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Literatursuche in Mosambik

Veröffentlicht: Montag, Oktober 3, 2011 in Maputo, Uncategorized
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Eine Veranstaltung im Rahmen meines Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten in Mosambik hat sich rund um das Thema „Literatursuche“ gedreht. Wie man sich vorstellen kann, ist es in Mosambik erheblich schwieriger an Literatur zu kommen als anderswo auf der Welt. Die Bibliotheken sind nicht sonderlich gut ausgestattet, und ansonsten ist die Infrastruktur, um an Literatur zu kommen, auch nicht so toll. Hieran sieht man, dass das Internet eine ungeheure Bedeutung für Länder wie Mosambik hat, und dass ein wichtiges Bildungs- und Wirtschaftsziel in diesen Ländern sein muss, die Internet-Infrastruktur auszubauen.

Mit den Studierenden im Workshop haben wir folgende Strategien besprochen, wie man herausbekommt, welche Literatur relevant für das jeweilige Forschungsprojekt ist, und wie man sich diese beschaffen kann. Wie immer in Mosambik ist hier eines gefragt: Pragmatismus.

  • Ask an expert! Die einfachste und schnellste Methode, an Hinweise für grundlegende Literatur in einem Gebiet zu kommen, ist diejenige, einen Experten zu fragen. Expertengehirne sind ungeheuer wertvolle Anzapf-Ressourcen. Wir haben den Studierenden deutlich gemacht, dass sie sich nicht zu scheuen brauchen, einem Experten eine E-Mail zu schreiben. In der Regel fühlen sich Experten nicht belästigt, sondern eher geschmeichelt, und geben gerne Auskunft, wenn man freundlich fragt. Und wenn man in die E-Mail schreibt, dass man ein Student aus Mosambik ist, für den es schwierig ist, an Literatur zu kommen… vielleicht schickt einem der ein oder andere Autor dann auch gleich einen Artikel in digitaler Form zurück.
  • Bibliothek: Okay, logo. In die Bibliothek gehen, Register durchsuchen, in Schränken stöbern. Wer eine Arbeit zu einem bestimmten Thema schreibt, der muss das Bücherregal in der Bibliothek zu diesem Thema in- und auswendig kennen.
  • In Online-Datenbanken suchen: Eine der besten Datenbanken für Literatur im erziehungswissenschaftlichen Bereich ist ERIC. Dort kann man nämlich seine Suche einschränken auf Artikel zu einer bestimmten Schulstufe oder auf Journals, die für bestimmte Leserschaften geschrieben sind (Wissenschaftler(innen), Lehrer(innen), …). Darüber hinaus bekommt man eine Rangliste, welcher Autor zu welchem Thema am meisten veröffentlicht hat (zumindest die Suchergebnisse betreffend), und man bekommt über den Thesaurus auch Hinweise auf weitere nützliche Suchbegriffe. Darüber sind manchmal auch die Artikel als Full Text zu haben – oft allerdings gegen Gebühren. Zumindest beim Suchen ist ERIC aber auch jeden Fall hilfreich. Als weitere Suchmaschine habe ich Google Scholar empfohlen. Hier wird direkt rechts neben dem Suchergebnis angezeigt, wenn dieses als PDF-Datei online steht. Ganz oben wird derjenige Artikel angezeigt, der am meisten in anderen Artikeln zitiert wurde – oft handelt es sich dabei also um wichtige oder zentrale Artikel zu einem Suchbegriff. Darüber hinaus bekommt man wertvolle Hinweise auf weitere Artikel, wenn man auf den „Zitiert von..“-Link unter dem Suchergebnis klickt. Als dritte wertvolle Internetquelle schließlich habe ich Google Books empfohlen. Man kann zu Googles Vorhaben, alle Bücher der Welt zu scannen, stehen wie man will – für die Studierenden hier ist es oft die einzige Möglichkeit, einen Blick in ein Buch zu werfen. Und vielleicht hat man dort ja gerade Einblick in das Kapitel, das für die eigene Arbeit relevant ist.
  • Literaturverzeichnisse: Hat man einmal einen Artikel gefunden und gelesen, finden sich im Literaturverzeichnis dieses Artikels viele weitere Hinweise auf Publikationen, die ihrerseits wiederum Literaturverzeichnisse mit Hinweisen haben usw. Die Anzahl der Literaturhinweise wächst hierdurch exponentiell. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Studierenden verstanden haben, was ich in diesem Zusammenhang mit „snowball system“ meinte… :-).

Tja, und wonach sollte man Ausschau halten?

  • Standardbücher zu einem Thema. Ganz wichtig. Die sollte man kennen.
  • Review-Artikel. Die sind hilfreich, wenn man sich Arbeit sparen möchte: Review-Artikel fassen die Ergebnisse von zahlreichen Studien in einem Bereich zusammen. Man muss also mitunter nicht all diese Studien lesen, sondern nur den Review-Artikel und vielleicht einige ausgewählte Studien, die in diesem Artikel beschrieben werden.
  • Die neueste Literatur. Man muss den aktuellen Stand der Forschung kennen. Das bedeutet, man muss sich um aktuelle Literatur bemühen. Selbstverständlich darf man auch einmal ein ganz besonders wichtiges und zentrales Buch von 1950 einbringen, aber keinesfalls nur oder überwiegend. In diesem Kontext ist es auch hilfreich, sich einfach mal die letzten zehn Bände eines relevanten Journals in der Bibliothek herauszunehmen und diese nach interessanten Artikels zu screenen.
  • Literatur in Portugiesisch UND Englisch: Es ist überall auf der Welt gleich. Studierende vermeiden englischsprachige Literatur. (Okay, nicht überall auf der Welt: in England, in den USA und in Australien zum Beispiel nicht.) Dabei ist es so wichtig, auch englischsprachige Publikationen zu lesen. Ich habe den Studierenden gesagt: „Hey, you are LUCKY guys! You don’t have to write in English. You only have to read it. That means: Nobody knows how long it took you to read an article, and nobody gives you a grade in reading English. You can take your time, and I promise you: you will get used to it.”

Neulich hat mich übrigens wieder Rüdiger besucht (die kleine Eidechse, die ich auch zu Beginn meines Besuchs in meiner Unterkunft gesehen habe und die ihren Namen Herrn Larbig verdankt). Jetzt weiß ich auch, wie sie da reinkommt: durch die Ritze an der Decke. Durch diese Ritze scheinen vermutlich auch die überaus riesigen Spinnen zu kommen…

[Update: Mittlerweile bin ich zu Hause, konnte diesen Artikel uploaden und muss keine riesigen Spinnen mehr fürchten.]

Ein Festival der ITG: Meine opco11-Session

Veröffentlicht: Freitag, Juni 17, 2011 in Uncategorized
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Seit einigen Wochen findet der OpenCourse 2011 unter dem Titel „Zukunft des Lernens“ statt. Dabei handelt es sich um einen offen Kurs zu aktuellen Trends im Bildungsbereich, an dem jeder mitwirken kann (z.B. in Blogs oder in Twitter). Die Agenda legt wöchentlich Themen fest, und mittwochs findet zwischen 17 und 18 Uhr eine synchrone Online-Sitzung per ustream statt.

Nächste Woche (20.-26. Juni) ist das Thema Lernen kann doch jeder, oder? Über Kompetenzen und Bildung dran. Am Mittwoch zwischen 17 und 18 Uhr ist eine Online-Sitzung, die ich gestalten darf. In Woche 4 hatte Michael Kerres damit begonnen, den Vortragsteil zur Vorbereitung auszulagern und die Sitzung interaktiver zu gestalten. Das halte ich für eine sehr sinnvolle Sache. (Ähnliches mache ich auch gerade in meiner Arithmetik-Vorlesung, in der sich Studierende die Vorträge vorab auf Youtube ansehen.)

Also, ich habe mich entschlossen, am nächsten Mittwoch (22.6., 17 Uhr) ein Experiment zu starten: Ich möchte versuchen, mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine massive synchrone Online-Kollaboration durchzuführen. Hierzu habe ich eine Wiki-Seite erstellt mit Vorabinfos, Podcasts und Etherpads zur Vorbereitung der Sitzung. @dankegang hat mich dabei auf die Idee gebracht, dass ich hier einen Hauch von WGT-Atmosphäre mit einbringen könnte. Und das mache ich auch: Wir gestalten am Mittwoch zwischen 17 und 18 Uhr ein ITG-Festival (ausgeschrieben: Ein Festival der Informationstechnischen Grundbildung).

Wesentliche Infos zum Ablauf gibts auf der Festival-Seite. In Kürze: Wir veranstalten parallel verschiedene „Konzerte“ (Etherpads), zwischen denen man flexibel hin- und herwechseln kann. Jedes Konzert ist zweigeteilt: „Probe“ (Ideensammlung im Vorfeld zur Sitzung) und „Aufführung“ (das eigentliche Konzert am Mittwoch). Jedes Konzert wird zudem durch einen oder zwei Audioboos angekündigt. Meine persönliche Rolle dabei ist die eines Festival-Organisators: Ich stelle den Kontext bereit, mache Werbung, kümmere mich um das Programm, nehme an Konzerten teil und unterstütze die Musiker. Musizieren müssen aber die Teilnehmer!

Ich möchte somit alle opco11-Teilnehmer einladen,  auf die Festival-Seite zu gehen und sich bis Mittwoch in die Konzertproben (Brainstormings) einzubringen! Denn, eins ist klar: Konzerte sollte man nicht geben, ohne vorher geprobt zu haben! 🙂

Also: Herzlich willkommen beim ITG-Festival 2011!

dunkelmunkel

Projekt zur Unterstützung schwer kranker Kinder mit E-Learning

Veröffentlicht: Donnerstag, Juni 17, 2010 in Uncategorized
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Gemeinsam mit dem Verein B.L.u.T.eV (Bürger für Leukämie- und Tumorerkrankte) und mit der gemeinnützigen Gesellschaft lernmodule.net sucht das Institut für Datenverarbeitung/Informatik (IfD/I) Studierende der PH Heidelberg zur Unterstützung schwer kranker Kinder.

Kinder, die aufgrund einer schweren Krankheit eine längere Zeit in einem Krankenhaus verbringen müssen, werden zum Teil in speziellen Schulen für Kranke, die an große Krankenhäuser angeschlossen sind, unterrichtet. Diese Schüler sind neben ihrem tragischen Schicksal zudem dadurch stark belastet, dass sie aus ihrem normalen Umfeld herausgerissen wurden. Sie vermissen oft sehnlichst den Kontakt zu ihrer Schulklasse.

Mit Hilfe eines E-Learning-Konzepts unter Einbeziehung eines Konferenzsystems soll die Verbindung zur Heimatschule hergestellt werden. Lehrer und Schüler der Heimatschule halten den Kontakt zu dem kranken Mitschüler über das virtuelle Klassenzimmer. Ergänzend kommen Lernmodule zum Einsatz, welche die kranken Schüler in den Zeiten, in denen es ihnen einigermaßen gut geht, bearbeiten können – wobei die Lernergebnisse an die Tutoren oder die Verantwortlichen an den Heimatschulen rückgemeldet werden.

Weitere Infos gibt’s in der Ausschreibung.

Kennt ihr evtl. ähnliche Projekte?

Ansichten zur Kommentarkultur in Schulmeisters Weblog

Veröffentlicht: Montag, Februar 15, 2010 in Uncategorized, Web 2.0

Seit Schulmeisters Veröffentlichung Ansichten zur Kommentarkultur in Weblogs juckt es mir in den Fingern. Ich trage mich seit zwei Tagen mit dem Gedanken, einmal Rolf Schulmeisters Weblog (bzw. das Weblog des Zentrums für Hochschul- und Weiterbildung in Hamburg)  zu untersuchen. Nach einigem Hin- und Her habe ich mich nun entschieden, diese mühsame Aufgabe auf mich zu nehmen.

Eins ist mir wichtig: Diese Analyse ist als SPASS gemeint und soll auch so aufgefasst werden. Ich hoffe, dass Rolf Schulmeister auch diesen kleinen Ulk versteht. 😉

Vorbemerkung

Bei dem ZHW-Weblog handelt es sich um ein Gruppenblog, in dem mehrere Personen bloggen,oft einfach auch nur unter dem Namen ZHW. 3 Blogartikel stammen von Rolf Schulmeister, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass er auch mal unter dem Namen ZHW gebloggt hat (dies kann nicht nachvollzogen werden).

Im ersten Beitrag vom 21. April 2008 steht:

Dieses Weblog wird ab jetzt von einer Reihe von Autor(innen) geführt werden. Die unterschiedlichen Perspektiven und Interessen der Mitglieder des ZHW, die sich in den namentlich gekennzeichneten Beiträgen widerspiegeln werden, sollen einen Eindruck vermitteln, woran wir im ZHW gerade arbeiten oder planen und welche Themen uns beschäftigen.
Wir hoffen, dass die eine oder andere Nachricht auch – ganz im Sinne der Web 2.0-Idee – zur Online-Diskussion anregen wird und wir mit Ihnen ins virtuelle Gespräch kommen.

Wollen wir mal sehen, ob das ZHW-Weblog diesem Anspruch gerecht geworden ist. 😉

Die Stichprobe

Nimmt man die Weblogs, ausgehend von der Blogroll des ZHW-Weblog, die sich wechselseitig verlinken, dann erhält man ein Netz von genau zwei Weblogs (nämlich ein Netz bestehend aus dem ZHW-Weblog und dem Weblog von Kerstin Mayrberger). Ok, bleiben wir mal beim ZHW-Weblog – dieses Weblog liegt ja in unserem hauptsächlichen Interesse.

Quantitative Analyse

In die quantitative Analyse sollen einmal alle Beiträge seit Gründung des ZHW-Weblogs eingehen. Ich habe zunächst einmal das Weblog um nicht zum Inhalt oder Kommentar zählende Informationen gestrippt (was bedeutet das eigentlich?). Der erste Beitrag erschien (wie oben bereits beschrieben) am 21. April 2008. Seitdem sind  ingesamt 38 Blogartikel erschienen. Das sind bei ca. 22 Monaten Laufzeit in etwa 1,73 Blogartikel pro Monat. Insgesamt wurden 19 Kommentare eingestellt, und zwar auf 15 Blogartikel verteilt (das sind 39% aller Artikel). Dies bedeutet, dass in der Regel 1 Kommentar gegeben wurde, wenn ein Artikel kommentiert wurde. Die Höchstzahl an abgegebenen Kommentaren pro Artikel war 3. Das Verhältnis „Kommentare / alle Posts“ beträgt 0,5, das Verhältnis „Kommentare / Posts mit Kommentar“ beträgt 1,27. Das ist vergleichbar mit einigen von Schulmeister untersuchten Weblogs (wobei Schulmeister auf S. 20 ein Verhältnis „Posts : Kommentare“ mit weniger als „1 : 1“ als „schon quantitativ betrachtet sehr dünn“ bezeichnet) . Unter den 19 Kommentaren waren übrigens 9 Trackbacks, d.h. (mit viel gutem Willen) waren es 10 echte Kommentare. Immerhin (in ca. 2 Jahren). ;-))

Ich hoffe, man verzeiht mir, dass ich nicht die Wörter in Artikeln und Kommentaren gezählt habe.

Art der Kommentare

Ich habe versucht, dieselben Kategorien wie in der Untersuchung von Schulmeister anzulegen (Sachbezug, Sozialbezug, Selbstbezug, Hinweise, Restkategorie). Mit bestem Wissen und Gewissen bin ich auf folgende Zahlen gekommen: 4 der echten Kommentare haben Sozialbezug, 3 haben Sachbezug, einer Selbstbezug und 3 sind Hinweise. Also immerhin 30% haben Sachbezug.

Qualitative Analyse des Weblogs

Viele Artikel im ZHW-Weblog sind Ankündigen (z.B. von Forschungsprojekten, Stellenausschreibungen u.ä.) oder Berichte zu ähnlichen Themen. Es ist schwierig, echte Kategoriegrenzen zu ziehen, aber ich würde sagen, 33 Artikel haben diesen Ankündigungs- oder Berichtcharakter. So ist es kaum verwunderlich, dass die vier Artikel, die ich eindeutig in „echte Inhaltsdarstellungen“ einordnen würde, auch die meisten Kommentare erhielten, so beispielsweise ein historischer Artikel über Weblogs von Rolf Schulmeister und ein Artikel über einen Referenzrahmen für e-Learning-Angebote von Kerstin Mayrberger mit jeweils 3 Kommentaren. Wobei zu sagen ist, dass im ersten Fall die drei Kommentare Trackbacks sind und  im zweiten Fall eine Nachfrage zu einem PDF-Dokument und zwei Antworten dazu.

Fazit

Betrachtet man das ZHW-Weblog, so könnte man zu der Auffassung kommen, dass Artikel, die hauptsächlich im Ankündigungs- und Bericht-Stil geschrieben sind, nicht so recht förderlich für eine wissenschaftliche Kommentarkultur zu sein scheinen. Jedenfalls helfen auch die explizitien Aufforderungen in den jeweiligen Artikeln, dass doch bitte kommentiert werden solle, nicht, mehr Kommentare zu erhalten wie z.B. im Blog-Beitrag über die Teilnahme an der Demo, der mit einem fettgedruckten

Was meinen Sie? Was waren Ihre guten Gründe für oder gegen die Beteiligung am Bildungsstreik? Schreiben Sie uns einen Kommentar!!!!

endet – leider erfolglos (0 Kommentare). Vielleicht ist es aber auch nicht der Charakter der Artikel, sondern die Tatsache, dass auf Nachfragen nicht geantwortet wird, wie beispielsweise hier. 😉 Oder vielleicht ist auch der Grund, dass es sich nicht um ein persönliches Weblog mit persönlichen Reflexionen handelt, sondern um ein institutionelles Gruppenweblog?

Na, was sagt uns das jetzt? Ich würde folgendes sagen:

Das ZHW-Weblog ist wie viele andere Weblogs deswegen wertvoll, weil  aktuelle Informationen zu einem bestimmten Themenbereich (nämlich den Themen des ZHW) eingestellt werden und sich Menschen, die an den Aktivitäten des ZHW interessiert sind, auf diese Weise leicht informieren können. Es ist doch nicht schlimm, dass wenig kommentiert wird. Weshalb auch, wenn es dort wenig zu diskutieren gibt? Die Autoren möchten anscheinend keine kontroversen Beiträge einstellen, welche zu heftigen Diskussionen führen könnten. Also: Die Intention des Weblogs scheint (auch wenn im ersten Weblog anders formuliert) die Information über das ZHW zu sein. Insofern entspricht doch das Kommentarverhalten in diesem Weblog exakt der Intention der bloggenden Autoren.

Schulmeister schreibt auf S. 21:

Im Bildungsbereich sollte man allerdings erwarten können, insbesondere wenn man die Absicht hat, diese Methode im Studium als Lern- oder Lehrmethode einzuführen, dass der Aus-
tausch von Ideen und Meinungen zu wissenschaftlichen Diskursen führt. Web 2.0 erhebt den Anspruch auf Partizipation, auf aktive Teilhabe, dieser Anspruch scheint aber noch nicht eingelöst zu werden.

Ich weiß nicht: Ich würde dieses Zitat wirklich (und das meine ich absolut ehrlich) nicht  auf das ZHW-Weblog beziehen wollen, weil ich das Gefühl hätte, diesem Blog damit Unrecht zu tun. Insofern wünsche ich (und auch das ist aufrichtig gemeint) dem ZHW-Weblog zukünftig weiterhin viele Leser – denn, auch das muss man sagen: Über die Reichweite des Blogs und die Anzahl der Leser können nur die ZHW-Leute etwas sagen!

Und ich ende mit einem Ausruf, der die Ernsthaftigkeit dieses Blog-Beitrags nochmals unterstreichen soll:

Helau!

Tafel-Wiki

Veröffentlicht: Freitag, Februar 5, 2010 in Schule, Uncategorized, Web 2.0, Wiki

Wenn man Quellen in Arbeiten verwendet, dann sollte man kritisch mit diesen umgehen – egal, um welche Art Quelle es sich handelt. Man muss wissenschaftlichen Artikeln gegenüber ebenso „grundmisstrauisch“ sein wie Wikipedia-Artikeln. Zu diesem vernünftigen Umgang mit Quellen gehört auch das Wissen, wie diese entstehen: Wissenschaftliche Artikel werden in der Regel von einzelnen wenigen Wissenschaftlern geschrieben und oft auch von solchen begutachtet. Manches Buch wird geschrieben, ohne jemals begutachtet zu werden. Und in Wikipedia entstehen Texte durch kollaborative Schreibprozesse und gegenseitige Begutachtung.

Mich würde einmal interessieren, wie viele Menschen eigentlich wissen, wie Artikel in Wikipedia entstehen. Schüler wissen es oft nicht. Diese Erfahrung habe ich zumindest neulich gemacht: Sowohl die Schüler in der 5. als auch in der 8. Klassen waren sich nicht bewusst, dass sie selbst auch jederzeit Artikel ändern können. Ihnen ist also nicht bewusst, dass Wikipedia ein Wiki ist und was das bedeutet. (Woher sollten sie das auch wissen?)

Demnächst möchte ich mit meiner 5. Klasse in einem Wiki arbeiten. Daher habe ich in der letzten Stunde das Wiki-Prinzip eingeführt. Dabei wollte ich zunächst auf allen technischen Ballast verzichten. Ich habe mich daher entschieden, ein Spiel mit den Schülern zu spielen: Tafel-Wiki.

Tafel-Wiki funktioniert folgendermaßen: Die Schüler schreiben sich zunächst auf einen Zettel irgendeinen Satz zu einem Thema auf (z.B. „Piraten!“), den sie zunächst „geheim“ halten. An der Tafel steht ebenfalls die Überschrift „Piraten!“. Anschließend darf ein Schüler seinen Satz an die Tafel schreiben und einen anderen Schüler aufrufen. Jetzt kommt ein Schaumstoffwürfel ins Spiel: Jeder Schüler, der nach vorne kommt, wirft zunächst den Würfel. Je nach Würfelergebnis führt er eine bestimmte Aktion aus:

Anschließend wir der nächste aufgerufen usw. So füllt sich Schritt für Schritt das Tafel-Wiki. Zwischendurch wird mal was gelöscht, ein Fehler eingebaut oder ein Fehler wieder entfernt.

Dies ist das Ergebnis von 15 Minuten Tafel-Wiki:

Anschließend habe ich den Schülern erklärt, dass Wikipedia ähnlich funktioniert: Alle können an dem Text ändern. Manchmal werden Fehler gemacht, und Fehler können auch wieder korrigiert werden. Zum Schluss haben die Schüler bei einer Wikipedia-Seite ihrer Wahl versucht herauszubekommen, wie viele Personen an der Seite mitgeschrieben haben.

Ich denke, dass das Prinzip „Man schreibt gemeinsam an einem Text“ den Schülern klar geworden ist. Die nächsten Schritte werden das Anmelden in unserem Schulwiki und das Füllen des eigenen Benutzeraccounts sein.

Was haltet ihr von dieser Wiki-Einführung? Habt ihr vielleicht Unterrichtsideen, wie man nun vielleicht ein ähnliches Spiel in einem echten Wiki durchführen kann? Zeitgleich können die Schüler ja schlecht an einer Seite schreiben….

Wikipedia als Quelle?

Veröffentlicht: Sonntag, Januar 31, 2010 in OeffentlicherWissenschaftler, Uncategorized, Web 2.0
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Vor etwas mehr als drei Jahren habe ich einen Weblog-Artikel zu der Frage verfasst, ob man Wikipedia in wissenschaftlichen Arbeiten als Quelle verwenden dürfe. Dieser Artikel gehört seitdem zu den recht häufig aufgerufenen in meinem Blog. Anlass genug, einmal ein Update meiner Position zu veröffentlichen.

Damals habe ich die Meinung vertreten, dass man Wikipedia zwar zur Orientierung verwenden dürfe, zitieren sollte man sie aber nur in Fällen, in denen es keine adäquate wissenschaftliche Literatur gibt (also beispielsweise bei sehr aktuellen Fakten wie der größten bekannten Primzahl).

Diese Position möchte ich nun lockern: Ich erlaube Studierenden, Wikipedia als Quelle zu verwenden und Seiten aus Wikipedia auch zu zitieren. Dies soll aber mit Verstand erfolgen:

  • Für Wikipedia gilt das  gleiche wie für wissenschaftliche Literatur: Man sollte sich nicht nur auf eine einzige Quelle verlassen. In Wikipedia können Fehler enthalten sein. In wissenschaftlicher Literatur auch. Somit sollte Wikipedia in der Regel nicht die einzige Quelle sein – eben genau wie bei wissenschatftliche Literatur. Mehrere Quellen verwenden ist die Devise.
  • Dabei kommt es auch auf die Bedeutung eines Inhalts für die gesamte Arbeit an. Wenn es sich z.B. um einen zentralen Begriff handelt, empfiehlt es sich, die Belege auf eine breite Basis zu stellen. Hierunter kann Wikipedia dann eine von vielen Quellen sein (Man muss sich dann aber überlegen, ob der Wikipedia-Beleg in diesem Kontext wirklich wichtig ist). Handelt es sich eher um einen „unbedeutenden“ oder „trivialen“ Inhalt, kann man vielleicht auch mal nur auf Wikipedia verweisen (beispielsweise in Unterrichtsentwürfen, wenn es um die Frage geht, was ein Vieleck ist).
  • Wird in Sekundärliteratur auf Primärliteratur verwiesen, dann empfiehlt es sich oft, einen Blick in die Primärliteratur zu werfen und diese als Beleg für Aussagen zu verwenden. In diesem Sinne ist Wikipedia in der Regel Sekundärliteratur, und es ist empfehlenswert, die in Wikipedia zitierte Literatur heranzuziehen.
  • Für Wikipedia gilt -wie für alle Quellen, auch wissenschaftliche -, dass man sich kritisch mit ihr auseinandersetzen muss. Warum sollte man sich z.B. nicht mal in einer wissenschaftlichen Arbeit kritisch mit einer Wikipedia-Quelle beschäftigen und dafür weitere Literatur heranziehen? Man könnte so Wikipedia-Artikel als „Aufhänger“ nehmen, um wissenschaftliche Begriffe zu diskutieren und beispielsweise mit Ansichten in anderer Literatur zu vergleichen und zu kontrastieren.
  • Jede Quelle muss in ihrer Glaubwürdigkeit überprüft werden; das gilt gleichermaßen für Wikipedia und für wissenschaftliche Literatur. Man muss sich überlegen: Wurde der Inhalt bereits von anderen überprüft? Wird diese Quelle auch von anderen Fachleuten verwendet? Beruht diese Quelle bereits auf einer breiten Literaturbasis? Wer hat den Artikel geschrieben? … Bei wissenschaftlicher Literatur ergibt sich die Glaubwürdigkeit in der Regel aus der Tatsache, dass sie von einem ausgewiesenen Fachmann geschrieben wurde, dass der Artikel in einem Journal von anderen Fachleuten begutachtet wurde usw. – dies schützt aber auch nicht vor Fehlern! Bei Wikipedia muss man u.U. andere Kriterien ansetzen: Wird der Artikel stark diskutiert? Wie viele Personen haben mitgeschrieben? Ist er durch Literatur belegt? Bei der Einschätzung können Dienste wie wikibu.ch helfen.

Die Erlaubnis, Wikipedia in wissenschaftlichen Arbeiten zu verwenden, kann also als Anlass genommen werden, mit Studierenden generell den Umgang mit Literatur zu diskutieren. Der kritische Umgang mit Wikipedia kann ebenso auf den Umgang mit wissenschaftlicher Literatur übertragen werden. Und nicht nur auf diesen – auch auf Weblog-Beiträge und andere Veröffentlichungsformate. In Zukunft wird zum wisssenschaftlichen Arbeiten die Einbeziehung von Internetquellen ganz selbstbverständlich dazugehören. Umso wichtiger wird es sein, den kritischen Umgang mit Quellen generell zu üben. Das ist etwas, das man sich auch von manchem Wissenschaftler wünscht, der ausschließlich wissenschaftliche Quellen verwendet, allerdings unreflektiert.

Forschendes Lernen

Veröffentlicht: Mittwoch, Oktober 28, 2009 in Uncategorized

Vor ca. 3 Monaten wurde ich von Ricarda T. Reimer gefragt, ob ich am 30.10. nicht an einem wissenschaftlichen Tagesgespräch über forschendes Lernen an der UZH in Zürich teilnehmen möchte.  Ich habe natürlich gerne zugesagt, allerdings unter dem Hinweis, dass forschendes Lernen eigentlich gar nicht mein Thema ist. Sie meinte, das mache nichts.

Mittlerweile ist es mein Thema.

Wie kam es dazu? Mir ist neulich (eine Woche vor dem Tagesgespräch) klar geworden, was der Begriff für mich bedeutet. Für mich bedeutet er nicht so sehr, Studierende in die Methodik empirischer Forschung und wissenschaftlich exakten Arbeitens einzuweisen. Hierbei fließt oft sehr viel Energie in die Methodik, und die Inhalte bleiben auf der Strecke. Es handelt sich dabei sowieso mehr um „Forschung lernen“ und nicht um „forschendes Lernen“. Der Unterschied ist subtil.

Man muss den Begriff auf sich wirken lassen. Forschen.

Bei dem Bild eines Forschers habe ich eine Person vor Augen, die sich durch Dickicht kämpft, um eine seltene Pflanze zu finden. Oder eine Person, die sich in einem Busch versteckt, um ein Tier zu beobachten. Oder jemand, der mit viel Geduld solange mit einem Löffel gräbt, bis er was findet. Ein Forscher ist jemand, der neugierig und wissbegierig ist. Das sind Eigenschaften, die man bei so manchem vermisst, der sich heutzutage „Forscher“ nennt.

In diesem Sinne haben wir in der Bildungsexpedition forschend gelernt. Wir sind „rausgefahren“  und haben Fragen gestellt, neugierig hingesehen und fleißig dokumentiert. Und genau diese Form des forschenden Lernens versuche ich mittlerweile, in meinen Lehrveranstaltungen umzusetzen: Die Studierenden forschen außerhalb der Hochschule (im „Bildungsdschungel“) und versuchen, relevantes Wissen für ihre Fragestellungen zu finden. Zwei Beispiele:

  • In meinem Seminar Didaktik des Informatikunterrichts dürfen Studierende selbst entscheiden, wie sie das Seminar gestalten. Sie kamen von selbst auf die Idee, an Schulen zu gehen und Lehrer, Schüler und andere Personen über Informatikunterricht zu befragen. Sie gehen raus und filmen, interviewen und protokollieren.
  • In der Kombiveranstaltung AnOrMaL (gemeinsam mit Ulli Kortenkamp an der PH Karlsruhe) suchen Studierende Personen, die sich beruflich in irgendeiner Weise mit Mathematik auseinandersetzen müssen, interviewen sie und versuchen, sich in das entsprechende mathematische Teilgebiet einzuarbeiten. Als ersten Schritt sind die Studierenden durch die Gegend gezogen und haben „Mathe im Alltag“-Fotos geschossen – wenn das mal keine forschende Vorgehensweise ist!

Für mich hat der Begriff „forschendes Lernen“ in den letzten Wochen diese besondere Bedeutung bekommen. Ich werde diese Sichtweise in das wissenschaftliche Tagesgespräch einbringen und freue mich auf eine anregende Diskussion.

Zum runden Abschluss dieses Beitrags eine Diskussion im Rahmen der Bildungsexpedition mit Michael Kerres und seiner Gruppe über die Frage: Ist das eigentlich Forschung? (zu 12:38 springen)

„Ist das Forschung?“  ist übrigens eine andere Frage als „Ist das forschendes Lernen?“.

(Bildungs-)Wissenschaftler 2.0 – Join the community!

Veröffentlicht: Sonntag, Juli 19, 2009 in Uncategorized

Wenn man einen wissenschaftlichen Artikel schreibt und ihn bei einer Zeitschrift einreicht, dann ist er noch längst nicht veröffentlicht. Bei den meisten Zeitschriften und Konferenzen muss der Artikel zuerst durch ein Review, d.h. andere Wissenschaftler begutachten den Artikel, geben (hoffentlich) konstruktiv Feedback und geben ihr Votum bzgl. der Annahme oder Ablehnung des Artikels ab.

Dieses System hat einen schwerwiegenden Nachteil: Es ist sehr träge. Man reicht einen Artikel ein und bekommt in der Regel drei Monate später eine Rückmeldung. Man arbeitet das Feedback ein und reicht ihn wieder ein (entweder bei derselben Zeitschrift, oder im Falle einer Ablehnung woanders). Dann dauert es wieder drei Monate und so weiter und so fort.

Es wäre stattdessen viel besser, wenn man von Fachkolleginnen und -kollegen schon vor der ersten Einreichung ein Feedback bekommen würde. Wie wäre es, wenn Wissenschaftler sich gegenseitig bereits während der Entstehung von Artikeln gegenseitig reviewen würden? Meiner Ansicht nach hätte das weitreichende positive Konsequenzen. Hier ein kleiner Einblick in eine Utopie:

  • Fehler in Artikeln werden frühzeitig erkannt. Tipps und Hinweise können bereits im Entstehungsprozess berücksichtigt werden. Das würde die Qualität von Fachartikeln steigern und die Chancen für eine erfolgreiche Begutachtung erhöhen.
  • Wissenschaftler an verschiedenen Hochschulen würden stärker an den laufenden Arbeiten der Kollegen beteiligt werden. Sie können die neuen Entwicklungen der anderen bereits in ihre Arbeit integrieren. Ansonsten würden sie davon erst bei Veröffentlichung des Artikels in der Fachzeitschrift erfahren. Und das kann dauern. Der frühzeitige Ideenausausch würde den gesamten Prozess der wissenschaftlichen Wissenskonstruktion beschleunigen.
  • Wissenschaftler würden sich (noch) mehr als Community begreifen, die sich gegenseitig hilft und unterstützt. Kooperation statt Konkurrenzdenken.

Ist das eine Utopie? Gabi Reinmann beklagte sich in ihrem Weblog vor einiger Zeit, dass sie Schwierigkeiten hat, Kollegen zum gegenseitigen Review zu bewegen. Auf der anschließenden Diskussion beruhend haben sie und ich uns entschlossen, diesen Gedanken offensiv anzugehen und eine Community zu gründen, die genau diesen Gedanken verfolgen soll: Wissenschaftler helfen sich im Entstehungsprozess von Artikeln gegenseitig. Entstanden ist hieraus die Community (Bildungs-)Wissenschaftler 2.0, gehostet ist sie bei mixxt.de. Die Idee: Wissenschaftler stellen dort unfertige Artikel, Preprints, Ideenskizzen, … ein und eröffnen eine Forumsdiskussion darüber. Andere Wissenschaftler lesen die Artikel und geben im Forum Feedback. Die Diskussionen finden somit öffentlich statt, sodass sich alle beteiligen können und der gemeinsame Wissensaustausch gefördert wird – ganz im Sinne öffentlicher Wissenschaft. Zielgruppe sind zunächst einmal Wissenschaftler, die sich mit Bildung, Lernen und Lehren, Medien und Pädagogik beschäftigen.

Die Grundsätze dieser Community sind die folgenden:

(Bildungs-)Wissenschaftler 2.0…

  • kommunizieren nicht ausschließlich über Publikationen und Vorträge miteinander, sondern bereits während der Entstehung von Artikeln und Vorträgen.
  • erweitern die Kommunikation über Publikationen und Vorträge, indem diese nachbesprochen und weitergedacht werden.
  • verstehen sich als wissenschaftliche Community, die sich auch ohne formale Kontexte (z.B. finanzierte Forschungsprojekte) gegenseitig unterstützt.
  • haben keine Angst vor „Ideenklau“, sondern bringen sich und die anderen innerhalb der Community durch einen offenen Ideenaustausch weiter.
  • respektieren aber auch die Urheberschaft von Ideen anderer und halten sich an übliche wissenschaftliche Standards des Zitierens.
  • versehen neue Beiträge mit einer „Danksagung“ an die Community, wenn diese nützliche Kommentare, Kritiken, Vorschläge etc. unterbreitet hat (siehe Danksagungsklausel).
  • nutzen die Chance der Co-Autorenschaft, wenn sich durch Ideenaustausch neue Inhalte entwickeln.
  • stellen die Sache in den Vordergrund und nicht sich selbst.

Also: Ist das eine Utopie? Es kommt darauf an, wie viele Bildungswissenschaftler bereits sind, aktiv mitzuwirken! Insofern: Join the community!

Online-Seminar zu Weblogs und Twitter in der Lehre

Veröffentlicht: Freitag, Mai 1, 2009 in Uncategorized

Letzten Dienstag durfte ich an einer virtuellen Lehrveranstaltung von Thomas Bernhardt teilnehmen. Dort haben wir (Thomas, etwas über 10 Studenten und ich) uns über den Einsatz von Weblogs und Twitter in der Lehre unterhalten. Mein Part (Video und Ton) wurde dabei in dimdim aufgezeichnet und steht zur Ansicht bereit. Das Video kann man sich auf Thomas‘ Weblog ansehen: Online-Seminar zu Weblogs und Twitter

Vielen Dank, Thomas, für die Einladung! Hat riesig Spaß gemacht! 🙂

Any comments? 🙂

[Update] Bei der Gelegenheit kann ich auch gleich nochmal die beiden Artikel über den Einsatz von Weblogs in der Lehre verlinken, die ich im Video erwähne:

Der Erich-Hammer-Bericht

Veröffentlicht: Samstag, März 21, 2009 in LdL, Uncategorized

Am Donnerstag hab ich Lutz in Heidelberg besucht, um die Schulstunde von Erich Hammer und die Schülerinterviews, die wir im Rahmen unserer Bildungsexpedition geführt haben, auf 10-Minuten-Youtube-Format zu bringen. Lutz hat seit Donnerstag dann noch mit Hochdruck am Video gearbeitet. Hier ist das Resultat: eine Übungsstunde im Mathekurs, 13. Klasse, FOS/BOS Kitzingen, Außenstelle Würzburg:

In dieser Schulstunde sieht man sehr schön, wie LdL im Matheunterricht funktionieren kann, selbst wenn  es sich  nicht um eine Einführungsstunde zu einem bestimmten Thema handelt. Dabei zeigt der Film, dass durch LdL sogar frontale Stunden zu einem echten Gruppenerlebnis werden können. Ich kann mir nach dem Besuch der Stunde durchaus vorstellen, dass in eine solche Klassenatmosphäre auch andere Methoden und Sozialformen sehr gut einbettbar sind.

Was ist eure Meinung? Bitte kommentiert!

Und: Vielen Dank an dich, Lutz! Es macht wirklich Spaß, mit dir zusammenzuarbeiten!