Medienbildung, ITG, Informatik – Was brauchen wir?

Veröffentlicht: Freitag, Oktober 14, 2016 in Computer Science, Computereinsatz in der Schule, Didaktik des Informatikunterrichts, Educational Informatics, ITG
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Heute habe ich im Rahmen des Informatiklehrertags 2016 an der Universität Heidelberg einen Vortrag zum Thema „Medienbildung, ITG, Informatik – Was brauchen wir?“ gehalten. Darin ging es um die Frage, in welcher Form Medienbildung und informatische Bildung in den Bildungsplänen verortet werden sollte. Fazit: Medienbildung fachintegrativ und Informatik als Pflichtfach. Hier ist das Video des Vortrags:

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Kommentare
  1. Anna Juchem sagt:

    Medienbildung in der Schule ist meiner Meinung nach in der heutigen Gesellschaft unabdingbar geworden. Schüler/innen sollten über den verantwortungsvollen Gebrauch des PC’s und des Internets gelehrt werden, denn vermutlich wissen die allermeisten Jugendlichen nicht über die schnelle Verbreitung persönlicher Daten im Internet Bescheid oder ignorieren dieses Wissen. Das selbe gilt natürlich für Smartphones.
    Sicherlich ist es sehr wichtig, dass Schüler/innen ein gewisses Verständnis von PCs (und dessen Programme und Hardware) haben, da dieser heutzutage in fast jeden Beruf benutzt werden MUSS. Ob es allerdings nötig ist, ein tiefgreifenderes Wissen hierüber zu besitzen, ist für mich fraglich.
    Ein Schulfach, welches sich mit Grundlagen der Informatik und den oben genannten Sachen befasst, finde ich sinnvoll, sofern hierfür auch ausgebildete Personen eingesetzt werden, die sich auch wirklich mit den Themen auskennen. Dies wäre dann, wie im Video beschrieben, auch für die Lehrer anderer Fächer nützlich, da sich die Schüler/innen mit dem Umgang des PCs (besser) auskennen und durch das Fach, sei es jetzt Informatik genannt oder habe einen anderen Namen, verschiedenste Kompetenzen zur Benutzung digitaler Medien ausbilden.
    Für mich steht es fest, dass der Einsatz digitaler Medien an den meisten Schulen noch viel zu kurz kommt und sich dies unbedingt ändern muss. Viele Schulen sind keinesfalls auf dem Stand der Technik, welcher in der heutigen Zeit eigentlich normal sein sollte. Des Weiteren kennen sich wohl die allermeisten Lehrer auch viel zu wenig mit digitalen Medien aus, sodass sie diese auch nicht in ihren Unterricht integrieren. Es ist also auch unabdinglich, dass Lehrer/innen in diesem Fach geschult werden, sodass ein innovativer und der heutigen Zeit entsprechender Unterricht durchgeführt werden kann.
    Als Fazit würde ich sagen, dass ein Fach ‚digitale Medien‘ oder gar ‚Medienbildung‘ als Pflichfach in Schulen durchaus wünschenswert wäre. Für Schüler/innen, die sich tiefer für diese Materie interessieren sollten Informatik-AGs angeboten werden, sodass auch diese Interessen weiter gefördert werden können.

  2. cagobravo sagt:

    Lieber Herr Spannagel,

    ich stimme Ihnen zu, dass wir ein solches Fach wie Medienbildung, ITG, Informatik an unsren Schulen brauchen. Digital Natives sind unsere Schüler und Schülerinnen zwar im alltäglichen Kommunikationsbereich aber leider nicht in vielen Bereichen die sie im späteren (Berufs-)leben ohne Frage brauchen werden.
    Deshalb habe ich auch an der PH die Zusatzqualifikation „Medienkompetenzzertifikat“ begonnen. Es ist wirklich erstaunlich was für ein breites Feld sich daraus entwickeln kann. Beispielsweise kann man mit der App „Actionbound“ eine sehr infomative und spielerische „Schnitzeljagd“ für die Schüler und Schülerinnen erstellen.
    Des Weiteren sehe ich es als sinnvoll an an der PH auch ein Fach einzuführen das zumindestens mit den Medien vertraut macht mit denen wir es im späteren Berufsalltag zu tun haben werden. Es ist wirklich peinlich und verleitet zum Fremdschämen wenn man Lehrkräfte sieht die nicht einmal einen Beamer einschalten können oder wissen was ein „Interactive Whiteboard“ eigentlich sein soll.
    Dennoch sollte man auch auf traditionelle Medien zurückgreifen denn sie sind oft sehr gut geeignet um einfach Sachgegenstände zur verdeutlichen und verleiten nicht dazu die Kindern mit zu vielen Reizen zu überfluten.

    Liebe Grüße,

    Carlos

  3. P. Bregler sagt:

    Lieber Herr Sparnagel,

    danke für den informativen Vortrag.

    Ich denke, dass eine gute Mischung zwischen neuester Technik und traditioneller Technik das Beste für den Klassenraum ist.
    Nie sollte vergessen werden, dass das beste Medium immer noch der Lehrer darstellt,
    wie man unvergleichlich an Ihrer Art und Weise zu lehren, sehen kann.
    Kein Whiteboard auf der Welt könnte so einen Lehrer/Professor ersetzen.

    Viele Grüße,
    P. Bregler

  4. hamne sagt:

    Lieber Herr Spannnagel,

    vielen Dank für den ausführlichen Input.
    Der ständige technische Fortschritt fordert vor allem Lehrerinnen und Lehrer heraus. Umso wichtiger ist Ihr Leitgedanke, Informatik als Pflichtfach schon in der Grundschule einzuführen und somit auch die Lehrer (Informatik- und nicht Informatiklehrer) stückweit dazu zu zwingen sich mit diesem Feld zu befassen und auf dem neusten Stand zu bleiben. Durch den richtigen Medieneinsatz im Unterricht wird dieser aufgewertet und kann somitn neue Perspektiven für Schülerinnen und Schüler bieten.

    Viele Grüße,
    Hamne

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