit dem Modell von Marzano und Kendall auseinandersetzen möchte, kann hier nachlesen: Marzano, R.J. & Kendall, J.S. (2007). The New Taxonomy of Educational Objectives (2nd ed.). Thousand Oaks: Corwin Press.

Kommentare
  1. Diese These deckt sich meinem Verständnis nach, mit dem Menschenbild, welches Jean-Pol Martin für „seine“ Methode LdL als wichtigen Bestandteil/Voraussetzung zeichnet.

    Die Erfahrungen der aktiven GestalterInnen der LdL Blogparade-Wochen scheinen dies auch zu bestätigen.

    Meine persönlichen Erfahrungen in meiner Arbeit mit Menschen bestätigen das auch: Alle Modelle, Strategien sind wertlos, wenn ich das Selbst-System nicht erreichen kann.

    Im Kontext Schule/Hochschule bedeutet das, dass im ersten Schritt das Selbst-System erreicht werden muss. Danach erst kommen die Modelle der Didaktik, oder LdL, oder was der Lehrende präferiert.

    Hier liegt vielleicht auch die Ursache, dass viele Lehrende LdL zwar als Methode (ohne das Menschenbild JPM) mal getestet haben, aber keine wirklichen Erfolge erzielt haben.
    Egal welche Methode ich nutzen möchte – ich brauche die Aufmerksamkeit der Individuen, die Bereitschaft sich metakognitiv und kognitiv auseinanderzusetzen zu wollen…

  2. @Spannagel
    „Wenn Lernende sich durch ihre Aktivitäten im Rahmen von LdL als kompetent erleben und verbesserndes Feedback…“
    – Bei mir erhalten sie nur sehr selten verbesserndes Feedback, sondern massiv ermutigendes, bejahendes, anerkennendes. Das ist sehr wichtig. Das interpretieren Beobachter oft als „er lobt viel“, dieses Loben ist eher ein ermunterndes „Weiter so, das ist gut, wir wollen mehr von dir hören!“
    @Alexander
    Ja, genauso sehe ich das auch.

  3. cspannagel sagt:

    @Alexander Denke ich auch. Man muss zur Methode auch das passende „Menschenbild“ mitbringen, ansonsten wirkt die Methode aufgesetzt. Und dieses brauche ich – also eine gewissen Einstellung gegenüber den Lernenden – damit das Selbst-System erreicht werden kann.

    @Jean-Pol Ok – ich meinte auch mehr die Mitschüler. Wenn ein Schüler ein Wort nicht weiß oder grammatikalisch falsch liegt, dann kommt es doch schon vor, dass ein Mitschüler einspringt und hilft? (Vielleicht ist es auch mehr ein „Helfen“ als ein „Korrigieren“).

  4. Herr Larbig sagt:

    »In letzter Zeit mache ich mir öfter darüber Gedanken, auf welche Weise LdL eigentlich Veränderungen in den Schülerinnen und Schülern bewirkt.«

    Ich kenne diese Fragestellung im Zusammenhang mit dem oft wenig konkret gebrauchten Schlagwort der »Schülerorientierung von Unterricht«. Und ich finde es gut, dass die Frage hier theoretisch orientiert gestellt wird.

    Meine Frage, die in diesem Zusammenhang auftaucht, nimmt auch den Lehrer / die Lehrerin mit aus: Auf welche Weise bewirkt LdL eigentlich Veränderungen bei Lehrerinnen und Lehrern? Die Frage mag banal klingen, denn die Frage der Lehrerrolle spielt bei LdL ja eine zentrale Rolle. Aber da ich als Lehrer auch Lernender bin, der mit Lernenden arbeitet, dürfte auch das Selbst des Lehrers eine Rolle spielen. –

    »Man muss zur Methode auch das passende “Menschenbild” mitbringen, ansonsten wirkt die Methode aufgesetzt.« – Das heißt doch auch, dass ein »passendes Selbstbild« dazugehört.

  5. cspannagel sagt:

    @Herr Larbig Gute Frage und gute Anmerkung! Das Selbstbild des Lehrers ist sicher in erheblichem Maße relevant – und vermutlich auch nicht ganz von seinem Menschenbild zu trennen (bzw. gegenseitig beeinflusst).

  6. birkenkrahe sagt:

    sehr schöner artikel – vielen dank. das modell kannte ich noch nicht – kein wunder, ich (und fast alle die um mich herum lehren) sind ja keine didaktiker … das hilft mir aber sehr.

    tricky ist allerdings das konzept von „selbst“, das du hier als eindeutig und bekannt voraussetzt. theorien zum „selbst“ gibt es fast so viele wie subjekte… und das ist nicht nur eine akademische frage sondern auch eine praktische. z.b. kann man in der lern-gruppe überhaupt vom selben selbst sprechen wie bei einem individuum (intuitiv würde ich sagen „nein“). ein schöner überblick über self-concept theories für counselors (od therapeuten – hiervon verstehe ich wieder was): http://tinyurl.com/azy9ty

    freu mich aufs weiterdiskutieren!

  7. apanat sagt:

    Diese Überlegung führt darauf, dass LdL vielleicht nur (!) mit dem passenden Menschen- und Selbstbild funktioniert, dass es also durchaus sinnvoll ist, wenn Lehrer es nicht übernehmen, sondern nur einzelne Elemente davon aufgreifen.
    Das hieße: Lernen durch Lehren ist ein Konzept, das in vielen Zusammenhängen eingesetzt werden kann und dass manche Veränderungen von Lehrerverhalten erklären hilft.
    LdL nach Martin ist umfassender, aber nur wirksam, wenn es beim Lehrenden (und tendenziell auch bei den Lernenden) mit dem Menschenbild von Martin einhergeht.

  8. cspannagel sagt:

    @birkenkrahe Stimmt – das Selbst ist ein kompliziertes Ding. Ich würde es mit der theoretischen Auseinandersetzung hier vielleicht nicht übertreiben wollen – Selbstwirksamkeitserwartung beispielsweise würde mir als „Aspekt des Selbst“ zunächst vollkommen ausreichen.

    @apanat Stimmt – das Schöne dabei ist, dass JPM’s Menschenbild ein recht realistisches, menschenfreundliches und einfaches Menschenbild ist…

  9. @Cspannagel
    Ich teile deine vorsicht bezüglich theoretischer auseinandersetzungen, die vom thema wegführen. Eines tages könnten wir uns mal mit dem Selbst befassen, oder mit dem „Ich“ als Emergenz die immer wieder neukonstruiert werden muss.
    „“Das Selbst ist die Benutzer-Illusion des Gehirns seiner selbst. Das Selbst ist ein Modell, das das Gehirn benutzt, um seine Aktivitäten zu organisieren“ Daniel C.Dennett, in: GEO 2/02/1998, S.74

    Siehe unser Glossar:
    http://www.ku-eichstaett.de/Fakultaeten/PPF/fachgebiete/Paedagogik/lehrstuehle/grundschulpaed/Forschung/ipk/theorie/handbuch

  10. birkenkrahe sagt:

    @cspannagel @apanat … habe mich mit @jeanpol’s menschenbild noch nicht auseinandergesetzt! rousseaus menschenbild erfüllt aber auch diese kriterien & ist nur m.e. nützlich.

    @cspannagel das als „aspekt des selbst“ zu setzen ist schon OK. aber zb problem: woher wissen wir, dass das, was in der einen gruppe funktioniert, auch übertragbar ist. bei uns beispiel: unsere studenten lernen in positiver, farbiger, happy-go-lucky LdL umgebung, und dann kommen sie in firmen, in denen ein ganz anderes klima herrscht. die positive annahme wäre, dass sie dann dort selbst zu veränderern werden – was mir als optimisten gefällt!

    in der praxis stelle ich fest, dass viele studenten auch im grundstudium schon ein menschenbild und damit ein arbeits-bild internalisiert haben, das schon sehr angepasst ist. allerdings finde ich auch, dass ich das bisher noch immer habe umstossen können, sogar recht schnell. aber nur, wenn – um in der sprache der verhaltenstherapie zu sprechen – es viele positive verstärkungen gibt, kann das traditionelle muster geändert werden.

  11. @Cspannagel
    Bei Gelegenheit könnten wir tatsächlich die Frage des Selbst (oder Ich) angehen:
    „“Das Selbst ist die Benutzer-Illusion des Gehirns seiner selbst. Das Selbst ist ein Modell, das das Gehirn benutzt, um seine Aktivitäten zu organisieren“ Daniel C.Dennett, in: GEO 2/02/1998, S.74″
    Siehe unser Glossar:
    http://www.ku-eichstaett.de/Fakultaeten/PPF/fachgebiete/Paedagogik/lehrstuehle/grundschulpaed/Forschung/ipk/theorie/handbuch

  12. @Cspannagel
    Bei Gelegenheit könnten wir tatsächlich die Frage des Selbst (oder Ich) thematisieren:
    „Das Selbst ist die Benutzer-Illusion des Gehirns seiner selbst. Das Selbst ist ein Modell, das das Gehirn benutzt, um seine Aktivitäten zu organisieren“ Daniel C.Dennett, in: GEO 2/02/1998, S.74

  13. […] er organisiert die Reflexion über rasche Interventionen auf den Kommunikationsplattformen, oder in seinem Blog […]

  14. @apanat
    Neues LdL-Wissen:
    „LdL nach Martin ist umfassender, aber nur wirksam, wenn es beim Lehrenden (und tendenziell auch bei den Lernenden) mit dem Menschenbild von Martin einhergeht.“
    Und:
    Cspannagel:
    „@apanat Stimmt – das Schöne dabei ist, dass JPM’s Menschenbild ein recht realistisches, menschenfreundliches und einfaches Menschenbild ist…“

  15. itari sagt:

    Schön, schön alles … irgendwie hab ich das schon vorausgeahnt, dass es mehr um die Persönlichkeit und das Menschenbild geht (wer Lust hat, kann ja noch mal meine Blog-Beiträge lesen http://itari-blog.blogspot.com/).

    @chris,
    wenn man mal von deiner Grundthese ausgeht, dass Veränderungen bei Schülerinnen und Schülern durch Lernen verursacht wird (was ich einfach mal so stehen lasse, was aber auch noch hinterfragt werden müsste), dann stellt sich oft die Frage, durch was sie zum Lernen bewegt (motiviert) werden. Nun hab ich aktuell jemanden aus der Ecke (nämlich Manfred Spitzer, Psychiatrie-Prof usw.), der sagt in seinem Buch (Lernen – Gehirnforschung und die Schule des Lebens) das Gegenteil: „Lernen findet nicht in der Schule statt. … Lernen findet im Kopf statt“ Seine These: Wir Menschen können gar nicht viel anders als lernen. Man muss also nicht das Lernen lernen oder unterstützen, sondern man muss verhindern, dass das Lernen nicht unterdrückt wird. Ansonsten ist „Lernen kinderleicht“.

    Also es kommt daher auch nicht auf die Methode an, wie man lernt, sondern lediglich darauf, zu schauen, was das Lernen verhindert und wenn man schon Interventionstechniker (=Lehrer) ist, dann sollte man schauen, was den Einzelnen daran hindert, zu lernen (= Hinwendung zum Individuum, Menschenbild usw.). Man kann sich dann den ganz Rest sparen (Bedürfnis-Keks, Didaktik, Methodik, Lerntheorien usw.), wenn man kapiert hat, dass Lernen von alleine funktioniert. Der Rest, wie man die Zeiten verringert, in denen nicht so gut gelernt wird, kann man in dem obigen Buch erlesen oder mal mittels meines Comments zu Nasukas Blog-Beitrag http://nasuka.wordpress.com/2009/01/30/gefangen-in-korper-und-geist/ refreshen.

    Lernen bei JP funktioniert, weil er eine interessante Persönlichkeit ist, ein gewisses Sex-Appeal hat (da könnten ich aufgrund des Videos noch viel mehr zu sagen) und seinen Schülern/Schülerinnen das Gefühl gibt, an etwas Besonderen teilzuhaben. Er könnte wahrscheinlich auch mit ganz anderen Methoden (von denen er allerdings überzeugt sein müsste) sehr erfolgreichen Unterricht machen (denke ich – auch wenn er das vielleicht nicht so wahr haben will – habe da sehr viel Erfahrung und verschätze mich da eher selten *gg*).

    Fazit: Wenn man was Pädagogisches untersuchen wollte, dann sollte die Lehrerpersönlichkeit im Mittelpunkt stehen, sein Menschenbild, seinen Aufmerkeitswahrnehmungsprinzip, seine Belohnungstechniken (da könnte man tolle Fragebögen zu machen und super tolle Statistiken) … und man sollte vorher mal das Buch von Manfred Spitzer gelesen und verstanden haben *gg* und sich daran erfreuen, dass ein wenig veränderter Hormoncocktail (was für ein hübsches Wort – Hormonmixxt könnte dem gar nicht das Wasser reichen) für die Aufmerksamkeitserregung (Aufregung) und die damit verbundenen Entwicklung von Dedriten für die Verbesserung des Behaltens (Lernen) von so entscheidender Bedeutung ist.

  16. cspannagel sagt:

    @birkenkrahe Genau diese positiven Wirkungen nehme ich einmal an: Die Studenten kommen aus einer Schulsozialisation, an die sie sich 12 oder 13 Jahre lang angepasst haben („Man darf keine Fehler machen.“, „Engagement fällt negativ auf“ usw.). Wenn wir es schaffen, sie an der Hochschule „umzukrempeln“, dann habe ich die Hoffnung, dass sie in ihrem weiteren Leben zu Veränderern werden. Insofern betreiben wir dadurch, dass wir versuchen, motivierende und bestärkende Lernsituationen zu schaffen, ein kleines Stück Weltverbesserung. Und natürlich machen wir das auch dadurch, dass wir das Ganze vollkommen öffentlich diskutieren – so erreicht man ein breiteres Publikum.

  17. ccbesch sagt:

    @apanat und @Jean-Pol
    Das ist bei allen schülerzentrierten Unterrichtskonzepten so, dass es nur mit dem passenden Menschenbild umsetzbar ist. In der Mathematikdidaktik sind zur Zeit die offenen, realitätsnahen Aufgaben sehr „in“. Wenn die Lehrer dabei aber nicht auch die passende Lehr-/Lernphilosophie haben, ist eine sinnvolle Umsetzung im Unterricht nicht möglich. Dann werden die tollsten offenen Aufgaben, die ideale Lernchancen bieten könnten, „getötet“, indem z.B. der Lehrer erst mal erklärt, um was es geht, oder am Ende nur eine Lösung als richtig wertet oder den Schülerinnen und Schüler gar nicht genug Zeit zum Selbstdenken lässt oder mit seinen Kommentaren alles in eine Richtung lenkt…
    Wenn dagegen nur stoffzentrierte Überlegungen zur Unterrichtsgestaltung eine Rolle spielen – wie z.B. im traditionellen Mathematikunterricht am Gymnasium – dann braucht man kein passendes Menschenbild.

  18. cspannagel sagt:

    @ccbesch Hallihallo!🙂 Müssen wir dann nicht noch stärker versuchen, in der Lehramtsausbildung das Menschenbild unserer Studierenden zu verändern? Machen wir das schon ausreichend?

  19. jeanpol sagt:

    @ccbesch
    Wenn man einen guten Unterricht erteilen will, braucht man eine ganze Matrix an unverrückbaren Grundsätzen, z.B, dass Menschen zunächst einmal was Gutes sind, dass man mit entsprechenden Settings ihnen ermöglichen kann, ihre Ressourcen sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln, dass man den Lernzusammenhang trennen sollte von dem Prüfzusammenhang, usw. Und bisher sind diese Basics (Menschenbild) noch nicht präzise genug ausgearbeitet worden. Daher mein Vorschlag als Augangspunkt für die Etablierung eines konsensfähigen Menschenkonstruktes:
    http://jeanpol.wordpress.com/theorie-menschenbild-in-3-folien-und-drei-filmchen/

  20. Uli sagt:

    Ich hatte in meiner Studienzeit diverse Vorlesungen zu pädagogischer Anthropologie, und in diesem Kontext ein Referat zur Rolle des Menschbildes „homo oeconomicus“ in der Pädagogik übernommen. Jetzt könnte ja man zunächst vermuten, dass speziell dieses für die LdL zugrundeliegende Lehr-Lernphilosophie eher weniger Bedeutung hätte. Aber: Gerade das Moment „Aufmerksamkeitsökonomie“, das ja auch bei LdL immer wieder hervorgehoben wird, zeigt ja schon im Begriff selbst, wie ein scheinbar abwägiges Menschenbild Bedeutung ergreift. Meine Frage daher: sind für LdL tatsächlich bestimmte Menschenbilder exklusiv oder muss nicht für LdL wie für jegliche pädagogische Überlegung (v.a. Didaktik) das gesamte Instrumentarium anthropologischer Modelle herangezogen werden? Wäre das nicht auch eine Chance für LdL, seinen Exklusiv-Charakter zu verlieren und stattdessen den Charme des „Normalen“ zu gewinnen?

  21. cspannagel sagt:

    @itari Ich habe das Buch von Spitzer auch gelesen. Ich teile seine Grundaussagen – man muss aber auch ein bisschen vorsichtig sein. Neurobiologie ist nicht die einzige Wissenschaft, die sich mit dem Lernen beschäftigt. Natürlich geschieht Lernen von alleine, und ich bin auch der Auffassung, dass man darauf achten muss, Lernen nicht zu verhindern. Dennoch hat beispielsweise die Didaktik eine Berechtigung: Die Neurobiologie beispielsweise verrät uns nicht, wie man als Lehrer vorgehen sollte, wenn ein Schüler einen typischen Fehler beim Bruchrechnen macht – hier spielt die Mathematikdidaktik eine wesentliche Rolle. Meiner Ansicht nach muss man beim „Gehirn-Hype“ aufpassen, dass man die Neurobiologie nicht zum einzigen Kriterium macht.

    @Uli Kann man denn das ganze Instrumentarium anthropologischer Modelle heranziehen? Widersprechen sich diese nicht zum Teil auch grundlegend?

  22. itari sagt:

    @chris,
    danke für die Freischaltung meines „Spam-„Beitrags *gg*.

    Klar gibt es noch weitere Wissenschaftsbereiche, die sich mit dem Lernen beschäftigen. Mir kam es auch nur darauf an, hinzuweisen, dass man sich eher mit den Lern-Verhinderungen auseinandersetzen sollte. Auch Spitzer hat seine kleinen Besonderheiten. Allerdings führst du ein Beispiel zur Mathematik-Didaktik an (Fachdidaktik, die ihre Berechtigung hat und haben sollte): Sich mit dem Fehllernen von Brüchen auseinanderzusetzen. Nun wäre ich gespannt, wie zum Beispiel Lernen durch Lehren hier einen guten Weg finden sollte, genau dieses Problem zu lösen. Vielleicht hast du das Beispiel ja schon einmal mit Schülern per LdL in den Griff bekommen. Mich würde schon sehr interessieren, wie Schüler einen Ansatz finden, „solche“ didaktischen Nüsse zu knacken, die ja schon so manchen Mathelehrer an den Rand der Verzweiflung brachten. Nicht dass ich es ihnen nicht zutraue, aber wenn, dann sollte solches Wissen publiziert werden, weil das etwas ganz besonderes wäre.

  23. @Uli
    „Meine Frage daher: sind für LdL tatsächlich bestimmte Menschenbilder exklusiv oder muss nicht für LdL wie für jegliche pädagogische Überlegung (v.a. Didaktik) das gesamte Instrumentarium anthropologischer Modelle herangezogen werden?“
    – Gerade das nicht. Ich betrachte als meine spezifische Leistung, dass es mir gelungen ist, aus einer Unmenge von Lektüren aus verschiedenen Wissensbereichen ein überschaubares, leicht zu begreifendes und vor allem sofort operationalisierbares Lernerkonstrukt anzubieten und zu erproben. Es war sehr anstrengend, ein Modell zu entwickeln, was die Komprimierung (nicht die Reduktion) unzähliger sonstiger partikulärer anthropologischer Vorschläge war. Die Integration von unzähliger unterschiedlicher Ansätze und Erkenntnisse in ein einziges Modell ist eine hohe Leistung, die nicht wieder durch Ausdifferenzierung für wertlos für die Praxis gemacht werden soll.

  24. cspannagel sagt:

    @itari An dieser Stelle muss ich momentan auch passen. Vermutlich stellt das gerade wiederum hohe Anforderungen an die Lehrperson. Aber für ganz praktische Ideen und Erfahrungen in diesen „kritischen“ Bereichen wäre ich auch dankbar. Vielleicht ein Diskussionsthema für ldl.mixxt.de?

  25. birkenkrahe sagt:

    @itari_itari ich habe eine gewisse sympathie mit deiner haltung – „das einzige: dem lernen nicht im wege stehen“, und auch mit @cspannagels einwand, dass es ein rationale für fachdidaktik gibt. genau daran puzzele ich auch gerade herum – habe eben meinen fahrplan (nach LdL) für eine wirtschaftsinformatik-veranstaltung geschrieben und jetzt frage ich mich, was die studenten eigentlich von mir brauchen …

    noch eine persönliche detour:
    wir FH profs sind ja in den allerseltensten fällen fachdidaktiker, sondern entweder fachidioten oder leute (wie ich), die lernen, verlernen und alles dazwischen im beruf kennen gelernt haben – auf den wir die studenten offiziell vorbereiten dürfen. persönlich habe ich beim studium (der physik) eigentlich nur eines gelernt, das mir geblieben ist: das selbstständige lernen. ich hatte glück, dass meine lehrer das ermutigt haben. wenn das nicht so gewesen wäre, hätte ich mich vermutlich auch so durchgebissen, wäre aber nie selber lehrer geworden! und bei meinen studenten bin ich zwar deutlich ehrgeiziger, aber oft denke ich, dass der lernerfolg ein sehr persönlicher mix ist – und ob der sich wirklich als methode abbilden lässt?? werde ich ja rausfinden!

  26. apanat sagt:

    „dass der lernerfolg ein sehr persönlicher mix ist “
    Meiner Meinung nach ist auch der Lehrerfolg „ein sehr persönlicher Mix“.

    @itari: Ein unvergessliches Erlebnis meines Mathematikunterrichts: Eine Schülerin verstand auch meine dritte Erklärung eines Problemzusammenhanges nicht. Daraufhin erklärte es ihr die Nachbarin falsch, und die erste Schülerin machte es von da ab richtig.
    Aber: Nicht jeder lernt am besten aus falschen Erklärungen.

  27. itari sagt:

    @apanat

    danke für dein ‚unerklärliches‘ Beispiel. Vielleicht ist ja manchmal sogar die Erläuterung eines Sachverhalts gar nicht die Wissenvermittlung, sondern das Beispiel und die freundschaftliche Ermutigung. Zumindest könnte ich damit den Lernerfolg ein wenig attributieren.

    Vor ein paar Tagen gab ein im TV einen Beitrag über einen Rechenkünstler, der 8-stellige Zahlen im Kopf multiplizieren konnte. Er erklärte, dass er mit einer speziellen Methode (Kreuzmethode ???), die aber nicht in der Schule vermittelt würde, vor ein paar Jahren begonnen hätte, solche Kopfrechenaufgaben zu lösen. Dazu 2 Fragen: Warum legt die Schule keinen Wert auf die Ausbildung von Rechenkünstlern? Warum wird diese Methode (und vielleicht auch 100 andere) nicht vermittelt? Beides Frage einer Fachdidaktik.

    Weitere persönliche Anmerkung: Ich habe vor Jahren einmal einen Rechenkurs für Manager durchgeführt (Dreisatz usw.). In sogenannten betriebswirtschaftlichen Einführungen (betriebliche Weiterbildung) ist mir das auch schon passiert, dass solche Themen auf einmal ‚wichtig‘ wurden. Ich habe da öfters Erfolg, wenn ich mehrere Verfahrensmöglichkeiten vorstelle (statt nur einer) und auch auf intuitive Lösungen setze (jemand kommt immer zum richtigen Ergebnis, weiß aber nicht warum). Leider kann man sich mit Fachleuten (Mathematikern usw.) über sowas nicht unterhalten, weil sie oft nur eine Methode kennen und sehr stur sind, wenn es um alternative oder intuitive Lösungen geht. Irgendwas ist da schon dran, dass eine gewissen Prädisposition des Weltverständnisses dazu führt, sich für eine spezielle Fachrichtung (im Studium) zu entscheiden. (Ich darf mir erlauben, dass so festzustellen, weil ich u. a. Mathe studiert habe.)

  28. cspannagel sagt:

    @itari Wir wollen die Schüler nicht zu Rechenkünstlern ausbilden, weil es aus mathematikdidaktischer Sicht kein erstrebenswertes Ziel ist, lauter Rechenkünstler zu produzieren. Uns kommt es eher darauf an, dass Schüler lernen, wie man mathematische Probleme löst, wie man mit Mathematik im Alltag umgeht, wie man mathematisch kommuniziert, wie man verschiedene Darstellungen zum Lösen mathematischer Probleme verwendet usw. Rechnen kann auch der Taschenrechner…🙂

  29. cspannagel sagt:

    @apanat So ein beispiel hat mir auch ein Kollege berichtet: Er versucht vergeblich, etwas einem Schüler zu erklären. Nachdem er sich rumgedreht hat, hört er hinter sich, wie der Banknachbar zu dem Schüler sagt: „Komm, ich erklärs dir jetzt mal richtig…“🙂

  30. itari sagt:

    @chris,

    klar, hab verstanden: ‚kein erstrebenswertes Ziel‘. ‚Uns‘ kann da nichts aus ‚mathematikdidaktischer Sicht‘ erschüttern. Kann das voll bestätigen, da ich auch immer Leute treff (Existenzgründer, Projektleiter, Geschäftsführer), die auch mit Taschenrechner und Excel umgehen können und sofort wissen, ob die Zahlenwerte bei der Steuererklärung oder bei Ratenzahlung oder beim Handyvertrag „überschlägig“ auch richtig sind (gefühlt, weil ja doch irgendwo ein Wurm in einer Formel sein könnte). Da ich auch technikgläubig bin (trotz Pentium-Bug) und auch gelegentlich Leute Frage, was sie denn in der Schule gelernt haben (z. B. UPN oder Zahlensysteme), und immer sofort auf tiefes mathematisches Verständnis stoße, dachte ich, man hätte noch ein wenig Zeit fürs Kopfrechnen (so kleines 1×1 oder in der Art). Wäre aber natürlich nicht nötig, weil Google ja auch einen Taschenrechner eingebaut hat, falls der im Handy nicht geht. Wieso ist mir das nicht schon früher eingefallen? Dank der 10$-Dollar-Laptop-Initiative Indiens und dem flächendeckenden WLAN in good old Germany hat ja auch jeder Schüler demnächst direkten Zugriff darauf.😉

  31. cspannagel sagt:

    @itari Ok, stopp – Missverständnis. Selbstverständlich sollen Schüler auch Rechnen lernen. Das ist natürlich wichtig. Aber Rechenkünstler muss man nicht sein. Die Gefahr besteht nämlich, dass man Rechengenies „produziert“, diese mit Zahlen jonglieren können, aber nicht wissen, WAS sie rechnen.

    Insbesondere das Überschlagen spielt natürlich eine wichtige Rolle im Umgang mit dem Taschenrechner. Wenn ich das Gerät verwende, bedeutet es nicht, dass ich es gutgläubig verwende. Das meinte ich ja: Fähigkeiten wie beispielsweise Schätzen und Überschlagen sollten mehr gefördert werden (das geschieht noch zu wenig) – fraglich bleibt aber, ob ich Wurzeln mit der Hand ziehen können muss.

    Gewisse Grundfertigkeiten (und durchaus auch Rechentricks im Sinne von „geschicktem Rechnen“) sind wichtig. Man kann es aber auch schnell übertreiben. Mathematik ist eben viel mehr als Rechnen.

  32. Etwas OT, aber …
    Einmal aus Studentensicht:
    Ich habe mich bewusst für ein Mathematik-Studium entschieden und ich habe Mathe geliebt. An der PH wird einem aber leider das Fach etwas vermiest.
    Warum?
    Die Fachwissenschaft hat zu wenig Schulbezug und in der Fachdidaktik wird exemplarisch an kleinsten Teilbereichen herum gedoktort.
    In der Schulpraxis wird man wiederum in die engsten Korsetts gedrückt.
    Für mich entsteht hierbei einfach kein einheitliches und rundes Bild.
    Die Qualität der Lehre steckt m.E. im System. Wie soll Motivation, Lernen und ein verändertest positives Menschenbild vermittelt werden, wenn Mathematik im Vorlesungssaal von PowerPoint-Folien glimmert? Oder noch abstrakter, das Skript auszugsweise an die Tafel gepinselt wird? Oder alle Aufgaben des Semesters in Fathom bearbeitet wurden und dann in der Klausur kein Fathom zur Verfügung steht? etc… diese Liste ist leider ewig erweiterbar.
    Wir haben es doch hier auch mit Didaktikern zu tun, wieso funktioniert also im Fachbereich Informatik all das, was im Fachbereich Mathematik verstaubt? Wie soll die PH gute und qualifizierte MathematiklehrerInnen hervorbringen, wenn das eigene didaktische Konzept nicht kompatibel mit den Anforderungen an die LehrerInnen von Morgen ist?

  33. cspannagel sagt:

    Dass die Fachwissenschaft keinen Schulbezug hat, ist klar – es sind fachwissenschaftliche Veranstaltungen.

    Wir wissen, dass wir am didaktischen Konzept der Mathematikveranstaltungen noch feilen müssen. Daher „experimentieren“ Christine Bescherer und ich seit einigen Semestern mit unterschiedlichen Konzepten und sind schon einige Schritte weiter. Dies ist übrigens auch eines der Ziele unserer Forschungsprojekts SAiL-M:
    http://www.sail-m.de
    In diesem Projekt wird übrigens auch genau der Ansatz aufgegriffen, den ich oben beschrieben habe. Für das nächste Semester haben wir bereits ein darauf hin überarbeitetes Veranstaltungskonzept vorbereitet.

  34. Nur damit es nicht falsch rüberkommt. Ich kritisiere das System, nicht die Menschen dahinter, die sich wirklich für die Studies und die Inhalte einsetzen!🙂 Das mal vorweg, das kommt aus dem oberen Artikel nicht hervor.
    Betrifft es auch die Geometrie-Vorlesung? dann bin ich gerne Versuchskaninchen.😉

  35. lisarosa sagt:

    Hallo Christian!
    Ein spannendes und wichtiges Problem, das Du da am Wickel hast! Mich interessiert es auch brennend, wie es kommt, dass Schüler sich mit dem Angebotenen oder Zugemuteten engagiert beschäftigen – oder aber eben nicht.

    Du schreibst: „Wenn sich ein Lernender einem neuen Problem gegenüber sieht, dann kommt zunächst das Selbst-System zum Einsatz. Hier wird entschieden, ob er sich überhaupt mit dem Problem auseinandersetzen möchte (z.B. weil er es wichtig findet)“. Hier sollte man noch ein wenig länger verweilen. Es scheint mir die Hauptsache zu sein – jedenfalls für die Frage „ob, oder ob nicht“. „Weil er es wichtig findet.“ Das ist mir zu allgemein. Woher kommt es z.B. dass der Lehrer sich den Mund fusselig redet, um zu erklären, warum etwas wichtig ist und große Bedeutung (z.B. für das „spätere“ oder sogar das gegenwärtige Leben des Schülers hat), der Schüler aber winkt innerlich ab? Wie entstehen die sogenannten „intrinsischen“ Motive, wie wird persönlicher Sinn gebildet? Wenn das nicht klappt, dann ist nix mit Floweffekt und engagiertem Lernen. Der Schüler muss SICH SELBST IN BEZIEHUNG ZUM GEGENSTAND erleben – und das mit Sinn. Mit seinem persönlichen Sinn. Den kann ihm aber keiner vorschwätzen, denn er muss ihn selbst bilden. Zu fragen wäre dann, wie die Verhältnisse beim Unterrichten aussehen müssten, damit jeder Schüler seinen persönlichen Sinn im Lerngegenstand finden kann. Offenbar liegt eine – EINE – Möglichkeit, Sinn zu finden, darin, Freude daran zu haben, „es anderen zu erklären“ – also LdL. Aber es ist gewiss nicht die einzige Sinnmöglichkeit. Und darum ist LdL auch nicht das Allheilmittel, der Königsweg oder der Tausendsassa, auf den wir uns nun konzentrieren müssen. Ich halte viel von LdL. Aber noch mehr halte ich von einer Projektorganisation des Lernens, die in der Lage ist, ALLE Sinnbildungsmöglichkeiten offen zu halten.

  36. cspannagel sagt:

    @Melanie Genau, im nächsten Semester werden wir das neue Konzept in der Geometrie ausprobieren. Schön, dass du dich bereit erklärst, Versuchskaninchen zu sein!🙂

    @Lisa Bei LdL entsteht die Motivation nicht nur durch das Erklären-Können. LdL ist mehr „Grundphilosophie“ als „Methode“, die auf ganz verschiedenen Ebenen motivierend wirkt. Die Neuronenmetapher schafft eine offene Diskussionsatmosphäre, die dazu anregt, seine Ideen zu äußern (und dabei auch Fehler machen zu dürfen). Die Lernenden werden nach Möglichkeit in Weltverbesserungsprojekte involviert – das wirkt stark motivierend. Ich würde aber auch sagen, dass man darüber hinaus noch zahlreiche weitere Strategien fahren kann (bzw. diese natürlich auch außerhalb von LdL benutzen kann). Hierzu zählen beispielsweise die Strategien von Deci & Ryan im Rahmen der Selbstbestimmungstheorie. Ich hab mal ein bisschen was dazu im Kontext von Weblog-Seminaren geschrieben. Vielleicht interessiert dich das? Hier ist der Link.

  37. […] Einladung zum Seminar Lernen durch Lehren (LdL) in Ludwigsburg haben wir angenommen. Vielen Dank an Dr. Christian Spannagel, den Veranstalter des Seminars, der uns darauf aufmerksam gemacht hat! Termin wurde bereits in […]

  38. […] Lehren – LdL) w Ludwigsburgu przyjęliśmy i pojawimy się na miejscu. Serdeczne podziękowanie dla doktora Christiana Spannagela, organizatora spotkania, który zwrócił nam uwagę na tę koncepcję! Termin został już […]

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