Archiv für die Kategorie ‘Presentation’

Vortrag in Aachen und L²P

Veröffentlicht: Samstag, Juni 28, 2008 in E-Learning, Presentation

Am Donnerstag durfte ich auf Einladung von Ulrik Schroeder einen Vortrag im Informatikkolloquium an der RWTH Aachen halten mit dem Titel Prozessorientierte Unterstützungsmaßnahmen beim Lernen mit Computern. Der Vortrag war sehr gut besucht. In der anschließenden Diskussion wurden auch zahlreiche Ideen zur Weiterentwicklung von Jacareto angesprochen – hier kann weiterdiskutiert werden. Aufgegriffen wurde der Vortrag auch von Michael Reschke in seinem Weblog. Insgesamt ein sehr inspirierendes Event!

Darüber hinaus hatte ich einen Einblick in L²P, die Lernplattform der RWTH Aachen. Begeistert hat mich daran, dass die Lernplattform voll integriert mit dem Hochschulverwaltungssystem Campus ist. Das heißt, Dozenten können in Campus Lehrveranstaltungen ins Vorlesungsverzeichnis eintragen, dort beschreiben und Räume reservieren etc. Dabei kann auch die Veranstaltung sofort in L²P angelegt werden, ohne diese dort nochmals neu definieren zu müssen: Beschreibungen zur Veranstaltung usw. werden zu L²P durchgereicht, ebenso die Liste der angemeldeten Studierenden. Darüber hinaus ist L²P mit dem Bibliothekssystem integriert, sodass man einfach Buchsignaturen zu seinen Lehrveranstaltungen hinzufügen kann. So stell ich mir eine echte Integration verschiedener Systeme im Hochschulbereich vor – mit Sicherheit beispielhaft für andere Projekte.

Am Donnerstag, den 26.6.2008, halte ich im Informatikkolloquium der RWTH Aachen einen Vortrag mit dem Titel Prozessorientierte Unterstützungsmaßnahmen beim Lernen mit Computern. Der Vortrag findet im Informatikgebäude in Raum AH I um 16:30 Uhr statt. Er ist öffentlich – wer Lust hat, kann kommen! 🙂

Live-Änderungen in Präsentationen

Veröffentlicht: Donnerstag, Juni 19, 2008 in Presentation

Des öfteren werde ich von Studierenden gefragt, wie ich es eigentlich mache, dass ich während einer Power-Point-Bildschirmpräsentation Änderungen an den Folien machen kann, ohne den Präsentationsmodus zu verlassen. Dies mache ich nämlich ab und zu. So zeige ich manchmal eine leere Bullet-Liste und frage die Teilnehmer nach irgendwas (z.B. was Sie in Ihrem Mathe-Unterricht gut und was schlecht fanden), und dann trage ich die Antworten in die Liste ein, ohne den Präsentationsmodus vorher zu beenden.

Also, so geht’s:

  • Man muss den Windows-Desktop auf den Beamer als zweiten Monitor erweitern: In den Anzeigeeinstellungen des Desktops im Reiter „Einstellungen“ auf Monitor 2 klicken und dann den Haken „Windows-Desktop auf diesen Monitor erweitern“ wählen. Somit ist der Desktop „doppelt so breit“, und man kann Anwendungen vom Laptop-Monitor auf den Beamer schieben und umgedreht.
  • In Power Point den Menüpunkt „Bildschirmpräsentation einrichten“ wählen und dann den Punkt „Bildschirmpräsentation anzeigen auf“ vom Hauptbildschirm auf den 2. Monitor umstellen.

Wenn man jetzt die Bildschirmpräsentation startet, wird diese nur auf dem Beamer angezeigt. Auf dem Laptop-Monitor verbleibt aber alles beim alten. Dort steht der normale Power-Point-Bearbeitungsmodus zur Verfügung. Ändert man dort Dinge in der Präsentation, dann wird dies sofort auf dem Beamer angezeigt. Wenn man nicht weiß, wie’s geht, ist’s beeindruckend. 🙂

Speed-Recherche

Veröffentlicht: Samstag, Januar 26, 2008 in Cooperative Learning, Educational Informatics, Presentation

Am letzten Donnerstag habe ich in einer Veranstaltung mal was Neues ausprobiert: Speed-Recherche (so will ich es mal nennen). Die Studierenden hatten 45 Minuten Zeit, sich in kleinen Gruppen über bestimmte Themen im Bereich Internet und Recht zu informieren und hierzu Präsentationen vorzubereiten. Anschließend wurden die Präsentationen sofort gehalten. Die Themen waren dabei:

  • Vorratsdatenspeicherung
  • Veröffentlichung persönlicher Daten im Netz
  • Cyberbullying
  • Urheberrechtsverletzungen

Mich hat dabei mal wieder erstaunt, wie schnell man sich heute über ein Thema informieren und anschließend sogar einen fachlichen Vortrag darüber halten kann, selbst wenn man nur vages Vorwissen mitbringt.

Die Zeitknappheit bei der Vorbereitung hat natürlich auch methodische Vorteile. Wenn sich ein Team schnell vorbereiten muss, dann müssen sie sich die Arbeit aufteilen. Dies läuft unter den Stichworten „positive gegenseitige Abhängigkeit“ und „individuelle Verantwortlichkeit“, wie es Johnson und Johnson (1993) formulieren. Die Gruppe kann nur ein gutes Ergebnis abliefern, wenn alle ihren Teil dazu beitragen. Dabei ist vielleicht auch die Gefahr geringer, dass es „Mitläufer“ gibt.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist vielleicht, dass die Folienanzahl in einem überschaubaren Rahmen bleibt. 🙂

Literatur:

Johnson, D. W. & Johnson, R. T. (1993). Cooperative learning and feedback in technology-based instruction. In: J. V. Dempsey & G. C. Sales (Hrsg.), Interactive instruction and feedback (S. 133-157). Englewood Cliffs, NJ: Educational Technology Publications.

PowerPoint-Comedy

Veröffentlicht: Sonntag, April 15, 2007 in Fun, Presentation

Im Weblog Presentation Zen sind einige Links zu wirklich SEHR witzigen Videos über und mit PowerPoint. Unbedingt ansehen und kaputtlachen! Vor allem die ersten beiden („Is there life after death by PowerPoint?“ und „Users guide to life“), und außerdem das Video „Chicken, chicken, chicken“!