Mit Skype aus dem Seminarraum ins Klassenzimmer

Veröffentlicht: Samstag, Juli 11, 2009 in Computereinsatz in der Schule, Web 2.0

Gestern sind wir mit dem Seminar Computereinsatz in der Schule an der PH Ludwigsburg ins Netz gegangen. Das ist nichts ungewöhnliches, wir sind eigentlich immer im Netz. Gestern war’s aber etwas besonderes: Wir haben mit einer Schulklasse geskyped. Und zwar mit der Klasse von Niko Schreiber, der ebenfalls Teilnehmer in dem Seminar ist. Niko hat zunächst davon berichtet, wie Computer an seiner Schule eingesetzt werden, und dann haben die Studenten und die Schüler sich gegenseitig befragt.

Ist das nicht irre? Man kann heute ohne größeren Aufwand eine Liveschaltung überall hin machen, insbesondere in Klassenzimmer hinein und aus Klassenzimmern hinaus. Was für tolle Möglichkeiten sich einem da bieten!

Kritiker werden wahrscheinlich sagen, dass wir mehr davon gehabt hätten, wenn wir zu der Klasse gefahren wären. Ganz klar, das hätte einen anderen Charakter gehabt. Aber es wäre auch viel aufwändiger gewesen. Wir haben gestern sozusagen „mal kurz“ in die Klasse reingeskyped, während wir vorher noch unsere Aktion am Lernfestival geplant hatten. Wir waren also von der Seminarzeit 60 Minuten mit Planen von Lernfestival und Projekten beschäftigt, und 30 Minuten waren wir „mal eben kurz“ in einer Schulklasse. Das soll mal einer eben „in echt“ hinbekommen. Das Gesrpäch wurde übrigens live von Jörg im Wiki protokolliert, und Ulrike und Melanie haben fleißig getwittert. Aktive Produktion im Netz auf allen Kanälen.

Neulich haben wir übrigens eine Schulklasse auch richtig besucht – der Mix machts eben!

Kommentare
  1. cspannagel sagt:

    Hier hab ich grade einen Diskussionsthread dazu in der Maschendraht-Community aufgemacht: http://maschendraht.mixxt.de/networks/forum/thread.14917

    (Es kann und soll natürlich auch hier diskutiert werden)

  2. Ja, der mixx macht es.

  3. ekirlu sagt:

    Nicht der Zeitaufwand alleine spricht für dieses „reinskypen“. Für uns im Seminar ist es „fast Routine“ mal kurz die Maschen zum Schwingen zu bringen, anzudocken, Informationen zu ziehen. Wir haben diese Gedanken verinnerlicht und leben danach.

    Wir haben die Schüler gefragt, was sie sich als informatische Inhalte wünschen: Excel und PowerPoint. Das sagt nicht nur, dass diese Themen bisher nicht behandelt wurden. Es zeigt viel mehr auch, dass andere Möglichkeiten gar nicht bekannt sind. Weder den Schülern noch den Lehrern, die dieses vermitteln könnten.

    Wie sollten dieses öfter Tun. Leben, was wir denken, Vorbild sein. Durch unser reinskypen haben wir Interesse geweckt bei den Schülern für Skypekonferenzen. Sie wollen mehr wissen. Es könnte, wenn Zeit wäre ein schöner Aufhänger sein, mit den Schülern herauszufinden, was noch alles im Web 2.0 möglich ist.

    Diese kurzen Sequenzen wecken Interesse, machen neugierig. Und das in nur 30 Minuten!

  4. cspannagel sagt:

    @Jean-Pol Nettes Wortspiel!🙂

    @ekirlu Jep, ich stimme dir voll und ganz zu.

  5. Wie man weiß lernt man heute auch über Kommunikation. Über Skype lassen sich schnell Verbindungen knüpfen. Das gemeinsame arbeiten an Projekten erscheint mir sinnvoll. Warum nicht mit einer Schule aus dem Ausland…
    Dabei lernen Schüler schnell wie wichtig es ist eine Sprache zu erlernen.
    schöne Grüße aus dem Emsland

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